Wurden auch Zwangssterilisierte im Nationalsozialismus ermordet?

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4 Antworten

Ich denke eher nicht. Aber man kann ja nicht jeden Fall nachprüfen. Es gab aber auch nach dem Krieg sog. Zwangssterilisierte, die entschädigt wurden War damals auch ein Thema in der Öffentlichkeit. Scheinbar hat man in der Nazizeit, Menschen die nur leicht behindert waren und arbeiten konnten nicht ermordet. Meist waren es Kinder die dieser Aktion zum Opfer fielen.

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Sie wurden meist ermordet. Der dopplete "Aufwand" geschah deshalb, um vor dem Mord noch größtmögliche Arbeitskraft aus den ZZwangssterilisierten herauszuschinden.

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Kommentar von andre123
02.08.2016, 09:48

also von zwangssteriliisierten Behinderten als Zwangsarbeiter im großen Stil , habe ich noch nie was gehört.      Wäre auch unsinnig . auch wenn es zynisch klingt, aber dafür hatte man genügend andere Personenkreise  

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Sie wurden in der Regel nicht ermordet.       Ermordet wurden fast ausschließlich (Schwerst)-Behinderte in öffentlichen Heimen.

Behinderte, die bei ihren Angehörigen lebten blieben normalerweise unbehelligt, wurden jedoch ( insbesondere wenn die Behinderung erblich war) zwangssterilisiert.

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Kommentar von Klaraaha
03.08.2016, 10:37

Es wurden auch Kinder von zuhause abgeholt. Ich weiss von zwei Fällen aus unserem Nachbardorf. Die wurden vermutlich verraten, evtl. von einem Arzt.. Den Eltern erzählte man, sie würden zur Erholung geschickt. Danach kam ein Brief mit der Asche und der Mitteilung das Kind wäre verstorben. Dabei lag eine Rechnung, die die Eltern zahlen mußten für die Einäscherung.

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Aktion T4 war ja erst am Ende des 3. Reiches. 1940-1945.

Die Zwangssterilisationen haben ja schon 1934 gestartet. Da waren Massenvernichtungen noch nicht in diesem Ausmaß geplant.

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