Wusste Jesus schon zu Lebzeiten, dass das Christentum entstehen wird?

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12 Antworten

Das ist ein starkes Indiz dafür dass Jesus eine erfundene Figur ist und Prophezeihungen immer so formuliert sind, dass sie eintreffen müssen, weil es immer Ereignisse geben wird auf die man sie interpretieren kann.

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Kommentar von comhb3mpqy
24.01.2016, 15:47

inwiefern ist das ein Indiz, den Zusammenhang zwischen der Frage und der Antwort ist mir nicht ganz deutlich. Übrigens sind Historiker der Meinung, dass es Jesus gibt.

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Kommentar von comhb3mpqy
24.01.2016, 23:37

Was du mit Horus willst weiß ich nicht, der wird als Falke dagestellt, wo sollen da jetzt parallelen sein? Die Briefe sind auch nicht Jahrhunderte später geschrieben worden, denn Paulus wurde laut Wikipedia um das Jahr 5 geboren. Die Briefe sind also aus dem 1. Jahrhundert.

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Kommentar von Andrastor
31.01.2016, 21:25

danke für das Sternchen :)

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In der gesamten Antike stießen zwei grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen der Welt aufeinander. Die eine war materialistisch orientiert, die andere geistig. Die Betrachtung der Welt fand in beiden Fällen so statt, dass Religion, Wissenschaft und Philosophie eine Einheit bildeten.

Jesus sah sich selber in der spirituellen Tradition der Propheten. Seine Mutter Maria verspürte schon vor der Geburt, dass ihr Sohn einer prophetischen Mission geweiht sei. Dies wurde auch schon von mehreren Propheten des Alten Testamentes, z.B. von Samson oder Samuel berichtet. Diese Personen wurden Nazaräer genannt. Allen Nazaräern war gemein, dass sie als Kinder des heiligen Geistes oder Gottes Söhne bezeichnet wurden. In den esoterischen Lehren des Judaismus spielt die Vorstellung von der Präexistenz der Seele eine entscheidende Rolle. Diese Lehre
geht davon aus, dass eine Seele nicht plötzlich entsteht, sondern alle Seelen seit der Erschaffung der Welt schon vorhanden sind, sich durch die Geburt in einem menschlichen Körper materialisieren und nach dem Tode wieder in die Ewigkeit eingehen. So schreibt Jeremias: „Es erging aber das Wort Jahwehs an mich: Ehe ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich gekannt, ehe du aus dem Mutterschoß hervorgingst, habe ich dich geweiht. Zu einem Propheten der Völker habe ich dich ernannt.“ Jesus sagt zu den Pharisäern: „Wahrlich, ich sage euch, ehe denn Abraham war, war ich.“

Jesus erfuhr bei den Essenern die universelle Lehre des göttlichen Wortes, wie sie auch schon durch Krishna in Indien, den Priestern der Osiris in Ägypten, den Anhängern des Orpheus und Pythagoras und letztlich der Propheten gelehrt wurde.
Diese Lehre war auch als das Mysterium vom Menschensohn und Gottessohn bekannt, ist stark spirituell und antimaterialistisch geprägt.

Jesus war der erste, der das esoterische Wissen über das Jenseits öffentlich predigte:
„Glaubt, liebt, benutzt den Verstand und handelt getragen von der Hoffnung
getragen. Es gibt ein Jenseits, eine Welt der Seelen, ein vollkommenes Leben. Ich weiß es, ich komme von daher. Ich werde euch dort hinführen. Um das vollkommene Leben zu erlangen, müsst ihr hier auf Erden damit anfangen. Versucht zuerst Liebe und Barmherzigkeit in euch selbst zu finden, dann in der ganzen Menschheit.“

Nach Jesus kämpften die beiden Auffassungen, die materialistische und die spirituelle, um die Wahrheit. Die materialistische gewann zunächst in Form der römischen Kirche, was in der Natur der Sache liegt. Gewalt gewinnt kurzfristig immer über Geist, aber auf Dauer ist der Geist nicht zu unterdrücken. Auch hierin liegt eine spirituelle Wahrheit der Lehre Jesu. So konnten in den ersten Jahrhunderten durch die Nachfolger Paulus in Rom zwar fast alle spirituellen Schriften vernichtet und deren Anhänger erfolgreich durch Verfolgung unterdrückt werden, aber seit der Aufklärung funktioniert die Unterdrückung des Geistes nicht mehr richtig, sodass
die Entdeckung der apokryphen Schriften in Nagg Hammadi und Qumram
auf fruchtbaren Boden fallen konnten. Sogar Papst Benedict XVI versucht in seinen Lehrschriften immer öfters den spirituellen Charakter des christlichen Glaubens hervorzuheben und in typisch kirchlicher Langsamkeit die materialistische Auffassung zurückzudrängen.

Jesus war Jude und predigte den Juden in jüdischer Tradition. Die Heilsgeschichte sowie Heidenmissionierung spielt in Jesu Lehre keine Rolle. Das erwartete er auch nicht. Er erwartete den jüngsten Tag und den Untergang der Welt wodurch er keine weiteren Zukunfstüberlegungen tätigte. Die lange nach seinem Tod von Paulus erfundene Religion des Christentums hat mit der Lehre Jesu wenig zu tun, dafür umso mehr mit einer breit ausgeschmückten und materialistisch orientierten Heilsgeschichte.

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Kommentar von KaeteK
24.01.2016, 13:30

Übel...

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Es kommt darauf an, als was Du Jesus siehst. War er lediglich ein Mensch, der eine Religion gründen wollte, oder war in ihm ein geistiges Wesen inkarniert, wie in jedem Menschen? Es gibt keinen Menschen, der nicht auch eine Seele in sich trägt, die ihn nach seinem sogenannten Tod wieder verläßt und in die jenseitigen Bereiche geht.

Wenn in ihm ein geistiges Wesen inkarniert war: Wer war es? Und mit welcher Aufgabe bzw. Absicht geschah diese Inkarnation? Wenn du lediglich an den Menschen glaubst, der Mensch war und mehr nicht (Du bist doch auch nicht nur der "Edmundbauer" und sonst nichts, oder?), dann erübrigt sich eigentlich die Frage und die Antwort. Wenn Du daran glaubst, daß in ihm Gott oder auch Gottes Sohn inkarniert war, liegt die Antwort fast auf der Hand: Er wollte sicher keine neue Religion gründen, aber die Menschen anregen und auffordern, ihm durch das, was er tat zu folgen: Er lehrte die Liebe und er lebte sie vor.

Auf diese Weise wäre eine neue "Bewegung" entstanden, mit anderen Maßstäben als den bisherigen, egosistischen und auf die Welt bezogenen. Eine Religion hat er sicher nicht gründen wollen, sondern er wollte in den Herzen der Menschen entstehen und von dort aus wirken. Das ging auch ca. zwei Jahrhunderte gut, dann bemächtigten sich andere, negative Kräfte seinen Anhängern, und es entstand ein Christentum, das in seiner heutigen Form mit seinen ursprünglichen Lehren nur noch sehr wenig zu tun hat.

Gott braucht keine Religion. Er braucht ein Wissen darum, daß er im Menschen lebt. Bemüht der Mensch sich, dieses Wissen durch ein Leben - indem er versucht, die Liebe zu leben - in die Tat umzusetzen, entsteht ein neues, ein gelebtes Christentum.

Fazit: Es gibt noch viel zu tun. Fangen wir an ...

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Ich denke Jesus war in seinen Lehren und Wundern, und insbesondere in der Zeit nach seiner Kreuzigung derartig überzeugend, dass es für mich keinen Zweifel gibt. Jesus war der Sohn Gottes.

Und natürlich war sich Jesus auch der wachsenden Gemeinschaft der Christen bewusst. Denk doch nur wie er seine Apostel mit der Herabsendung des heiligen Geistes geholfen und gefördert hat.

Als Sohn Gottes hatte Jesus auch prophetische Eigenschaften. Der beste Beweis ist hierzu für mich immer noch:

Und bevor der Hahn dreimal gekräht hat, wirst Du mich dreimal verleugnet haben.

Wer sich des Christentums annimmt und das neue Testament liest, der wird schon ein starkes Gefühl erhalten, dass dies alles so richtig ist.

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Sofern es den Menschen Jesus denn überhaupt gab, was ja alles andere als erwiesen ist, hatte dieser ebensowenig Kenntnis über die Entwicklung der Menscheit nach seinem Ableben, wie alle anderen Menschen vor und nach ihm. Darüber hinaus ist jegliches Wort der Bibel als Indiz für die Wahrheit des christlichen Glaubens vollkommen untauglich.

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Naja, einen starken Indiz würde ich das nicht nennen. Wenn ich sage mein Medikament heult alle Wunden, also ist es das beste Medikament überhaupt und für immer, stimmt das ja auch nicht.

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Gottes Sohn (der uns im Auftrag seines Vaters geschaffen hat - Kol.1,16) predigte das Evangelium ("gute Nachricht vom Reich Gottes" - Lk.8,1).

Er wusste, dass es Menschen gab, welche seine Wahrheit (Joh.17,17) verdrehen und im Auftrag des "Gottes dieser Welt" Falsches lehren würden (2.Kor.4,4; Offb.12,9).

Er kennt die Zukunft und beschrieb auch, wie er Satans Regierung auf dieser Erde beenden würde (Offb.14).

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Nein, denn das setzt erstmal ein gutes Gespür für Dramatik vorraus und Aussagen die weder zur damaligen, noch heutigen Zeit, beweisbar sind.


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Ne. Jeder Religionsstifter ist davon überzeugt das seine Lehren eine große Religion anstacheln werden. Diese Art Ego gehört zum Job.

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Jesus hat nie eine christlichen Religion gegründet. Er war vollkommen Jude und wurde als Jude erzogen. Sein Name zeigt sich: JESHUA HAMASCHIACH, Jesus der Christus, der Gesalbte. Bis zu seinem Lebensende war Jesus immer Jude. Nur die Kirchenleute haben dann seine Lehre zum Christentum gemacht. Jesus selber sagte: GLAUBET AN MICH, GLAUBET AN GOTT! Er wusste ganz sicher, dass die Leute seine Lehre missbrauchen würden und alles zu einem totel System herab gradieren würden

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der bursche wußte ganz genau bescheit

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Ja, denn Jesus lehrte seine Jünger: "So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker" (Matthäus 28,19a). "So steht es geschrieben, und so musste der Christus leiden und am dritten Tag aus den Toten auferstehen, und in seinem Namen soll Buße und Vergebung der Sünden verkündigt werden unter allen Völkern, beginnend in Jerusalem" (Lukas 24,46-47). "Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen" (Matthäus 21,14).

Bereits zu Abraham wurde gesagt: "In deinem Samen sollen gesegnet werden alle Völker der Erde" (1. Mose 26,4). Mit dieser Vorhersagte ist der Messias Jesus Christus gemeint, durch den alle Völker Segen erfahren. Dieser Segen erfahren bereits jetzt alle gläubigen Christen. Wenn Jesus wiederkommen und sein Reich (Messianisches Reich, Tausendjähriges Reich) aufrichten wird, werden alle Völker an dem Segen Jesu teilhaben.

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Kommentar von KaeteK
24.01.2016, 13:32

Du bist hier eine richtige Wohltat :-) Danke. lg

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