Wurde ich als Kind sexuell missbraucht....? Das frage ich mich schon lange.

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16 Antworten

du könntest eine therapie anfangen in der du deine probleme besprichst vllt fällt da ja der groschen und du weist mehr über deine kindcheit oder du versuchst es mit hypnose dabei könnten eventuell verdängte erinnerungen wieder ans tageslicht befördert werden aber du solltest dich vllt vorher fragen ob du das wirklich wissen möchtest denn dein leben könnte sich danach noch schwieriger gestallten als es dir jetzt schon zu sein scheint du könntest dich dann von deiner familie im stich gelassen fühlen weil keiner dich davor beschützt hat oder dergleichen .

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"...denn man sagte zu mir, so lange ich mich nicht erinnern kann, muss ich davon ausgehen das es nicht so ist."

Das ist üblicherweise auch der Ansatzpunkt von Therapeuten. Oder auch die Schlussfolgerung "kein Flashback, kein Trauma". Dennoch können bei akuten Hinweisen durch Traumatherapie auch nicht erinnerte Inhalte aus der Vergangenheit wieder auftauchen.

Andererseits hast du ja nun auch selbst schon einige psychische Störungen, deren Symptomatik ebenfalls die genannten Beobachtungen (unsbesondere die Sache mit dem Sex) erklären können. Blasenschwäche, nächtliches Aufwachen etc kann ebenfalls mit psychischer Belastung zusammenhängen und ist kein verlässlicher Hinweis auf Missbrauch.

Die Frage ist: was würdest mit der Erkenntnis machen, wenn du es wüsstest? Und was würde es für dich ändern?

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An deiner Stelle wuerde ich mal zu einem Psychologen gehen. Durch intensive Gespraeche etc. koennen die Sachen ans Licht bringen, von denen du eigentlich nichts mehr weisst....verdraengt hast. Einer Bekannten von mir ist so etwas aehnliches passiert. Sie war Waechterin in einem Knast. Dann hatten die Vergewaltiger u. Kindesmisshandler immer woechentlich so eine Therapie. Meine Bekannte war immer waehrend der Therapie anwesend. Und durch diese Therapie kamen bei ihr selber aus dem tiefsten Inneren Erinnerungen hoch, welche nicht schoen waren. Es kam heraus, dass sie von ihrem Vater vergewaltigt wurde als sie 8 oder 9 Jahre alt war. Sie konnte den Dienst nicht weiter ausfuehren u. hat den Job geschmissen. Bis heute ist sie nicht mehr arbeitsfaehig. Wozu man sagen muss....sie hat keine hilfreiche Therapie gemacht.

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Klar ist es möglich, aber diese ganzen anzeichen sind nicht unbedingt ein beweis!!! das kann auch gnaz andere Gründe haben!! Wenn du es wirklich wissen willst, solltest du nicht uns fragen, wir kennen dich und dein leben nicht!! Dann frag lieber deinen Vater persönlich, also nicht facebook, da ist es schwerer zu lügen. Quetsch ihn aus und dann kannst nur du sagen, ob das glaubwürdig war oder nicht! Rede vielleicht auch mal mit deiner Mutter, vielleicht weiß sie was!! Wenn du dich dann auch noch nicht besser fühlst geh mal zu einem Psychater oder so!! Der kann dir bestimmt auch helfen!!

Viel Glück!! :)

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Also der letzte Satz ist ja mal totaler Schwachsinn... Nur die wenigsten erinnern sich kristall-klar daran, wie es passiert ist.

Zu deiner Frage: Ich denke, möglich wäre es schon. 100%ige Gewissheit ist bei so etwas, wo vermutlich nur zwei Personen beteiligt waren, wovon einer sich nicht erinnern kann und der zweite unbekannt ist, natürlich kaum möglich. Aber vielleicht kannst du mit einer gut ausgebildeten Psychologin mit speziellen Therapie-Ansätzen Licht ins Dunkel bringen.

Aber ich denke auch, dass viele Opfer, die sich an mehr erinnern können als du es gegenwärtig tust, dies gar nicht wollen. Die Verdrängung ist auch immer eine Schutzreaktion des Körpers. Und vielleicht geht es dir viel schlechter, wenn du herausfinden solltest, dass da wirklich etwas war.

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Ich kann darüber keine Vermutung anstellen. Aber ich möchte erwähnen, dass es das Phänomen gibt Missbrauchserinnerungen in einer Therapie zu entwickeln, ohne dass man das jemals tatsächlich erlebt hätte! Etwas ähliches: http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenhan-Experiment

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Gibt es dir was, wenn du mit Grübeln und andere Leute fragen dann eine "Antwort" gefunden hast? Warum hörst du auf so viele andere Menschen, und fragst nicht die Personen, die es wirklich wissen müssen? Das wäre hier wohl deine Mutter und andere Verwandte.

Du verhältst dich genau wie jemand, der in deinem Alter ist. Zwischen 25 und 30 ist man sich seiner eigenen Meinung oft nicht sicher. Dann schiebt man die Meinung anderer gerne vor. Das ist vielleicht sogar in der Evolution verwurzelt, denk mal an die Steinzeit:

Wenn die Alten in bestimmten Situationen entschieden, wir gehen jetzt in diese Richtung, dann mussten die Jungen mit. Sie konnten sich ja auch auf die Erfahrungen der Alten verlassen, sie wussten sicher besser bescheid.

Wenn sich nun welche von den Jungen "verlaufen hatten", werden sie ihre Entscheidungen darauf gegründet haben: Was würden die Alten jetzt wohl machen? Und so trafen sie die bestmögliche Entscheidung, nahmen die erfolgreichste Einstellung an.

Du hast dich nicht verlaufen, und deine Eltern treffen deine Entscheidungen nicht, du lebst nicht in einer wandernden Horde. Mein Vergleich hinkt sicher auch auf beiden Beinen, aber so sehe ich diese Situation. Ich nenne es gerne auch einen Abnabelungsprozess.

Jetzt musst du deine Meinung selbst bilden, Entscheiden was richtig ist, hast keine bequeme Führung mehr, der du blind folgen kannst. Aber du machst es so, dass du deine Meinung von "den Erfahreneren" schöpfst. Irrsinniger Weise nehmen wir Menschen auch gern an, die "Erfolgreichen" oder einfach "Alle Anderen" werden es schon wissen.

Tja, mach was draus.

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ich würde dir raten einen psychologen (Verhaltenstherapeuten/Tiefenpsychologie) aufzusuchen. Weiterhin würde ich es mit Hypnose versuchen.

Deine "Geschichte" liest sich wie ein Thriller, also ich würde an deiner Stelle fachkundige Hilfe in Anspruch nehmen.

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Das spricht jetzt alles nicht unbedingt für einen sexuellen Missbrauch, aber es kann durchaus möglich sein. Ich würde da mal mit einem Psychater drüber sprechen, und würde mir nicht allzuviel Gedanken darüber machen, ich würde versuchen die Anzeichen zu bekämpfen. deine mangelnde Libido könnte z.B. mit den Anti-Depressiva-Medikamenten oder mit den Depressionen generell zusammenhängen, aber ich bin kein Profi und das sind nur Vermutungen. Du tust mir echt leid, bei so einem Schicksaal,

LG Andi

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Tja, möglich ist alles. Was nun die Wahrheit ist, wird Dir hier auch keiner sagen können. Allerdings möchte ich mal mutmaßen: wenn Du selbst vielleicht auch nicht missbraucht wurdest, so hast Du doch möglicherweise mal Missbrauch Deiner Mutter miterlebt - auch das könnte so wirken.

So oder so: ob Du nun etwas davon weißt oder nicht, Vergangenheit lässt sich ohnehin nicht ändern. Sieh also zu, dass Du eine gute Gegenwart hast. Das heißt, wenn Dich das beklemmt, Kontakt zu Deinem Vater zu haben, dann brich den Kontakt ab. Wenn Du Dich bei irgendwas unwohl fühlst, dann lass es sein.

Und denk einfach mal in Ruhe darüber nach, ob Du vielleicht einfach mal einen Therapeuten aufsuchen solltest, um darüber zu reden.

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muss ich davon ausgehen das es nicht so ist

es könnte allerdings auch sein..Du hast es total verdrängt?!

Wenn es Dich dermaßen belastet, solltest Du Dich in fachmännische Hände - sprich Psychologen - begeben. Er sollte es herausfinden! Alles Gute!!

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Alles was Du da schreibst kann auch andere Ursachen haben, aber wenn es dir schlecht geht psychisch würde ich dan Deiner Stelle einen Therapeuten aufsuchen. Es ist allerdings nicht in jdem Fall ratsam in der Vergangenheit zu kramen. Manchmal läßt man es besser ruhen. Aber das entscheidet dann der Psychotherapeut.

Übrigens fummeln die meisten Kinder mal gewollt oder ungewollt miteinander. Das sehe ich jetzt gar nicht als einen Hinweis auf irgendwas.

Alles Gute

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Was du schreibst spricht nicht für einen Missbrauch. Es ist eine ziemlich dumme Aussage, jemandem zu sagen, man benehme sich so, wie jemand der missbraucht wurde. Hör auf zu suchen, am Schluss glaubst du an einen sexuellen Missbrauch ohne dass es stimmt. Die Konsequenzen wären übel.

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Kommentar von ivonnekoehler
26.08.2012, 14:11

Kannst du das beurteilen? Hast du sowas erlebt?

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Danke für eure antworten! Hat mir geholfen. Ja man weis es nicht, und ich glaube auch es wäre besser sich nicht zu erinnern, was aber irgendwann trotzdem passieren kann. Ich war schon in Therapie (verhaltenstherapie) und habe auch noch vor eine neue zu machen, möglicherweise Tiefenpsychologie. Was ich ganz vergessen hatte ist: Schon seid dem ich klein bin, hatte ich manchmal etwas, wenn ich im Bett lag abends oder morgends, da war irgendetwas und ich konnte mich nicht mehr bewegen, und da war auch irgendwas, es hört erst auf wenn ich mich bewegt habe, was nicht leicht ist, und wenn ich dann nicht aufstehe kommt das immer wieder. Ich werde überlegen ob ich weiterhin kontakt mit ihm haben möchte.

Lg

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Kommentar von Gartenphilo
26.08.2012, 20:14

Ich rate dir dringenst von TIefenpsychologie ab! Gerade bei teifgreifenden Kindheitserlebnissen ist eine teifenpsychologische Therapie eher schädlich als wirksam!

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Ob was so ist oder nicht steht auf einem anderen Blatt und müßte untersucht werden . Aber ein satz ist wichtig: "Meine Mutter so wie mein Vater sind psychisch Krank"

Psychisch kranke Eltern machen Kinder krank

Schizophrenie, Depressionen und Persönlichkeitsstörungen wirken sich nicht nur auf die Betroffenen negativ aus. Bei einer halben Million Kinder psychisch kranker Eltern und einer erschreckenden Prognose der WHO scheint es zu einem gesellschaftlichen Problem zu werden.Kinder mit psychisch kranken Eltern sind nach Angaben von Experten signifikant höheren Entwicklungsrisiken ausgesetzt als Kinder gesunder Eltern.

"Kinder mit einem psychisch kranken Elternteil entwickeln zwei bis drei Mal häufiger psychische Störungen als Kinder gesunder Eltern", erklärt der Ulmer Jugendpsychiater Michael Kölch im Rahmen einer Fachtagung.

Forschungen belegen, dass keine spezifischen Erkrankungen auszumachen sind. Die Kinder psychisch kranker Eltern zeigen eine sehr breite Palette von verschiedensten Symptomen.

Die Kinder verlieren sehr oft die Kontrolle über ihre Gefühle und Emotionen. Zudem gelten sie als Außenseiter, da sie nur eine geringe soziale Kompetenz aufweisen und sich von anderen bewusst abgrenzen. "Das Kind macht andere Bindungserfahrungen und besitzt andere Sozialisationsbedingungen durch eine psychisch kranke Mutter", so Kölch.

Als besonders belastend für die Kinder haben sich schizophrene Erkrankungen der Mütter erwiesen, aber auch depressive Störungen können ein starker Risikofaktor sein. Die stärksten Auffälligkeiten bei den Kindern zeigten sich, wenn die Eltern an Borderline-Störungen (Persönlichkeitsstörungen) litten.

In Deutschland gibt es schätzungsweise etwa 500000 Kinder, die ein oder zwei psychisch kranke Elternteile besitzen. "In unserer Stichprobe hatten etwa 25 Prozent der Patienten, die sich stationär in Behandlung befanden, Kinder", so Kölch. Die Experten schätzen die Zahl eher noch höher ein.

Depressionen werden nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Zukunft die häufigsten Erkrankungen in den Industrienationen sein. Die Bedeutung, die die elterlichen Erkrankungen für die Entwicklung der Kinder haben, ist daher absehbar.

In Deutschland wird daher eine intensivere Betreuung der betroffenen Kinder in den betroffenen Familien angestrebt, um einer späteren psychischen Störung vorzubeugen.

Und das ist bewiesen!!!!

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Such dir einen Therapeuten. Es muss ja nicht gleich sexueller Missbrauch sein, aber deine Kindheit war anscheinend wirklich nicht ganz einfach.

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