Würdet ihr mir glauben, dass ich Sozialpädagoge bin, obwohl ich nur einen Hauptschulabschluss habe und noch nie gearbeitet habe?

12 Antworten

"Sozialpädagoge" allein ist keine geschützte Berufsbezeichnung und Quereinsteiger können durchaus als Sozialpädagogen arbeiten. Nur brauchen sie auch dann entsprechende Kenntnisse.

Du kannst dich bewerben, worauf du willst. Nur wird man Nachweise sehen wollen. Kannst du die nicht erbringen, wird man deine Bewerbung aussortieren, so einfach ist das.

Es gibt zahlreiche Berufsbezeichnungen, die nicht geschützt sind. Trotzdem kann man in diesen Berufen in aller Regel nicht einfach so arbeiten.

Ich kann auch in meine Bewerbungen schreiben, dass ich Sozialpädagoge bin. Das würde die Chance erhöhen, dass ich eine Ausbildung bekomme.

Das würde nur funktionieren, wenn du eine Ausbildung als Sozialpädagoge nachweisen könntest, sowohl im Lebenslauf als auch anhand von Zeugnissen. Da das aber nicht möglich ist, würde es deine Chance, eine Ausbildung zu bekommen, eher zunichte machen, weil du dann eindeutig als Lügner dastehst. So jemanden stellt niemand ein.

Unnsinn. Jeder darf sich Pädagoge, Sozialpädagoge, Betreuer, Aufklärer oder Waldmensch nennen.

Diese Bezeichnungen sind nicht gesetzlich geschützt:

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Viele Berufsbezeichnungen, bei denen man dem Anschein nach auf eine nach ordnungsgemäßer Prüfung abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes wissenschaftliches Studium schließen könnte, sind nicht geschützt.
Sie können somit von jeder Person aufgrund nicht vorhandener gesetzlicher Regelung legal geführt werden und sind kein Beweis besonderer Fachkompetenzen oder gar besonderer rechtlicher Befugnisse. Werden allerdings auch ungeschützte Berufsbezeichnungen im Berufsleben (z. B. bei Bewerbungen, Vertragsabschlüssen) verwendet, ohne dass man über die entsprechende Qualifikation verfügt, verstößt dies eventuell als irreführende Werbung gegen die Paragraphen § 3 oder § 16 des Gesetzes gegen den Unlauteren Wettbewerb (UWG). Unter bestimmten Voraussetzungen kommt auch eine Strafbarkeit wegen Betrugs gem. § 263 StGB in Betracht; dies gilt insbesondere für Formen des Anstellungsbetrugs.
Beispiele solcher Bezeichnungen, die als staatliche Abschlüsse oder Amtsbezeichnungen missdeutet werden können, sind....

Zum Weiterlesen bitte hier entlang...

https://de.wikipedia.org/wiki/Berufsbezeichnung

Toll für dich, Was bringt dir das? Bekommst du jetzt schneller eine Ausbildung? Mache dich schlau und gehe auf eine weiterbildende Schule, hole die mittlere Reife nach, dann hast du was. Dann kannst du was besseres erreichen, glaube mir ich war über 40 Jahre im Berufsleben.

Mach lieber den Realschulabschluss nach und dann kannst dich bewerben. Mit Hauptschulabschluss wird das ziemlich schwierig weil wie schon genannt, ist der heutzutage nichts mehr wert.

Die meisten Jugendliche machen heutzutage ihr Abitur und somit auch bessere Chancen. Setz dich hin und lerne dann kannst du es schaffen, aber lügen in den Bewerbungenzu schreiben fliegt schnell auf und du wirst belächelt. Erspare dir das. Könnte sehr peinlich werden.

Hauptschulabschluss wird das ziemlich schwierig weil wie schon genannt, ist der heutzutage nichts mehr wert.

Ja, heutzutage. Meinen Abschluss habe ich aber schon vor ein paar Jährchen gemacht, wo es noch keinen M-Zug, erweiterten Hauptschulabschluss, usw. gab.

Ich weiß ja nicht, was es von den Abschlüssen heutzutage gibt. Damals gab es nur Hauptschulabschluss oder qualifizierender Hauptschulabschluss, dann gab es noch Realschulabschluss oder Abitur. Mittlerweile gibt es ziemlich viele irrendeführende Bezeichnungen für Abschlüsse.

Na ja... Ich denke für mich ist es schon zu spät die Schulbank zu drücken. Wenn ich jetzt anfange, die Mittlere Reife nachzuholen, dann hätte ich lediglich mit Mitte bis Ende 20 eine Mittlere Reife. Ich denke es wäre sinnvoller eine Ausbildugn zu suchen.

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@Sally149

Ich geh jetzt auf die 23 zu. Den Realschulabschluss nachzuholen würde 2 Jahre dauern. In meinem Alter wäre es besser, eine Berufsausbildung zu machen oder zu arbeiten.

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