Wurde im 3.Ausbildungsjahr gekündigt ist dies rechtens?

7 Antworten

Bei so vielen Abmahnungen kein Wunder, daher ist die Kündigung Richtig. Ausbildung ist halt was anderes und wenn man sich nicht daran hält, dann ist das Dein Problem.

daher ist die Kündigung Richtig

Nur weil Du sie für "richtig" hältst, ist sie noch lange nicht - im juristischen Sinne - berechtigt!!!

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Entgegen den bisherigen Antworten hier (bis auf die von Novos und LatchiciSa), in denen unberechtigt in das gleiche "Horn getutet" wird, berechtigen die 3 Abmahnung - wenn es sich tatsächlich so verhält, wie Du geschrieben hast - nicht zu einer Kündigung des Ausbildungsverhältnisses - erst recht nicht im 3. Lehrjahr.

Diese Kündigung widerspricht dann den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes BBiG § 22 "Kündigung"!!

Abgesehen davon, dass Du den von Novos empfohlenen Weg zur IHK (oder - je nach Zuständigkeit - zur Kreishandwerkerschaft) gehen solltest, kannst Du rechtlich gegen die Kündigung vorgehen auf dem Weg des Schlichtungsverfahrens vor dem Schlichtungsausschuss der Kammer für Ausbildungsverhältnisse des Arbeitsgerichts; zwar gibt es keine Vorschrift zu Fristen, die dabei einzuhalten wären, Du solltest aber möglichst umgehend Dich darum kümmern und auch möglichst Die bei der Kündigung von Arbeitsverhältnisses einzuhaltende Klagefrist von 3 Wochen nicht überschreiten.

Was Du dabei genau zu tun hast, ist hier beschrieben im Kapitel "Rechtsmittel gegen eine Kündigung": http://www.123recht.net/Die-Kuendigung-im-Ausbildungsverhaeltnis-__a16083.html

Wende Dich an die Ausbildungsberatung der IHK. Die können das eher beurteilen. ich denke, dass Du vor Gericht relativ gute Karten hättest, dass die Kündigung zurrück gezogen wird. Jedoch wird wohl keine Übernahme nach der Ausbildung stattfinden.

Bei Einpennen am Arbeitsplatz und Arbeitszeitbetruges? keine chance

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Das habe ich die Tage schon vor bloß wollte hier mich zusätzlich erkundigen, wie meine jetzige Lage von der perspektive eines anderen gesehen wird.

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