Würdet ihr ohne Geldsorgen weiterhin Arbeiten?

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18 Antworten

Ich verstehe das ehrlich gesagt auch nicht. Wieso sollte man sich ohne Arbeit den langweilen, wenn man doch viel Geld hat? 

Man legt sich teuer Hobbys zu, geht auf Reisen, das währe doch Beschäftigung genug. Und man muss natürlich auch sein Geld verwalten, die ganzen Steuer-Geschichten, Anlageberatungen und und und. 

Ich kann mir auch nicht vorstellen das da Langeweile aufkommt. Und wenn es jetzt um die soziale Interaktion geht (auf die ich Autist auch gut verzichten kann....) oder das Gefühl gebraucht zu werden, na dann macht man halt was Ehrenamtlich, oder Gründet eine Stiftung.

Aber wirklich Freizeit opfern, obwohl ich Millionen habe? Nein! Das würde ich auch nicht machen 

Wer als Millionär weiter als Angestellter arbeiten geht, nur aus Angst, ihm könnte langweilig werden, ist schon als amrsehlig zu bezeichnen. Richtig ist, das man als Millionär nicht nur reisen und Geld ausgeben kann. Man muss sich eine Aufgabe suchen, die man erfüllen möchte und die einen herausfordert. Soetwas macht das Leben abwechslungsreich und lebenswert.

Kaum jemand hat unbegrenzte Mittel um 52 Wochen Urlaub zu machen .. der realistischere Fall ist der, dass man 10- 15 Jahre vor dem Rentenalter den Job verliert oder hinschmeisst ... und es zwar nicht mehr nötig hat wie man so sagt, aber nicht verhungern und die Miete zahlen können ist ja nicht alles. 

Also warum nicht weiter freiberuflich arbeiten, aber nicht fulltime und nicht "abhängig" von einem Chef ... ich schreibe aus eigener Erfahrung .. und werde auch, wenn meine Kunden wollen .. wenn die Rente kommt, noch weiter zur Verfügung stehen... 

Ich kann in dem Punkt sogar den Donald T ein bisschen verstehen (nicht was und wie er es macht, aber dass er es macht in dem Alter) ...  mit 70 noch einen Fulltimejob annehmen, obwohl ich es selbst wohl nicht machen würde .. einen Beraterjob ok  ... aber ich antworte als jemand der mit Anfang 50 ausgestiegen ist ..

warum sollte man es ablehnen, immer Freizeit zu haben?

Weil manche Menschen, u.a. ich auch das Bedürfnis haben Leistung zu bringen und eine Dienstleistung für andere zu erbringen. Ich bin aktuell 32 und habe wenig Interesse daran schon in den Ruhestand zu gehen.

Die Frage ist für mich auch kein Konjunktiv sondern seit fast 5 Jahren Realität. Ich arbeite nicht weil ich muss sondern weil ich kann und will, schließlich hab ich die Firma aufgebaut, mit Unterstüzung meiner Geschäftspartner.

Außerdem bringt mir mein Geschäft immer noch rund 2,5 mal mehr im Jahr an Einkommen ein, als meine Kapitalerträge. Fiele dieses Einkommen weg, wären alle meine Kosten locker gedeckt aber wenn ich dann anfange das Geld auszugeben hätte ich sicher in ein paar Jahren ein kleines Problem.

Kein Mensch kann nicht nichtstun. Jedem ist der Antrieb zu eigen, etwas zu schaffen, nützlich zu sein, etwas zu bewegen.

Fällt die Notwendigkeit der Lebensbestreitung weg, setzt der Mensch eine andere Schaffenstätigkeit an seine Stelle. Ansonsten verkümmert er und nimmt Schaden.

Ich kenne keinen Menschen, der wirklich nichts tut, außer feiern, faulenzen und konsumieren und dabei glücklich oder auch nur halbwegs zufrieden ist.

Die Hartz IV / Sozialhilfeempfänger die ich kenne und kannte, die keinen Ausgleich für ihr (selbst?)auferlegte Tätigkeit haben, versinken in Depression oder Alkoholismus. Ich habe Sozialhilfeempfänger aufblühen sehen, nachdem sie sich einen Schrebergarten zugelegt haben und ihren ersten Holzverschlag selbst zusammengezimmert haben.

Jeder tut irgendwie irgendwas. Muss!

Also ich würde glaube ich auch erstmal ne Zeit lang chillen und viel Reisen(überall wo ich schon immer mal hin wollte).Zwanghaft nem Job nachgehen zu müssen, weil ich das "brauche" würde ich auch nicht.Aber nur chillen wird auch irgendwann mal langweilig.Ich würde was eigenes machen, ein Café,ein Laden, ein cooles Konzept, was auch immer.Wenn ich Mega viel Gewinne eine Wohltätigkeitsorganisation gründen.Und ich würde in Immobilien investieren.Anlegen ist wichtig, nach einem Jahr ist der Gewinn schließlich nicht mehr steuerfrei ;)

Ich würde nie mehr etwas machen, was mir keinen Spaß macht...heißt nie mehr Arbeiten ;D Ich weiß eben eine Menge mit meiner Freizeit anzufangen..für mamche nur schwer nachvollziehbar.

Wenn ich hier Antworten schreibe, mach ich das auch aus Lust, Laune Neugier, Ich könnte auch faul auf dem Sofa liegen und Fernsehen.
Immer nur am Strand liegen ist auch nicht das wahre. Abwechselung  muss sein. Nun rechne mal Milionär 1. Mil. jeden Monat 10.000€ und du wärst nach 9,1/2 Jahren Pleite. So schnell geht das.

Mit freundlichem Gruß

Bley 1914

scrambled 27.01.2017, 23:55

Ohne Geldsorgen != Milonär.
Meine Frage beinhaltet die Tatsache, dass man sich nie wieder in seinem Leben um Geld sorgen machen muss. Also >5Milionen auf dem Konto.

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kevin1905 28.01.2017, 01:46

1 Million kriegt man intelligent und ohne aberwitziges Risiko so angelegt, dass sie einem jedes Jahr etwa 4-6% bringen.

Das wären 40.000 bis 60.000,- € Bruttoeinkommen aus Kapitalerträgen. Ohne dafür arbeiten zu müssen reicht das für einen leicht überdurchschnittlichen Lebensstandard vollkommen aus ohne dass man das eigentliche Kapital verzehren müsste.

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Das würdest du vielleicht eine Zeit lang machen. Aber nicht für immer. Es ist nämlich langweilig.

Ich war mal drei Wochen am Stück krank, ich bin fast die Wände hoch.

Ok, ich war nicht wirklich mobil. Also rumlaufen etc. war mit Schmerzen verbundne.

Ich arbbeite aktuell keine Vollzeit und zwar freiwillig. Wenn es finanziell egal wäre, würde ich evt. noch weniger arbeiten.

Aber ich würde nich ganz aufhören.

scrambled 27.01.2017, 23:40

Das genau meine ich. Mir würde NIE langweilig werden. Ich konnte mich immer gut beschäftigen, das würde wohl auch so bleiben.

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Gestiefelte 27.01.2017, 23:41
@scrambled

Es gibt eben unterschiedliche Leute. Mir macht mein Job eigentlich Spaß. Wenn auch nicht immer.

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scrambled 27.01.2017, 23:44
@Gestiefelte

Das freut mich für dich (wirklich) Aber bei mir ist es einfach so, dass ich sehr schnell gelangweilt bin und nicht immer "das gleiche" machen kann. Bin Programmierer, gibt sehr viel abwechslung, trotzdem ist es letztendlich nur "Code". Nebenbei versuche ich mir etwas aufzubauen das mir eventuell großen Reichtum bescheren könnte um eben nur noch meinen Interessen nachgehen zu können.

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Frankonian 27.01.2017, 23:43

Mancher Leute Beruf ist Vermögensverwaltung. Denen wird nicht langweilig.

Und hier dann eben Verwaltung eigenen Vermögens. 

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Ich mag meinen Job, ich würde weiterhin arbeiten gehen. Vielleicht die Stunden etwas reduzieren.

Wenn man genug Kohle und natürlich auch berufliche Fähigkeiten hat, ist man in einer besonders fomfortablen Situation.

Man hat die Gewissheit, egal was passiert, man wird weich fallen.

Irgendwelche Drohungen von diversen Führungsetagen laufen dann nämlich regelmäßig ins Leere, Du kannst namlich den Spieß rumdrehen.

Günter


Natürlich kann man sagen das man nicht mehr arbeiten muss wenn man viel geld hat aber der Mensch fängt sich sehr schnell zu langweilen wenn er keine sinnvolle Beschäftigung hat. 

scrambled 27.01.2017, 23:45

Hmm, ohne Geldsorgen würde ich meinen Interessen nachgehen, und ich finde, dass das die sinnvollste Beschäftigung ist, die das Leben zu bieten hat.

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Kündigen, ausschlafen, reisen. Welcher Millionär steht denn noch in der Bäckerei, im Kaufhaus oder am Fließband. Oder geht jeden Tag ins Büro? Keiner.

kevin1905 28.01.2017, 01:47

Ich bin etwa an 3-4 Tagen die Woche im Büro. Komme nach wie vor auf etwa 25 Wochenstunden, Kunden wollen ja auch betreut werden. :o

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Ich würde trotzdem zumindest Geringfügig arbeiten gehen, nach einer Zeit weiß man nicht mehr was man mit dem ganzen Geld und der Freizeit noch alles machen soll (wenn man schon viel gemacht hat) Jedoch würde ich natürlich als aller erstes durch die halbe Welt reisen :D 

Natürlich, wenn ich 50 wäre würde ich auch nicht mehr viel arbeiten.. Aber im jungen Alter schon :) 

Kommt aber auch drauf an, ob du deine Arbeit gerne machst.. :)

Mein Job macht mir Spaß, ich sehe kein Grund zu kündigen und ihn Zwanghaft durch teure Hobbys zu ersetzen. 

Kündigen.

Gestiefelte 27.01.2017, 23:40

Ich würde auch kündigen. Evt. Aber ich würde dann was anderes suchen. Das liegt aber daran, dass ich täglich mind. 1 Stunde zur Arbeit brauche.

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Rentner bin ich sowieso schon, da würde ich mich natürlich nicht mehr für einen Zeitungsbotenjob bewerben!

Ich würde auch mit Geldsorgen nicht arbeiten

scrambled 27.01.2017, 23:47

Lol

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Hitmangerst 27.01.2017, 23:48
@scrambled

Wenn Arbeit etwas Gutes wäre dann hätten es die Bonzen für sich behalten

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