Wurde Afrika von den USA verboten billige Medikamente gegen Aids herzustellen?

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9 Antworten

Ich glaube diese Geschichte nicht. Es hat andere Gründe. Ein wirksames Medikamnt gegen Aids wurde z.B. von einer deutschen Firma entwickelt. Namen möchte ich jetzt nicht nennen, aber ist nun mal so üblich in der Pharmaindustrie, dass die Entwicklung eines neuen Medikamentes sehr viel Geld kostet. Hinterher meldet man dann ein Patent an, dass auch wieder Geld kostet. Deshalb sind neue wirksame Medikamente erstmal recht teuer, weil die Forschungskosten wieder reinkommen müssen, obwohl man es, wenn man vom reinen Herstellungspreis ausgeht, billiger verkaufen kann. Mit der Zeit werden die Medikamente dann auch i.d.R. billiger. Eigentlich ein Dilemma für die Betroffenen. Hier in D werden die Medikamente von der Krankenkasse bezahlt und in den armen Ländern gibt es keine Krankenkasse. Die Firma, so habe ich mal in einem TV-Bericht gesehen, gibt aber auch diese Medikament als Spende in betroffene Länder ab, od. auch ärztl. Hilfsorganisationen die dort arbeiten setzen es auch kostenlos für die Menschen ein. Ist aber nicht einfach, weil es ein Dauermedikament ist. Es proftieren nur Leute davon, die irgendwie in ein Programm aufgenommen werden, und bestimmte Vorraussetzungen haben, wie Zuverlässigkeit, regelmäßige Einnahme usw. weil für alle reichts nicht. Es soll aber auch schwarze Schafe geben, die die Patente der Firmen einfach ignorieren und abkupfern, ähnlich wie die Fälscher von Markenartikeln.

Da der weltweiten Pharmaindustrie nichts an der Gesundheit der Menschen liegt - gäbe es nur gesunde Menschen, würde sie schließlich nicht mehr an den Menschen verdienen können - wird natürlich alles von deren Seite unternommen, dass a) bereits bekannte Heilmittel (z.B. gegen Krebs und AIDS) entweder als unwahr, nicht ausgetestet und gar absoluter Schwachsinn der Öffentlichkeit präsentiert; b) Ex-Präsi-Bush ist mit der Pharma sozusagen verheiratet, wen wunderts, dass von dessen Seite ein offizielles Verbot zur Herstellung bzw. Vertrieb preiswerterer Heilmittel ausgesprochen wurde?! ... Hätte ja erheblich sein Einkommen schmälern können ...Irgendwo habe ich mal den netten, weil auch treffenden Spruch gelesen:"Traue keiner Pflanze - es könnte ein Bush sein ...!"Ist was Wahres dran.

Generika werden bereits seit Jahren in Afrika eingesetzt, überall dort, wo sich die Regierung für Aufklärung und moderne Medizin einsetzt bekommen die Menschen diese Medikamente sogar umsonst...

In vielen Ländern hat das bereits sehr gut funktioniert, nur sieht man selbst an hoch entwickelten Ländern wie Südafrika, wie sehr Aberglaube und Arroganz diese Kampagnen behindern. Der Präsident Zuma, wurde von einer Vergewaltigung freigesprochen, das angebliche Opfer war HIV-positiv, er verkündete man brauche sich nur zu duschen und wäre damit aus allem raus. Sein Vorgänger Mbeki führte AIDS auf die Mangelernährung in der 3. Welt zurück und empfahl Vitaminpräparate eines - in Südafrika ansässigen - deutschen Quacksalbers...

Der Ursprung der Generika ist Indien, dort wurden bereits 1995 grössere Mengen für den eigenen Bedarf hergestellt und kurzer Zeit später auch in Afrika verwendet. Hier findet man einen recht guten Artikel zu dem Thema:

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2009-11/patente-aids

Das mit Bush geht in die Richtung einer Fabel, angeblich hat die CIA auch das Virus erfunden, um die Bevölkerungsexplosion zu stoppen, nur dann hätte man in Asien damit angefangen, denn Afrika war zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich überbevölkert. Wirklich wirksame M;edikamente gibt es noch nicht so lange, zudem dauerte es ewig bis man in Afrika Tabus brach darüber öffentlich zu sprechen...

Was ist denn eine "afrikanische Regierung"? Ist Afrika mittlerweile zum Bundesstaat geworden? Das wusste ich gar nicht. Spaß beiseite.

Abgesehen davon, dass Pispers eine ziemlich polarisierte Meinung bez. den USA hat, gäbe es in Afrika in den meisten Ländern gar nicht das nötige Know-How geschweige denn die technischen Möglichkeiten, um entsprechende Medikamente herzustellen.

Warum meckern eigentlich alle über die teuren Produkte von Pharmafirmen? Denkt jeder etwa, die Herstellung/Erforschung von Medikamenten geschieht aus Nächstenliebe? Man sollte mal froh sein, dass es überhaupt solche Mittel gibt, früher hätte es das überhaupt nicht gegeben-nicht mal zu einem völlig überzogenen Preis.

afrikanische Regierung= eine Regierung in Afrika. Ich glaube nicht, dass ihnen das know-how fehlen würde, ich kenne mich mit der medikamenten Herstellung natürlich nicht aus, aber ich vermute der schwierige Teil ist die Entwicklung, nicht die anschließende Massenproduktion. Was nützt mir die bloße Existenz eines Medikamentes, wenn es mir nicht zugänglich ist? Dann sterbe ich also in dem Bewusstsein dass mir eigentlich geholfen werden kann, aber nicht wird, da ich im falschen Teil der Erde wohne, dafür soll ich dankbar sein? ( Gott-sei-dank wissen es die meisten wohl nicht) Aber es gab ja schon ein paar Antworten in denen gesagt wird, dass Medikamente billig nach Afrika kommen. Und in diesem Zeit Artikel steht dass Pharmaunternehmen zugestimmt haben Generika zuzulassen, nur, ich kann mir nicht helfen: Unsere Wirtschaft stinkt in meinen Augen zum Himmel- in meiner Nase ;-)

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Es ist eher so das PharmaKonzerne kein Profit mit Kranken aus Afrika machen können (ausser der kleinen Oberschicht) weil die nicht über genügend Geld verfügen, sich derart teure Medikamente zu "leisten". Profit geht vor Humanität und "Geschäfte" kann man nur mit jenen Menschen machen, die über das notwendige Kleingeld verfügen, diese Leistungen auch zu bezahlen.

Daher wird ebenso Getreide und sonstiges Saatgut eher an Rinder verfüttert, die man schlachten und dann anteilig verkaufen kann, als dieses zur Nahrung "armen" Menschen in der dritten Welt zu geben, ohne daran verdienen zu müssen . Die europäischen und sonstigen westlichen Nationen sind doch alle so "reich" und schwelgen im angeblichen "Wohlstand", aber wenn es daum geht, anderen etwa ohne Geschäftsinteressen abzugeben, geht das plötzlich nicht mehr, ...naja

Es ist doch sogar so, das Firmen gegen Generika vorgehen. Warum explodieren die Preise des Gesundheitssystems wohl so? Klar gibt es Heuschrecken, die mit Patenten und Klagen den Fortschritt lehmen und auch den Tod von Menschen in Kauf nehmen. Pharamunternehmen geht es um Geld und Macht - nicht um die Menschen... willkommen in der globalisierten Welt.

Ich würde mich nicht wundern, wenn es schon Mittel gegen AIDS und Krebs gibt, aber dadurch den Absatz gefähren würden...

Es gibt schon etwas gegen Krebs - Sojabohnen. Sojabohnen enthalten Substanzen, die die Krebszellen "in den Selbstmord treiben".

Es soll mal eine Frau gegeben haben, die krebskrank war und die Chemotherapie abgelehnt hat. Dann hat sie die Ernährung total umgestellt (viele Sojaprodukte) und wurde so gesund.

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Es gibt schon etwas gegen Krebs - Sojabohnen. Sojabohnen enthalten Substanzen, die die Krebszellen "in den Selbstmord treiben".

Es soll mal eine Frau gegeben haben, die krebskrank war und die Chemotherapie abgelehnt hat. Dann hat sie die Ernährung total umgestellt (viele Sojaprodukte) und wurde so gesund.

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@hopefaith

Vorsicht mit solchen Behauptungen, wer Krebs hat, der wird durch Soja nicht gesund, das ist viel komplizierter und komplexer, also bitte niemanden dazu raten, es sei denn Du übernimmst die Verantwortung...

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Ich kann dir leider keine Quellen nennen, nur eine Geschichte:

Einer meiner Professoren, ein extrem gebildeter Mann mit unglaublichem Wissen, Mikrobiologe, meinte, dass die Pharmaindustrie die Aidsforschung als Dorn im Auge betrachtet, da wie ja jeder weiß Aids hauptsächlich in Afrika vorkommt und die Leute dort eben kein Geld für Medikamente haben. Er meinte auch, dass man schon oft gemunkelt hat, dass das Heilmittel schon längst entdeckt wäre. Und zu Bush sage ich nichts, sonst werde ich wütend und beleidigend ;)

Hoffe dir wenigstens einigermaßen geholfen zu haben!

LG, Manolis

Edit: Falls es dich interessiert, "Hagen Rether" macht ähnlich gute Satire wie der Pispers und ist auch auf Youtube zu finden :)

Die USA haben die höchsten Infektionsraten der westlichen Welt, ein Heilmittel für AIDS gibt es genauso wenig wie für Malaria, dabei haben die beiden Krankheiten sogar Ähnlichkeiten, nur kennen wir Malaria seit der Antike...

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Das aufzudecken wäre ein Fall für "wikileaks", nur hört und sieht man davon leider nichts mehr.

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2009-11/patente-aids

naja was heißt hier skandal, das ist alles seit jahren bekannt, keiner würde billige medikamente aus lauter menschenliebe herstellen, patente abgeben schon gar nicht, die leute wollen halt geld verdienen...

Den Artikel lesen...hab den selben Link und mit der Geschichte von Aids in Afrika vergleichen, wer behauptet man hätte das stoppen können der schaue bitte auch auf die Zahlen in anderen Regionen...

AIDS kann nicht geheilt werden, aber man kann den Menschen ein relativ angenehmes Leben ermöglichen, das geht aber nur mit Aufklärung und der Umstellung der Ernährung...:-)

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@riara

natürlich kann aids nicht geheilt werden und sicher ist es wichtiger die leute erstmal dazu zu bringen sich gar nicht mit hiv zu infizieren aber es geht um die leute die schon hiv positiv sind beziehungsweise aids haben, wenn man schon erkrankt ist dann kann man mit den richtigen medikamenten ein normales leben führen, und die lebenserwartung ist gar nicht mal so schlecht, aber diese kosten halt geld und sind in den dritte-welt ländern für normalsterbliche nicht zu bezahlen

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@NihilBaxter1399

In meiner Zeit in Nairobi habe ich Teile dieses Programms selbst erlebt, die Bevölkerung hat auf Grund der Aufklärung viel in der Einstellung geändert, dadurch sank der %satz der Infizierten von rund 20% in den 80er auf heute rund 7% (gleicher Prozess in Uganda), auch weil man für 100 KES (1 Euro) einen anonymen Test machen kann, die Einwohner von armen Regionen oder den Slums bezahlen nichts...

Seit Jahren sind Generika für Arme kostenfrei erhältlich, unser Hausmädchen lag bereits auf dem Sterbebett bevor sie sich diesem Programm anschloss, sie führt ein relativ normales Leben, nur als sie nach Jahren in Ihr Dorf zurückkehrte rannten die Leute vor Ihr weg, weil sie glaubten ein Geist sucht sie heim...

Das Problem ist nicht aus der Welt, nur braucht es mehr Überzeugungsarbeit, damit auch Menschen im südlichen Afrika Ihr Verhalten ändern, wenn man wie Nelson Mandela öffentlich sagt "Mein Sohn starb an HIV...", dann ist das ganz wichtig für die Akzeptanz einer Krankheit. In Südafrika schafft man es seit Jahren nicht, die zur Verfügung gestellten Gelder innerhalb des Kalenderjahres auszugeben, die Scham und Tabus überwiegen immer noch, genauso wie Naturheiler, die den Infizierten zum Verkehr mit einer Jungfrau raten...

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WAS? Wieso sollen sie es nicht zum Selbstkostenpreis abgeben? Oder mit minimalem Aufschlag? Würde eine gute PR für die Firma sein... Menschenliebe soll es allerdings auch geben, munkelt man ;) Aber sehr selten in der Wirtschaft...

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