Wunschkaiserschnitt?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Also Wunschkaiserschnitt kam/kommt für mich nicht in Frage, aber das muss jeder selbst entscheiden. Wenn natürlich durch irgendwelche Komplikationen ein Kaiserschnitt erforderlich ist, würde ich ihn machen lassen, aber nicht auf Wunsch.

Hab meinen ersten Sohn per Spontangeburt bekommen, mit PDA und war sehr zufrieden. Zumal es mir nach der "normalen" Geburt viel besser ging als meiner Zimmernachbarin, die einen Kaiserschnitt hatte. Außerdem muss man dann auch länger im KH bleiben, ich glaube 5 statt 3 Tage. Für mich persönlich käme das nicht in Frage.

Aber deine Frage, zu den Kosten ... das zahlt die Krankenkasse. Habe letze Woche noch einen Bericht in der Mitgliederzeitschrift der Barmer/GEK gelesen, dass die nämlich anhand der Kostenübernahme, eine Statistik erstellt haben wie viele Frauen heute per Wunschkaiserschnitt entbinden.

Du hast als werdende Mutter die Wahl, was du machen möchtest ... z.B. auch zwischen Krankenhaus, Geburtshaus, Hausgeburt ... die KK bezahlt ja auch die Hebamme, die z.B. noch für die Nachsorge kommt etc.

Gerade durch dieses Wahlrecht hat die Geburt per Wunschkaiserschnitt auch wohl stark zugenommen. Also, du brauchst dir keinen Kopf machen ... das zahlt in jedem Fall deine Kasse.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Gabriele1966
21.10.2012, 13:54

Danke für die vielen hilfreichen Infos =)

0

Einen Wunschkaiserschnitt wird hoffentlich kein verantwortungsvoller Arzt machen! Ein Kaiserschnitt ist ein Noteingriff, der dann gemacht wird, wenn bei einer normalen Geburt das Leben von Mutter und/oder Kind gefährdet ist. Überleg dir das noch mal! Eine normale Geburt ist viel schöner und vom Körper auch bedeutend leichter zu verkraften! Wenn du einen Kaiserschnitt bekommst, hast du die Schmerzen, die du normalerweise während der Geburt hast, eben anschließend. Außerdem ist die Gefahr von Komplikationen sehr viel höher. Tu dir das nicht freiwillig an!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

die Krankenkasse zahlt den Kaiserschnitt, wenn ein Arzt diesen für medizinisch notwendig hält.

Das Geburtsrisiko ist bei einem Kaiserschnitt für die Mutter wesentlich höher als bei einer natürlichen Geburt: Narkoserisiko, Narbenkomplikationen (ist bei meiner Schwester aufgetreten), Infektionsrisiko ...

Manche Krankenkassen haben eine Ärzte-Hotline, bei der man sich telefonisch ausführlich beraten lassen kann. Auch Hebammen haben Hintergrundinfos.

Gruß

RHW

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo lass dich nicht einschüchtern von den komentaren!! Ich selbst bekam mein sohn, 2 monate alt per wks! Ich musste das nur meinem frauenarzt mitteilen und dann wurde ich ins spital eingeladen, dort musste ich dann meine gründe sagen! Die wurden akzeptiert und bekam auch meinen wks ende 39.ssw! Es war wunderschön, ich bekam alles voll mit da ich nur betäupt war. Mein sohn wurde mir auch gleich auf die brust gelegt! Am selben tag bin ich das erste mal aufgestanden, die schmerzen merkte ich nur beim aufstehn, beim liegen nichts. Nach 5 tagen verliess ich das Krankenhaus. Du musst überhaupt keine angst haben, wenn du mit einer guten einstellung zum wks gehst kommts gut glaub mir! Ich würde es jederzeit wieder machen, es war ein wunderbares erlebniss!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei gesundheitlichen Problemen ist ein Kaiserschnitt ein medizinisch erforderlicher Eingriff, um Gesundheit und Leben von Mutter und Kind nicht zu gefährden, aber nichts was man sich wünschen sollte!

Und problemlos oder schmerzfrei läuft das auch nicht ab!

Auch bei der Narkose kann man nicht von besser oder schlechter sprechen.....alle Narkosen und operative Eingriffe sind immer ein Risiko und kein Spaziergang...:-/

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?