Würdet ihr studieren oder s sein lassen?

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10 Antworten

Laut aktueller Statistik bricht jeder 3. Student sein Studium ab, weil es nicht seinen Erwartungen entspricht, oder weil er es nicht schafft.
Schade um die Zeit, um das Geld, um den blockierten Studienplatz, um den Frust und um den Stress.

Die meisten Studenten treten ihr Studium mit Begeisterung und voller Überzeugung an und trotzdem diese hohe Abbrecherquote.

Was glaubst du wohl, wie dann die Erfolgsaussichten sind bei jemandem, der schon von vornherein zweifelt und Bedenken hat, ob es das Richtige ist.

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Wenn Deine Freundin über diese Frage grübelt, soll sie bitte zur Berufsberatung bei der Arbeitsagentur gehen und sie bitten, ihr den "Explorix-Test" zu geben. Der kennt sich mit den Berufen und Ausbildungen in Deutschland aus und gibt Euch im besten Fall gute Hinweise, was für Sie für Berufe in Frage kommen könnten, mit denen sie glücklich wird.

Und dann lässt sie sich beraten, mit welcher Ausbildung sie am besten an diesen Beruf kommst. Das kann eine Uni sein, muss es aber nicht.

Bei guten Freunden habe ich gesehen, wie die sogar extra vom Gymnasium abgegangen sind, eine Berufsausbildung mit Fachabitur gemacht haben, mit einem sehr guten Gehalt in den Beruf eingestiegen sind und super Aufstiegsmöglichkeiten haben. Und vor allem: Sie sind glücklich mit dem Beruf.

Die Frage ist doch nicht: Soll ich studieren oder nicht?
Sondern: Wie finde ich einen Beruf, mit dem ich glücklich werde?

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Ich bin nicht studieren gegangen obwohl ich es hätte machen können und habe es bis heute nicht bereut. Habe eine normale Ausbildung gemacht und dann war die Sache für mich durch. Auch wenn ein paar meiner Familie immer sagten "warum hast du so lange in der Schule gesessen um dann nachher doch nicht zu studieren, dann hättest du es ja auch nur bei einem Realschulabschluss belassen können." Habe mich davon aber nicht beirren lassen.

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beantworte folgende Fragen:

Was willst du netto in 10 Jahren mindestens verdienen?

Welche Umgebung macht dir Freunde?

Klinik, Schule, Büro, Baustelle, Werkstatt, ...?

Bist du bereit, im Ausland zu arbeiten oder zumindest ans andere Ende von Deutschland zu ziehen?

Wie ist dein Abischnitt?

Wo liegen deine Interessen und Fähigkeiten?

Welche Fächer waren gut, welche schlecht?

Erst wenn du ein Ziel definierst, kann man dich dahingehend beraten, wie du es erreichen kannst.

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Also zunächst...sich zu bewerben ist doch ok. Es kann ja auch motivierend sein wenn man eine Zusage bekommt, die ist dann ja nicht verbindlich.

Sie sollte sich überlegen was sie später mal beruflich machen möchte, was ihr spaß macht und was ihr wichtig ist. Will sie nur viel Geld verdienen oder einen Beruf ausüber der sie erfüllt und wo sie Spaß dran hat?

Und dann kann man schauen wie man dieses Ziel erreicht. Bei vielen Berufen muss man dann halt studieren, bei anderen nicht.

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Lass mich raten: Es handelt sich dabei nicht um einen Freund, sondern um dich. Du stellst nämlich ausschließlich Fragen für "Freunde", die sich sehr häufig wiederholen. Auch glaube ich, dass deine Eltern nicht studiert haben und ihr häufig Geldprobleme hattet. Das würde zumindest deine starken Zweifel erklären. 

Zu deiner Frage: Um zu einem Studium zugelassen zu werden, benötigt man das Abitur. Das ist ein Abschluss, wenn auch noch keine Berufsausbildung. Davor haben die wenigsten etwas anderes als einen Schulabschluss.

Berufsausbildung und Studium lassen sich in etwa gleichsetzen. Das Studium dauert zwar länger und du verdienst während dieser Zeit kein Geld, dafür kannst du anschließend aber in eine viel höhere Position mit einem besseren Gehalt einsteigen. Auch sind deine Aufstiegschancen besser. Berechnet man die Summe, die ein Mensch in seinem gesamten Leben verdient, so schneiden die Hochschulabsolventen deutlich besser ab und nach nur wenigen Berufsjahren ist der Vorsprung derer mit einer Berufsausbildung ausgeglichen. 

Ob du nun studieren solltest oder nicht, kannst nur du entscheiden. Zunächst solltest du dir überlegen, welchen Beruf du erlernen möchtest. Oftmals entscheidet sich die Wahl auf diese Weise, da manche Berufe nur durch ein Studium oder eine Ausbildung erreichbar sind. Wenn du nur weißt, dass du etwas mit Sprachen, Kunst oder Geschichte machen möchtest, so wäre ein Studium die bessere Wahl.  

Bafög sind keine wirklichen Schulden. Du musst das Geld erst 5 Jahre nach der letzten Zahlung zurückzahlen und auch nur dann, wenn du es auch wirklich kannst. Solltest du also wider erwarten keinen Job bekommen, so bist du nicht hoch verschuldet. Auch wird nicht erwartet, dass du alles auf einmal zurückzahlst. Du musst nur monatlich min. 108 (?) € zurückzahlen.

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Deine Freundin sollte sich nicht fragen, ob sie studieren möchtest oder nicht, sonder wo sie eigentlich beruflich hin möchte.

Daraus ergibt sich die Ausbildungsform dann von selbst.

Was nutzt es, wenn sie in in einer ungeliebten Richtung eine betriebliche Ausbildung macht nur um die Kosten eines Studiums zu sparen.

Sie wird ihr Leben lang dann unglücklich sein.

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Immer wieder denke ich darüber nach, warum man Fragen nicht ordentlich formatieren kann, bzw. sich alles nochmals durchliest, bevor man diese abschickt.

Manchmal schreibe ich das dann auch, wie jetzt.

Solche, aus dem Bauch heraus herunter geschriebenen und unformatierten Texte sind unheimlich schwer zu lesen.

Ich finde es hat etwas mit Respekt vor denen, die sich die Mühe machen Fragen zu beantworten zu tun, wenn man sich ebenfalls etwas Mühe beim Stellen der Frage gibt.

Ich lese meine Antworten auch durch, bevor ich diese los schicke, aber gut, trotzdem eine Antwort:

Die Entscheidung, die wir bei der Wahl der Ausbildung treffen, verfolgt uns den Rest unseres Lebens.

Hier geht es eher um Inhalte oder Interessen, weniger um die Kosten der Ausbildung.

Wenn man keine gute Qualifikation hat, kann man später richtige Probleme am Arbeitsmarkt bekommen, gerade danke der Globalisierung und Digitalisierung von Arbeitsplätzen.

Heißt: Für machen ist der Antrieb nicht die Lust an der Materie, sondern der Blick auf die finanziellen und gesellschaftlichen Zukunftsaussichten.

Andere haben eine große Leidenschaft für oder zumindest ein Interesse an einem bestimmten Thema. Da zählt dann das Finanzielle weniger, da man mit dem was man tut glücklich ist.

Schlussendlich muss man sich überlegen, welche Ziele man hat und wie schwer oder leicht man sich das Leben durch richtige oder falsche Entscheidungen macht und zwar nicht für heute oder morgen sondern für einen großen Teil des Lebens.

Also: zunächst ein Ziel definieren, völlig unabhängig von der Berufswahl. Dann überlegen, wie dieses Ziel zu erreichen ist, welche Voraussetzungen ich haben muss und wo/wie ich mich dafür ausbilden lassen kann.

Was passt zu mir und meinen Fähigkeiten? Womit bin ich zufrieden?

Es kann helfen, sich manche Dinge in einem Praktikum anzusehen oder jemanden, der etwas, wofür man sich entscheiden könnte tut, auf das konkrete Thema anzusprechen.

Oftmals unterscheiden sich Theorie von Praxis auch im Beruf doch sehr.

Jedenfalls ist eines klar: Je besser die Qualifikation, je mehr steuert man sein Leben selbst und kann entscheiden. Je schlechter die Qualifikation, je mehr treibt man durchs (berufliche) Leben und muss Kompromisse eingehen.

Das hat nicht nur etwas mit der Ausbildung zu tun, sondern eben mit dem Gesamtpaket aus der eigenen Persönlichkeit und der Ausbildung...

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man muss die Leidenschaft haben für das was man studieren möchte. Dann klappt auch ein Abschluss.

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Sorry, im Leben muß jeder für sich selbst alles entscheiden, können, müssen!

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