Würdet ihr mit einer/einem Frau/Mann eine Partnerschaft eingehen, wenn sie/er Schwule und Lesben hassen würde?

... komplette Frage anzeigen

16 Antworten

  • Also ganz generell ist es natürlich Voraussetzung für eine feste, dauerhafte Partnerschaft, dass man Bereichen wie Ansichten und Wertvorstellungen harmoniert -- vor allem aber natürlich in jenen Ansichten, die einem selbst wichtig sind und die für die eigene Lebensweise bedeutend sind.
  • Zweitens empfinde ich den Begriff "Hass" als sehr stark und krass. Echter Hass ist gerade im Bereich Homophobie selten, fast immer handelt es sich um Abneigung oder Missbilligung, nicht um echten Hass. Wenn echter Hass vorläge, wäre das eher Grund, genauer in die Lebensgeschichte zu schauen, warum so ein Hass auftreten kann, z.B. Missbrauchserfahrungen in der Kindheit. Dann wäre so ein Hass nachvollziehbar, anderenfalls eher weniger.
  • Mir persönlich ist die Einstellung einer zukünftigen Partnerin zu Homosexualität vergleichsweise egal. Moderate Ablehnung oder moderate Zustimmung wären mir völlig egal. Als Warnsignal würde ich es empfinden, wenn gegen irgendeine Bevölkerungsgruppe echter Hass empfunden würde, weil ich selbst solche ideologischen Verirrungen ablehne, ganz gleich welche Gruppe es trifft. 
  • Dass viele Männer Homosexualität eher "abstoßend" finden, hat für mich nichts mit Hass gegenüber einzelnen Menschen zu tun. Wenn man jemand erst einmal besser kennt, spielt das oft gar keine Rolle mehr. 
Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kommt drauf an...

1.) ist das Thema Dir aus moralischen und/oder politischen und/oder persönlichen Gründen wichtig?

2.) stehst Du dem Thema neutral oder negativ (auch eher hassend) gegenüber? 

Wenn es Dir nicht wichtig ist oder Du dem neutral oder negativ gegenüberstehst, dann kannst Du es probieren.

MEIN erster Impuls (aber ich bin ja nicht Du) würde sagen: nein, mit solchen Menschen möchte ich mich nicht umgeben - zu viel Zoffpotential mit der Gefahr, dass ich ihn nicht wirklich respektieren kann, wenn nicht sogar 'angewidert' bin - keine gute Basis für eine Beziehung. Häufig ist dann nicht nur er so, sondern er hat auch Freunde/Familienmitglieder, die ähnlich ticken oder noch schlimmer - sehr anstrengend!

Wenn ich darüber nachdenke, dann würde ich schon relativieren - ob nicht jeder Mensch frei von Sanktionen zuhause/im Privaten seine Meinung/Gefühle haben darf. Vielleicht hat es ja Gründe, an denen man gemeinsam arbeiten kann. Vielleicht kann man auch einen Deal machen, dass er/sie vor Dir sich mäßigt und ein paar andere Regeln, z.B. radikale 'Freunde' kommen Dir nicht unter deine Nase, er/sie muss sich mit Folgen von Hass auseinandersetzen und es wird natürlich nicht 'aktiv' Hass ausgelebt. Das brauch dann aber schon ne Menge Toleranz von Deinerseite.

Wenn Du Dich gegen die Beziehung entscheidest, dann würde ich aber unbedingt ehrlich sein und offen Deine Gefühle/Befürchtungen dazu erzählen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, so was könnte ich nicht machen.

Ich habe einige homosexuelle Freunde und Verwandte. Ich könnte keinen Partner akzeptieren, der so einen wichtigen Teil meiner persönlichen Kontakte ablehnen oder beleidigen würde.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kommt drauf an, ich denke nicht dass ich mich in so eine Person verlieben würde, da mir die Werte des Menschen wichtig sind, also würde sich diese Frage bei mir wohl gar nicht ergeben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, niemals. Da würden wir auch bei anderen Themen nicht auf einen Nenner kommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich meine die Macke ist schon übel. Dennoch erkenne ich nicht, das diese Macke unsere Beziehung gefährden könnte. Wenn die Dame also ansonsten auf mich zugeschnitten wäre UND es wirklich die einzigste Macke wäre, dann würde ich die Frau dennoch nehmen. Auch wenn viele hier "Nein" sagen, bezweifel ich das. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Tragosso
19.05.2017, 11:52

Wenn jemand nicht dazu in der Lage ist andere (fremde) Menschen ihr Leben leben zu lassen ohne darüber zu urteilen obwohl es ihn nichtmal etwas angeht, wie soll sowas dann erst innerhalb der Beziehung aussehen?

0

Jeder Mensch hat das Recht auf eine eigene Meinung. Wenn man mit der Meinung eines Partners nicht zurecht kommt, wäre eine Trennung eine sinnvolle Lösung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kommt drauf an.

Ich würde es nicht tun, da meine Cousine mit einer Frau zusammen lebt und ich das respektiere, welchen Weg ein Mensch einschlägt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wer homophob ist, ist für mich nicht intelligent. Also nein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Schwierig zu sagen. Vermutlich nicht, weil sich dann einfach unsere Weltanschauungen zu stark unterscheiden, als dass wir eine lange glückliche Beziehung führen könnten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich wollte es nicht, aber wegen des Hasses und nicht wegen des Ziels dieses Hasses.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, denn wenn es wirklich um Hass geht, wird einiges anderes auch nicht passen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

nein, ich würde nie mit einer dummen, einfältigen Person eine Beziehung eingehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Für mich bedeutet so ein Hass das die Person ungebildet und intolerant ist.

Mit was begründet eine Person den so einen Hass? Das hat nur was mit Erfahrungen/Erziehung und Bildung zu tun.

Daher würde ich auch niemals mit einer solchen Person eine Partnerschaft eingehen. Da würden nämlich noch ganz andere Streifpunkte entstehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wieso nicht. Das musst du selber entscheiden und nicht davon abhängig machen. Wenn das die Ansicht derjenigen Person ist, dann muss man das akzeptieren, insofern du mit ihr zusammen sein willst

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?