Wurzelentzündung: Nur mit Aspirin behandeln?

6 Antworten

Die Frage ist zwar sehr alt, aber das kann ich nicht so stehen lassen.

Aspirin würde ich bei Zahnerkrankungen auf keinen Fall empfehlen. Falls es unerwartet zu einem Abszess kommt und er operativ eingreifen muss, hättest du eine übermäßige Blutungsneigung, also die Wunde würde mehr bluten als gesund ist.

Besser Paracetamol oder Novaminsulfon, das verdünnt zumindest nicht das Blut / verhindert nicht die Blutgerinnung.

Außerdem sei es ungesund, eine Entzündung im Zahn unbehandelt zu belassen. Antwort von  dormuth, 10.10.2010 "Keinesfalls warten, bis alles schmerzt und vereitert ist - so eine chron. Entzündung belastet den gesamten Körper (Herz, Niere, Gelenke,...) und dein Immunsystem!"

Dein Zahnarzt hat schon Recht. Wurzelbehandlungen sind nicht immer erfolgsversprechend. Da muss absolut steril und genau gearbeitet werden. Doch eine Garantie gibt es keine, dass der Zahn doch gezogen wurde. Bei mir hatte ich das vor einigen Jahren, mehreren Sitzungen waren erforderlich, letztendes wurde der Zahn doch gezogen. Im Dezember diesen Jahres macht sich ein anderer Zahn bemerkbar,die Schmerzen waren unerträglich, Notdienst, wieder einen Zahn behandeln lassen. Heute sehe ich das anders und stehe den Wurzelbehandlungen skeptisch gegenüber. Habe im gF Forum selber einen Beitrag in dieser Zeit dazu geschrieben.

Mit Aspirin zu behandeln habe ich aber noch nie gehört. Glaub mir, die Schmerzen werden immer mehr... auch sind die Gifte, die sich dabei entwickeln nicht gut. Lang anstehen würde ich das nicht. Frage ihn nochmals ins Detail und google auch mal >>Vorteile Nachteile Wurzelbehandlungen.

Danke.

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http://www.totezaehne.de (Befürworter-Gegner von Wurzelbehandlunge`)

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