Wurde vom falschen Tattowierer tättoowiert?

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7 Antworten

Mich würde ja mal interessieren, was deine Freundin dazu sagt, die ihn ja schließlich empfohlen hat.

Du könntest ihn vermutlich schon ärgern. Seinen Namen und Adresse kennst du ja, wenn du dort warst.

Du könntest ihn beim Gewerbeaufsichtsamt melden, falls du weißt, ob er zu Hause auch gegen Geld tätowiert. Dann müsste er das als Gewerbe anmelden, Gewerbesteuer bezahlen und sein "Studio" vom Gesundheitsamt/Gewerbeaufsichtsamt überprüfen lassen von wegen Hygiene. Sollte er das nicht gemacht haben, kriegt er wahrscheinlich Ärger.

Auf jeden Fall kannst du ihn aber wegen vorsätzlicher Körperverletzung anzeigen.
Jede Tätowierung ist zunächst Körperverletzung. Damit das aber legal ist, muss sich der Tätowierer dein Einverständnis schriftlich geben lassen. Außerdem ist er verpflichtet, dich über mögliche Nebenwirkungen aufzuklären. Musstest du etwas entsprechendes Unterschreiben? Falls nicht, hat er sich strafbar gemacht.
Desweiteren hat er seinen Teil des Vertrages, nämlich ein Tattoo zu stechen, nicht erfüllt. Wenn das nur halbe fertig ist und obendrein fehlerhaft, unterstützt das den Vorwurf der Körperverletzung. Ein Vertrag gilt auch dann, wenn er mündlich geschlossen wurde. Seine Aussage "der Vertrag gilt nicht mehr" bestätigt, dass es einen Vertrag gab und er ihn nicht erfüllen möchte.
Das ganze wird dadurch verschärft, dass er dich belogen hat, indem er die Tätigkeit in dem Studio vorgetäuscht hat. Das könnte man ihm strafverschärfend als kriminelle Energie auslegen.

Eine Anzeige wegen Körperverletzung kannst du ohne Anwalt bei jeder Polizeidienststelle aufgeben. Das geht an die Staatsanwaltschaft und die würde gegen ihn ermitteln.
Hier wäre ein Beispiel:
http://lawbike.de/haessliches-tattoo-koerperverletzung-schmerzensgeld/

Nach meiner Einschätzung spielt dabei dein Kontakt zu einem anderen Tattoostudio keinerlei Rolle.

Sollte er bei einem Prozess für schuldig gesprochen werden, hast du eine gute Grundlage, um ihn dann auch noch auf Schadensersatz zu verklagen. Den Prozess würdest du ziemlich sicher gewinnen und dazu könntest du dir einen Rechtsanwalt nehmen, denn den muss der Verlierer bezahlen. Mein Vorschlag: gehe zu einem Rechtsanwalt und lasse dich beraten, ob er da etwas für dich kostenlos tun kann, indem du z.B. Prozesskostenhilfe beantragst. Die Erstberatung ist kostenlos, erst wenn du ihm die Vertretung überträgst, kostet es.

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Ganz kurz, nur damit ich sicher sein kann, dass ich deine (etwas dürftige) Beschreibung verstanden habe: Du hast von einem Tätowierer das Angebot bekommen, dass du umsonst ein Tatoo bekommst, wenn du Werbung für seinen Shop machst. Du bist zu IHM nach Hause gegangen und hast dich tätowieren lassen. Später hast du einige Fehler bemerkt.

Und dann kam.....was genau? Deine Freundin hat dir angeboten, dass du werbung für IHR Tatoostudio machst und du hast zugesagt. Danach hat dich der erste Tätowierer angeschrieben, dass der Vertrag nicht mehr gültig ist und er das Tatoo nicht zu Ende tätowieren wird. Danach bist du zu seinem "Chef" gegangen, der meinte, dass er den Mann nicht kennt.

...Jetzt sieht es so aus: Du hast die Adresse von dem Mann, kannst ihn auf Facebook zurückverfolgen und weißt theoretisch wo er arbeitet.

Geh zu Polizei, erzähl ihnen die Geschichte (aber um Himmels willen nicht so durcheinander und mit Einzelheiten die niemand interessieren) und frag sie, was du tun könntest. Wenn dir die Polizei zu heavy ist, frag deine Eltern um Rat. Aber notiere dir die Adresse des Mannes und lösche nicht den Eintrag auf Facebook- da steht schwarz auf weiß, dass der "Vertrag nicht mehr gültig sei". D.h. du kannst zumindest beweisen, dass du einen mündlichen Vertrag mit diesem Mann hattest.


...Das du auch bei einem solchen fragwürdigen Vertrag nichts Schriftliches verlangst... das wahr sehr, sehr unvorsichtig. Bei solchen Dingen brauchst du IMMER etwas schriftliches von der Person. Ich hätte mich zumindest vorher darüber (richtiger Name, Tatoostudio, den Chef anfragen etc.) informiert. Sehr leichtsinnig.

Sieh es als eine Letkion fürs Leben.

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Also ich habe mich jetzt durch Deine Frage gekämpft und muss schon sagen, irgendwie bist Du dann schon extrem naiv. Mir ist natürlich jetzt nicht bekannt, wie gut Du Deine Freundin kennst, welche Dir ihren Freund "empfohlen" hat, aber... Wenn er Dich für seine "Werbung" kostenlos tätowieren wollte, aber sein Chef nichts davon erfahren durfte, kann ja was nicht stimmen oder?

Dann machst Du aber noch Werbung für ein anderes Tätowierstudio und wunderst Dich, dass der Vertrag nicht mehr gültig ist. Der wäre übrigens auch nicht mehr gültig gewesen, wenn Du mit dem Tätowierstudio einen schriftlichen Vertrag geschlossen hättest... 

Kann mir übrigens kaum vorstellen, dass Dir ein Rechtsanwalt hier helfen kann, denn Beweise von einem mündlichen Vertrag hast Du eh nicht...

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Kommentar von slaughter996
22.03.2016, 10:46

Allerdings schriftlich

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ich finde deinen langen text zwar äußerst verwirrend - aber vielleicht hab ich ihn ja tatsächlich richtig verstanden: 

und hier gleich die antwort: du hast dich von einem typen (ist es denn wirklich der freund deiner freundin?) halb (und schlecht) tätowieren lassen (und einen "vertrag" unterschrieben. was da drin steht, haette uns hier evtl auch bei einer antwort geholfen. aber ich wuerde mal sagen, er ist das papier nicht wert, auf dem er steht) und dann wollte (?) dich jemand anderes tätowieren? und hat sie das jetzt nicht gemacht? 

auf jeden fall - lange rede und auch ein sinn: der typ hat dich beschissen und du hast pech gehabt. tätowieren ist immer eine art von koerperverletzung, deshalb lassen sich die studios auch vorher einen vertrag unterschreiben. du hast den typen freiwillig an dich heran gelassen. PECH GEHABT! investier etwas geld und lass das beste aus dem verpfuschten tattoo machen

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Was hat er dir denn tätowiert? Jedes tattoo was ein tätowierer macht ist doch in dem Sinne Werbung. Es wird irgendwo online gestellt, der tätowierte wird von Freunden gefragt, wo man das herhabe. Und schwups wirbt man für seinen tätowierer.

Die ganze Geschichte ist demnach mehr als seltsam, und du wohl ziemlich naiv..

Welche Stelle soll er denn verlieren? In dem angegebenen Studio arbeitet er ja offensichtlich nicht.

Wie solltest du denn für ihn Werbung machen?
Hast du dir vorher arbeiten von ihm angesehen?

Vielleicht geht es ja über Schadenersatz, keine Ahnung.

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ich möhte amliebsten das er seine stelle verliert

Ach so. Vielleicht eine kleine Überreaktion? Rede doch einfach mal mit dem Typen, sag ihm dass es von dir nicht fair war, einfach für eine andere Person Werbung machen zu wollen und versuch eine Einigung zu finden. So etwas wie: Er macht das jetzt noch fertig und bessert die Fehler aus und du bezahlst ihm das halbe Tatoo. Oder was auch immer...

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Die Frage ist doch was Du erreichen willst.

Soll er das Tattoo fertig machen?

Soll das Tattoo weg?

Soll jemand anderes das Tatto fertigmachen und er dafür bezahlen?

Mit welcher Begründung will er es nicht fertig machen?

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Kommentar von VikaDavydenko
22.03.2016, 10:29

Ich weiß nicht was ich tun soll ich möhte amliebsten das er seine stelle verliert und das er mir mein tattoo bezahlt 

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