Wurden DDR-Ehen in der BRD anerkannt?

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6 Antworten

Was für eine Frage..genau so könntest du bei jemanden fragen, der nicht der deutschen Nationalität angehört.

Verheiratet ist und bleibt verheiratet..solang der Tod sie scheidet..ob deutsch, spanisch oder was weiß ich, welche Nationalität das Ehepaar auch hat!

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Kommentar von DrSchmitt
02.03.2016, 21:21

Das stimmt so nicht. Denn wen ein DDR-Bürger mit seiner Frau in die BRD floh, wurden sie ja BRD-Bürger. Und da ist die Frage was mit der Ehe passiert ist.

Übrigens wird nicht jede Ehe anerkannt. Das hat jetzt nichts mit der DDR zu tun (ist sowieso ein modernes Problem), aber wenn ein gleichschlechtliches Paar in den USA heiratet wird die Ehe im Iran sicher nicht anerkannt.

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Natürlich galt die Urkunde vom Standesamt der DDR auch in der Bundesrepublik. Deinem Gedankengang nach hätte dann ja jedes Ehepaar aus der DDR nach der Wiedervereinigung neu heiraten müssen...

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Sicherlich wurden die Ehen anerkannt.


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1956 Personenstandsgesetz (Deutsche Demokratische Republik)[Bearbeiten]

In der DDR galt das PStG 1937 bis zum 1. März 1957, dem Tag des Inkrafttretens des Gesetzes über das Personenstandswesen vom 16. November 1956,[8] weiter. Durch das PStG der DDR vom 4. Dezember 1981,[9] das am 1. Januar 1982 in Kraft trat, erfuhr das bisher in seinen Grundzügen gemeinsame und in der Bundesrepublik Deutschland fortgeltende Personenstandsrecht gravierende Änderungen. Bei der Herstellung der Einheit Deutschlands waren diese Unterschiede Anlass, im Einigungsvertrag umfangreiche Maßgaben für die Anwendung des neuen Rechts vorzusehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Personenstandsgesetz\_(Deutschland)#1875_Reichsgesetz_.C3.BCber_die_Beurkundung_des_Personenstands_und_die_Eheschlie.C3.9Fung

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Selbstverständlich wurden die anerkannt. Sonst hätten ja alle Leute nach der Wiedeervereinigung erneut heiraten müssen - oder auch nicht.

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Es war staatliches Recht. Man konnte nicht jede Ehe in Frage stellen.

Zwar hat  andreasolar recht, aber eine Rechtsvereinheitlichung war vor der Einigung nicht möglich. Deshalb musste man Rechtssetzungen, die nicht eindeutig Unrecht waren, akzeptieren, auch wenn Bundeskanzler Kiesinger die DDR lieber als "Phänomen" denn als Staat bezeichnete. Im praktischen Vollzug waren solche feinen Unterscheidungen nicht möglich.

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