Wutanfälle eher ADHS typisch oder Autismustypisch?

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11 Antworten

Hallo!

Für mich hört sich das nach keiner dramatischen Diagnose an, sondern nach einer Phase, die sich offensichtlich wohl verwachsen hat. "Zwergenaufstand" ist ein Ausdruck dafür, der es vllt. ganz gut trifft. Mach' dir keine Sorgen!

Weder Menschen mit ADHS noch mit Autismus machen solche Handlungen, um andere bewusst zu beeinflussen (manipulieren), sondern es sind vielmehr Spontanhandlungen.

Ich denke es war mehr aus Verzweiflung über Verbote oder zunichte machen eines Planes, über den du dich gefreut hattest.

Hat für mich weder mit dem einen noch mit dem anderen zu tun.
Beides hört nämlich nicht von heut auf morgen auf, sondern begleitet die Betroffenen ein Leben lang.

Das ist ganz normales Kinderverhalten. In der Trotzphase machen es alle, in der Vorpubertät machen es viele.

Egal wie lange du suchst - du hast keinen Autismus. Statt nach Diagnosen zu angeln, solltest du deine Zeit und Energie lieber nutzen, um mit deinem "normalen" Selbst zurecht zu kommen.

Nein, normaler Mensch, also all die Sachen, die wir auch durchleben mussten, es hassten, aber es ertragen mussten.

Das Problem ist, dass wir Dinge tun mussten oder eben nicht tun konnten, die wir nicht ertragen wollten. Da kam Wut hoch, ganz normal, also, Gott sei Dank, erstmal keine Krankheit.

Unsere Plaene sind durchkreuzt worden und wir wollten es nicht wahrhaben.

Wir fuehlten uns klein und unerfuellt. Das ist auch heute noch so, manchmal kriegen wir unseren Willen, doch meistens ist es ausweglos!

Heute sind wir bewusster und koennen erkennen, dass nichts niemals nach unserem Willen laeuft, in Wahrheit alles nach dem Leben selbst.

Das Leben wollen wir vielleicht nicht, aber das ist dem Leben egal, weil es danach geht, was du eigentlich tief in deinem Inneren willst, das sind meistens nicht die besten Sachen, weil sie unterdrueckt worden.

Du bist kerngesund, du musst nur deine Stellung den Dingen gegenueber ueberdenken und den Widerstand aufgeben, dann bist du frei! Alles Gute!

Das spricht für eine schwerwiegende frühkindliche Verletzung in der so genannten Trotzphase, und hat zur Folge, dass man in die damals abrufbaren Verhaltensmuster (Trotz) zurück fällt. Ist eine neurotische Erkrankung die therapierbar ist....

Nach keins von beidem. Eher eine Impulskontrollstörung mit niedriger Frustrationstoleranz. Darunter leiden viele Kinder... Manche würden so weit gehen, es noch im Spektrum "normal für das Alter" zu verorten.

Das trifft weder auf das eine noch auf das andere wirklich zu.

Möchtest du uns mit deinen ewigen Fragen eigentlich hier zum Narren halten?

Eigentlich hört es sich nur etwas seltsam an, aber nicht wie etwas, was man medizinisch einordnen kann.

Das ist mangelnde Frustrationstoleranz. Mehr nicht.

Bin kein Psychologe und sogar die treffen oft vorschnelle Diagnosen. Solang du gut zurecht kommst, ist doch alles paletti.

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