Wurden manche Juden freigelassen?

10 Antworten

das manche Juden wegen ihrer Furchtbaren Arbeit Freiheit versprochen wurde

vesprechen kann man viel.Gehalten wurde nichts. Es war klar, dass diese Häftlinge dafür bestimmt waren, zum Schluss natürlich auch in die Gaskammern zu wandern.

Man hat den Häftlingen ja auch eine Dusche versprochen mit Seife und allem..... Beim näheren Hinsehen haben sie dann festgestellt, dasss das Stück Seife ein Stein war.



Beim näheren Hinsehen haben sie dann festgestellt, dasss das Stück Seife ein Stein war.



Vermutlich in den aller aller seltensten Fällen. Die Illusion sollte aufrecht erhalten werden damit sie ohne Panik und freiwillig in die Gaskammern/Duschräume gehen

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Aus den Vernichtungslagern im Osten sicherlich nicht. Diese Aktionen sollten ja geheim bleiben.

Vor Kriegsausbruch kam es aber vor, dass sich einige reichen Juden aus Lagern wie Buchenwald oder Dachau freikaufen konnten. Das Lösegeld wurde meist in Schweizer Franken bezahlt.

Also es kann sein, dass solche Versprechungen gemacht wurden, aber ich glaube eher nicht, dass solche Versprechen auch gehalten wurden.

Du musst wissen, dass die Deutschen jener Zeit nicht einen Funken Ehre im Leib hatten und grundsätzlich überhaupt nicht zu ihrem Wort standen.

Die gängige Praxis war, gerade jene Juden, die gezwungen wurden, in den Gaskammern zu arbeiten und die daher direkte Zeugen des Völkermordes waren, in regelmässigen Abständen zu ermorden. d.h. es gab dort eine Truppe, und nach einigen Wochen wurden alle Angehörigen dieses "Kommandos" selber ermordet, und die Deutschen rekrutierten ein frisches Kommando aus den anderen Gefangenen.

Es gab schon sehr vereinzelt Gefangene, die in diesen Gaskammern gearbeitet haben, die überlebten.

Aber die wurden nicht einfach freigelassen, sondern die wurden zu Kriegsende durch allliierte Soldaten befreit oder es gelang ihnen, zu entfliehen.

Ich halte es nicht für plausibel, dass die Deutschen gerade jenen, die mit Toten und in Gaskammern gearbeitet haben, absichtlich frei liessen.

Du musst wissen, dass die Deutschen jener Zeit nicht einen Funken Ehre im Leib hatten

Nicht 'die' Deutschen, bekanntlich gab es Ausnahmen. Von Oskar Schindler z.B. sollte man schon gehört haben.

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@PatrickLassan

Na gut, Oskar Schindler ist nicht unbedingt ein Beispiel für einen Ehrenmann im klassischen Sinne, aber wenigstens hat er Menschen gerettet (gegen Geld, die haben die Arbeitsbescheinigungen bei ihm teuer erkauft).

Was ich meine ist: die Nazis redeten immer so gross von Ehre und Treue, in Wirklichkeit handelten sie ständig gegen Ehre und Treue. Da die Nazis damals den STaat Deutschland regierten, war das Handeln des Staates und seiner Institutionen (und derer Mitarbeiter), also "der Deutschen" als Kollektiv eben genauso: Versprechen wurdne nicht gehalten, es wurde gelogen, betrogen, geraubt, gemordet was das Zeug hielt.

Das war Deutschland zu jener Zeit.

Insofern sind solche Versprechen (das die Kommandos der Gaskammern freigelassen werden) höchstwahrscheinlich nicht umgesetzt worden. 

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@PatrickLassan

Ich meine hier: "die" Deutschen als Staat, "die" Deutschen als Volk haben ständig Versprechen und Verträge gebrochen. Man konnte sie nicht beim Wort nehmen. Es war eine Nation ohne Ehrgefühl und ohne Verlässlichkeit, eine Nation von grausamen Verbrechern, Kriegsverbrechern, Verbrechern gegen die Menschlichkeit.

Natürlich war nicht jeder einzelne so, aber als Kollektiv waren das ihre wichtigsten Merkmale: kalt, unmenschlich, tödlich aggressiv, mörderisch, und eben auch: nicht zuverlässig, Versprechen nicht einhaltend.

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