Wunden schäumen

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wundreinigung oder Spülungen mit Wasserstoffperoxid (5%) ist bei eitrigen, bakteriell besetzten oder mit Belag bedeckten Wunden oft die beste Methode. Damit lassen sich das abgestorbene Gewebe oder anerobe und erobe Bakterien gut entfernen, ohne dass man mechanisch mit irgendwelchen Tupfern oder Geräten Schmerzen verursacht oder die feinen empfindlichen neuen Zellen zerstört.

Dazu ist es jedoch ganz wichtig und unerlässlich, nach dem H2O3 ganz viel steriles Wasser (H20) nach zu spülen. Leider wurde genau das Nachspülen früher oft nicht korrekt durchgeführt und so ist H2O3 in der Wunde verblieben. Da ist es klar, dass der zu lange Verbleib des Mittels in der Wunde auch das nachwachsende Gewebe angegriffen hat.

Aus diesen Gründen wurde es aus den Lehrbüchern gestrichen. Und die Firmen sind halt mit viel Werbung nur daran interessiert, ihre eigenen und viel teureren Mittel anzupreisen.

Ich werde oft in meiner Umgebung von Personen mit lange behandelten und nicht heilenden Wunden konfrontiert. Wenn die "Fachleute" nicht mehr weiter wissen, bekomme ich meist das o.k. für meine "Spülmethode".... und dort wo ich diese nach genauer Prüfung einsetzte, habe ich in kurzer Zeit die Heilung in Gang setzen können. Viele Patienten konnten nicht verstehen, warum sie so lange ohne Erfolg behandelt werden mussten, wenn es nachher mit H2O3 und NaCl spülen, so scheinbar einfach und schnell geholfen hat.

Die chemische Reaktion des Aufschäumens tritt nur bei verschmutzen oder infizierten Wunden auf. Saubere Wunden oder intakte Haut schäumen nicht auf. So sieht man ganz klar, wo noch abgestossenes Gewebe oder Keime vorhanden sind.

Ps: hilft auch gegen Blutflecken auf der Kleidung!

ich kenn das noch aus meiner kindheit von mama, die weiß es von ihrer usw... wusste gar nicht, dass das so unüblich ist :) das mit dem sterilen wasser wusste ich aber nicht, danke!

0

Was möchtest Du wissen?