Wut auf Menschheit, normal?

...komplette Frage anzeigen

16 Antworten

In gewisser Weise ist das normal. Nur bringt Wut auf die Menschheit weder dich weiter noch die Opfer der genannten Gewalttaten. Wie heißt es doch so richtig bei den Ärzten: "Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt so ist, wie sie ist. Aber es ist deine Schuld, wenn sie so bleibt."

BTW: Ob Liebe oder ONS, darüber haben nur die Partner zu entscheiden, sonst niemand. Wenn ihnen nach S** ohne Beziehung zumute ist und keiner dem anderen falsche Verspechungen macht - wo ist das problem?

Ich weiß nicht ob das normal ist, allerdings mache ich mir solche Gedanken auch. Ich halte das jedenfalls für sehr erwachsen sich über solche Angelegenheiten reflektiv Gedanken zu machen. Was mich interessieren würde ist, ob du dich selbst für intelligent häölst, was ich hier mal annehmen würde und auch glaube, dass es sich eher um Gedankengänge handelt die eher intelligente Menschen haben. Abhilfe schaffen könnte da, in die Disco zu gehen, dich zu besaufen, RTL zu gucken, dich über Promis aufzuregen, über Leute die du kennst zu lästern. (Das ist kein ernst gemeinter Vorschlag)

Ich würde sagen du solltest deine Erkenntnisse nutzen um das Leid in der Welt auch anderen klar zu machen und wenn du älter bist dich auch politisch zu engagieren.

MsUnbekannt 29.01.2013, 21:28

Ich halte mich gar nicht für sehr intelligent. Ich bin wirklich nicht dumm, aber ich bin nicht hyper-intelligent oder so.

Das wegen RTL und so. Ich guck oft Fernsehen oder spiele mit meiner Playstation. An dem liegts nicht :)

0

Das ist kein differenziertes Denken, das ist nur ein schwarz/weiß denken. Sicher Krieg ist doof. Aber ein Krieg damit die Kinder zukünftig in Frieden und Freiheit leben können und ohne Angst, Unterdrückung und Hunger, und aus der Sklaverei befreit werden, könnte sich lohnen.

Mit jemanden in Streit und Stress alt zu werden ist nicht schön. Dann ist der One-Night-Stand viel wertvoller für die Seele.

Castiel69 29.01.2013, 16:15

''Aber ein Krieg damit die Kinder zukünftig in Frieden und Freiheit leben können und ohne Angst, Unterdrückung und Hunger, und aus der Sklaverei befreit werden, könnte sich lohne'' Das is 'ne Revolution ... Krieg hat nie dem Wohl des Volks, sondern dem der Reichen bzw. Regierungen gedient.

1
stubenkuecken 29.01.2013, 16:25
@Castiel69

Krieg und Revolution sind natürlich harte Worte. Widerstand und innerer Widerstand sind manchmal zu wenig - hätten aber bereits viel Elend und Not in der Vergangenheit vermeiden können. Gerade die jüngere Vergangenheit beweist, das sich Widerstand lohnt um Unterdrückung zu bekämpfen. In Deutschland haben wir es direkt erlebt und langsam bereits viel erreicht.

1

Ich mache mir auch oft solche Gedanken. Hab auch mal ältere Leute gefragt ob die Welt schon immer so "schrecklich" war oder nur jetzt gerade ;) Aber es bringt leider nix darüber zu Philosophieren. Wenn man was verändern will muss man in die Politik bzw. durch sein Handeln und tun ein Vorbild für andere sein.

Es ist durchaus normal, wenn du dir diese Fragen stellst. Kriege, Morde und all das Andere wird es solange geben, solange es Menschen gibt. Warum gibt es Kriege, wer gibt Anlass dazu ? Es können Gebietsansprüche sein, die Sicherung der Versorgung mit Rohöl, evtl. auch mal wegen dem Wasser. Attentate auf Menschen, die anders denken oder handeln als die Mörder. Sex ist sicher nicht wichtiger als Liebe, aber er gehört nun mal zum Leben.

Hör dir mal das Lied "Menschenhass" von Herr von Grau an:

Du stehst also nicht alleine da. ;-)

Allerdings musst du die Balance zwischen schlechten Gedanken und guten Gedanken finden, sonst wirst du auf Dauer unglücklich sein.

Normal? Weiß nicht. Ich denke aber schon, da ich viele kenne - inklusive mir - denen es auch so geht. Ich rege mich auch über andere Dinge noch auf, wie z.B. die Massengesteuertheit (?) der Menschen. :/

Also ich denke, dass es normal ist.

Nein, das ist nicht "unnormal", wenn man das "mal" empfindet. Gleichwohl kann man kaum die gesamte Menschheit anklagen. Ebenso gibt es ja zahllose Liebe, Hingabe, Aufopferung, Moral, guten Willen, Reue und Umkehr.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass alle unsere Moralvorstellungen nur auf einem gesellschaftlichen, bzw. zivilisatorischen Konsens beruhen, die die Welt erträglicher und sicherer machen soll - dass sich Gesellschaften, Gruppen und Individuen da herausnehmen, sei es mit ideologischen Begründungen, krimineller Energie oder aus Triebhaftigkeit, liegt ebenso in der Optionssphäre des Menschen und menschlicher Ordnungen.

Außerdem bekommen wir "heutzutage" das weltweite Grauen auf 10 Minuten Nachrichten komprimiert vorgesetzt - kein Wunder, dass einem dann die Welt als unendlich grausam und diffus erscheint - während der persönliche Alltag doch meist recht harm -und ereignislos verläuft.

So wie du denken die meisten. Aber willst du was ändern,must du bei dir selber anfangen.Geh mit gutem Beispiel voran. Werde gelassener. sei nicht neidisch auf andere und dern Eigentum Sei bescheiden und jage nicht dem Schnöden Mamon hinterher, und bedaure die, die das alls machen.denn die haben nicht den Frieden im Herzen.den du haben kannst !

Das ist normal aber irgendwann wirst du merken das du nichts dagegen machen kannst und gibst diesen gedanken freiwillig auf.

Das ist nicht komisch. Ich bekomme auch so einen dicken Hals, wenn ich von solchen Fällen wie beispielsweise in Indien höre.

klar ist das normal, aber so sind wir nunmal geworden und man muss sich damit abfinden, sonst wird man depressiv.

TheBlackEyedOne 29.01.2013, 16:46

Man sollte sich nicht damit abfinden. Man sollte versuchen, es zu ändern. Und wenn es nur ein kleines bisschen ist, macht es die welt schon ein bisschen besser. Es einfach zu akzeptieren und fertig ist nicht die lösung

2
masterNNI 29.01.2013, 17:06
@TheBlackEyedOne

Gut, dann tu doch bitte etwas gegen Vergewaltiger, Kriege usw. jetzt stehste blöd da. Es zu Versuchen ist schön und gut, aber es zu schaffen ist ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man nicht grade 300 Leute hinter sich hat...

0
yonga 30.01.2013, 13:50
@TheBlackEyedOne

@the BlackEyedOne: genau, jeder kann einen Beitrag leisten. Und dass Du mit 14 darüber nachdenkst, spricht für Deinen starken Charakter. Gebe nicht auf und tue, was Du kannst. VG yonga

1

Bei der Sexualitaet anderer hast du rein gar nichts zu sagen. Zum anderen tja mach etwas dagegen? Ist doch er einzige logische Schritt, nicht? ...

Die drecks Welt wird nie perfekt sein doch es kommt auf die Balance an. Naja bring dese Konzern Diktatur zu fall und klaer das Volk auf (z.B. Julian Assange) und da hast du die Balance wieder ... Wenn man aber mal die Zahlen von idioten betrachtet hust rtl zuschauer hust naja dann ist's doch mehr oder weniger schwer

So sind die Menschen, jeder ist anders, darunter viele verschiedende typen

Werd' mal erwachsen. Sex is Sex und Liebe ist Liebe. Ich finde es z.B. schoen allein alt zu werden. Dafuer muss man aber ine gewisse geistige Entwicklung haben um sich mit sich selbst nicht zu langweilen. Un der Quatsch aus dem Fernsehen, den Du hier aufgelistet hast geht Dich garnichts an. Kuemmere Dich erstmal darum, dass Du ein vernuenftiges menschliches Wesen bist. Das ist viel nstrengender als Du glaubst. Wenn das naemlich jeder tun wuerde gaebe es kene Probleme von denen Du sprichst.

MsUnbekannt 03.02.2013, 09:35

Traurig dieser Text...

0

nein , das ist ganz normal , lässt aber im alter nach

yonga 30.01.2013, 13:52

nee

0
thekeymaster185 30.01.2013, 18:52

Das ist aber schade, denn aus Wut kann der Wille zur Veränderung hervorgehen. Würden die ganzen älteren Herrschaften sich zusammenraufen und sich z.B. gegen Tierquälerei einsetzen, könnte man bei unserer Altenquote vielleicht sogar etwas bewegen.

0

Was möchtest Du wissen?