Wunde behandeln

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Wenn dies das neueste Foto ist, dann scheint mir das Gelbe innen drinnen,wie bereits miimiimiimii gesagt hat, nach Fibrinbildungen aus. Das Pulsieren nachts kommt von dem beginnenden Heilungsprozess. Durch das ständige Entfernen des Schorfes hast du zweimal den Heilungsprozess unterbrochen. Merk dirs für die Zukunft! Nach dem Aspekt und der Tiefe zu urteilen, hätte sie wahrscheinlich unmittelbar nach dem Unfall genäht werden müssen. Doch dafür ist es nun zu spät. Wenn du keinen deutlichen Wärmeunterschied zwischen der Läsion (Verletzung) und umgebenden Haut feststellen kannst, keine extreme Schwellung und vor allem - ganz wichtig!!! - keine Ausbreitung des Herdes, d.h. des rote Hofes unmittelbar um die Wunde nicht grösser wird, kannst du eine lokale Behandlung versuchen. Allesdings benötigst du Desinfektionsspray, sterile Kompressen, Mercurochrom (Antiseptikum, das gleichzeitig die Wunde trocknet) und Hametumsalbe (alles in der Apotheke erhältlich),Heilpflaster. Deine 10€ könnten vielleicht gerade dafür ausreichen. Zur Behandlung: erst Hände gründlich waschen, dann mit dem Desinfektionsspray gründlich wässern. Sterile Kompresse vorsichtig öffnen, mit den Fingern nur am Rand anfassen, auf die Wunde legen und abtupfen. Anschliessend Mercurochrom auftragen. Abschliessend eine erbsengrosse Portion Hametumsalbe direkt auf die Wunde applizieren und alles mit einem Pflaster verschliessen. Morgens und abends wechseln. Aber Vorsicht!!! Wenn das Pflaster festklebt, nicht reissen, sondern vorher mit Desinfektionsspray von aussen nässen, einwirken lassen und ganz vorsichtig mit der Pinzette lösen. Zusätzlich Bein hochlagern, nicht der Sonne aussetzen. Falls Pflaster nicht hält zuätzlich einen Mullverband umlegen. Vorsicht: Bei Anzeichen von Fieber, Vergrösserung des Wundherdes, Anschwellen des Wundherdes SOFORT zum Arzt!!! Falls du dies alles nicht anwenden willst oder kannst, dann SOFORT zum Arzt!!!

Ich hoffe, du bist wieder voll genesen. Dir alles Gute und danke fürs Sternchen. LG ;o)

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Ich würde in diesem Fall die Wunde baden, den Eiter entfernen, so gut wie möglich trocknen und einen Verband mit Heilerde auflegen, evtl. wiederholt. Die saugt alle Sekrete usw. auf und beschleunigt das Zuwachsen.

Hallo, Du beschreibst sehr gut, daß die Wunde relativ tief war. Die Wundheilung ist ganz normal, der Mediziner spricht von "offener Wundheilung=Sekundärheilung". Nachdem sich der Schorf gelöst hat, liegt der Wundgrund frei, das ist völlig normal und braucht nicht beunruhigen. Das gelbe in der Mitte ist Wundflüssigkeit, Lymphe nämlich. Die kann wie ein "schlunziger" Belag teilweise leicht abgelöst werden, teilweise klebt sie aber auch richtig fest. Auch ganz normal! Wie Du selbst vorgehen kannst: bitte nicht mit Salben zukleistern!!! Das ist Gift. Am einfachsten behandelt man solche Wunden mit feuchten Verbänden, es gilt das Prinzip feucht auf feucht. Hierfür sollte man sterile Kompressen mit steriler Kochsalzlösung tränken, festwickeln, Verband 1-2x/Tag wechsel. Aber es geht heutzutage einfacher und moderner: besorge Dir bitte in der Apotheke sog. Hydrocolloidplatten; die legt man einfach drauf, je nachdem, wie die Wunde "feuchtelt" Wchsel nach 2-3 Tagen. Im Rahmen des Wechsels kann/darf/soll auch geduscht werden, damit die Beläge abgewaschen werden. Keine Angst, wenn im Leitungswasser Bakterien wären, das käme im Radio, dann wäre Alarmstufe rot! Laß Dich von einem Apotheker wg. des Verbandes beraten. Viel Erfolg, und beobachte die Wunde weiter: es werden die Beläge weniger, es kommen kleine rote Gewebeinseln=Granulationsgewebe, dann kommt langsam eine ganz dünne Hautschicht=Epithelialisierung, und irgendwann, ich schätze bei der Wundgröße ca. 3-4 Wochen, ist wieder eine nur noch leicht rote Haut da, die dann gerne mal mit Bepanthen gepflegt werden darf. Bitte aber direkte Sonne meiden!!!!! Die neue Haut ist sehr empfindlich.

Dass ein Salbenauftratgen Gift sein soll, kann ich leider aus Erfahrung nicht bestätigen. Wenn du die rein klassische Lehrmedizin vertrittst, mag das stimmen, wenn man aber sein Ohr für andere Heilmethoden öffnet, können bestimmte Heilsalben eindeutig die Wundheilung fördern. Selbst die Urvölker wenden, zum Erstaunen und Unglauben der klassischen Mediziner, Salben und Tinkturen, auch Kräuteressenzen an, die die Wundheilung eindeutig fördern und sogar Antibiotika-Therapien in den Hintergrund stellen. Wenn es dich interessiert, lies mal das Buch:"Überleben in den Todeszonen", Kenneth Kamler, Verlag Bastei Lübbe

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Lg Tom W.

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