Würdet ihr sagen, dass es in der Praxis Konflikte zwischen Uni-und FH-Ingenieuren gibt?

6 Antworten

jein....

das problem ist einfach der unterschiedliche bildungshintergrund. gerade dann wenn sich einer der beiden untergraben fühlt, KANN das zu konflikten führen wenn der eine die meinung des anderen nicht anerkennt oder eben anerkennen will.

in der praxis ist es aber eher so, dass wenn eine gute zusammenarbeit besteht, für derartiges kindergartengetue keine grundlage besteht. da werden dann eben lösungsansätze verglichen und der bessere gewählt. das hat dann auch nichts damit zu tun, ob der vorschlag des kollegen von der universität oder der fachhochschule der bessere war.

ein einfaches beispiel aus meiner beruflichen praxis. elektriker und klempner sind oft etwas sagen wir konträr. da werden dann auch schon mal witzken gemacht. aber wenns dann um die arbeit als solche geht, ist es immer besser, man spricht sich ein wenig ab. OFT! ist es so, dass der klemptner es schon schwerer hat, weil er für fast jede richtungsänderung am rohr einen bogen braucht, während der elektriker sein kabel einfach biegen kann - meistens jedenfalls.

daher ist es das einfachste, man spricht vorher mit dem kollegen wo man lang gehen will. eine lösung findet sich (fast) immer.

lg, anna

Nein,

die Konflikte bestehen heute eher zwischen Bachelor und Master Absolventen, egal woher. Durch die Neuregelung haben sich die FHs in meinen Augen auch weitgehend überholt, denn nun bekommt die Industrie genügend weniger qualifizierte Akademiker auch von den Unis und ist nicht mehr nur auf die FHs angewiesen.

Allerdings schützt die Fachhochschulreife die Bildungsbürger-Kinder auf den Gymnasien nach wie vor in den Bereichen Lehramt, Jura, medizinische sowie philologische Fächer vor unliebsamer Konkurrenz.

In Beruf, und gut eingearbeitet sind die Unterschiede sowieso weg. Bei der Jonsuche und in. Den ersten Gehaltsverhandlungen sieht es anders aus.
viel krasser ist für mich der Unterschied zwischen Bachelor und Master. Ein Bachelor von technischen Studium hat gerade mal Grundkenntnisse und ist kaum und ungern in Firmen einsetzbar... meine Meinung.

In jedem Vorstellungsgespräch, nicht nur von mir, kommt die Frage, warum kein Master gemacht wurde.

Höchstens beim Gehalt, da FH-Absolventen mit weniger Gehalt rechnen müssen. Je nach Arbeitsumfeld ist vielleicht auch mit kleineren Sticheleien zu rechnen, zumindest ist dies der Fall bei Bachelor-Ingenieuren, die keinen Master gemacht haben.

Dabei würde ich einen FH-Ingenieur während der Einarbeitungszeit mehr zutrauen als einem Uni-Ingenieur. Nach einer Weile sehe ich beide gleichauf.

Hallo, ich kann Dir, sozusagen second hand, vom FH-Ingenieur sagen, dass es keinerlei Konflikte gibt.

Allerdings kann es für den FH-Ingenieur tatsächliche Unmöglichkeiten geben, wie zum Beispiel, dass er - je nach Uni - keinen Lehrauftrag bekommt, da man hierfür ein TH-Studium braucht.

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