Würdet Ihr Hitler in der Gegenwart töten, wenn er noch nicht an der Macht wäre?

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17 Antworten

Nein. Es ist einer der Grundsätze des Rechtsstaates, dass man nicht für Verbrechen verurteilt werden kann, die man vielleicht einmal in der Zukunft begehen wird.

Und auch Notwehr gilt eigentlich nur, wenn die Tat unmittelbar bevorsteht...

Wenn wir erlauben, dass menschen ermordet werden, weil sie in der Zukunft das und das anstellen werden, dann sind wir wieder genauso weit wie zur Zeit der Hexenjagden.

vor allem glaube ich nicht, dass die Zukunft vorbestimmt ist.

d.h. Vor 1933 hätte auch alles anders kommen können, auch 1934, 35, 39, 40 etc....

Es bestand also kein Zwang oder Determinismus, dass die Massenmorde der Deutschen von 1933 bis 1945 stattfinden.

Ein surreales Paradoxon. Würde man ihn töten, hätte es ihn ja nicht länger gegeben und er hätte nicht tun können, was grundsätzlich ja durchaus rechtfertigen würde, ihn aus dem Spiel zu nehmen...

In der Vergangenheit hätte man Hitler vor seiner Machtergreifung nicht töten dürfen, denn da hatte er noch nichts todeswürdiges verbrochen und er wäre auch legal zu beseitigen gewesen!

Das gleiche gilt, wenn es jemanden wie Hitler heute gäbe! Ohne Verbrechen keine Anklage! Andernfalls müßtest du in Deutschland einige tausend Menschen umlegen, nämlich jeden, dem du hitlersches Potential zutraust

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Was hat deine Frage eigentlich mit Quantenmechanik zu tun?

Theoretische Vorgänge haben mit Quantenmechanik zu tun.

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@CerveauCerebrum

Ziemlicher Unsinn!

Da kannst du genauso sagen: "Eine Banane hat die Farbe Gelb!"

Aber das läßt sich keineswegs undrehen in "Die Farbe Gelb ist eine Banane!"

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Selbst die Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944, die Hitler töten wollten, wurden vom Deutschen Volk als Volksverräter betrachtet. Sogar deren Kinder wurden nach dem Krieg von der Gesellschaft ausgegrenzt.

Öffentliche Gebäude in Westdeutschland wurden am 20. Juli erst ab dem Jahr 1963 beflaggt, also fast 20 Jahre nach dem Attentat.

Das Volk wählt deren Metzger immer selbst, vorzugsweise dann die schlimmsten von der Sorte. Wer dann den Helden spielen will, sollte nicht erwarten, dass er danach dann auch als Held gefeiert wird.

Und dabei muss man bedenken, dass diese preussischen Generäle dieses Attentat nur deshalb versucht haben, weil sie sahen, dass Hitler als Oberbefehlshaber der Armee nicht tragbar war und Deutschland mit seiner Nicht-Aufgeben-Ideologie in den Untergang reitet.

Es hatte nichts mit dem Massenmord an den Juden oder anderen moralischen Skrupeln zu tun.

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Nunja hängt davon ab, ob er in der Gegenwart dieselbe Meinung hat oder eher weniger, man muss ihn zuvor zuhören und die Situation abwarten.

Nein. Denn jede kleine Veränderung in der Vergangenheit würde das "jetzt" so verändern das man entweder garnicht existiert oder keinen Anlass hat zurück zu reisen.

Die Zeit würde sich selbst vor Veränderungen schützen. Denn das hier und jetzt existiert ja nur so wie es ist, weil alles in der Vergangenheit genau so passiert ist wie es passiert ist.

Vergangenheit...Hitler ist Vergangenheit.
Lassen wir einmal die Betrachtung zu Zeitreisen außer acht.
So wird Dir auffallen, dass Mord damals wie heute eine Straftat ist.

Es mag denn so sein, dass ein Hitler-Attentäter postum zum Helden erklärt würde, in seiner Realität nützte ihm das herzlich wenig, ob der Folgen der Straftat.

In Deinem aufgezeigten Szenario verbliebe es bei Dir selbst, die Tat zu begehen, statt dazu aufzufordern.

Ich würde Ihn auch nicht töten. Ich würde eher versuchen Ihn zu ändern.

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@CerveauCerebrum

Gechichte lässt sich nicht ändern, wenn ist sie gelaufen wie sie gelaufen ist.

Siehe auch "Großvaterparadoxon".

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Also angenommen das geht, dann trdm. Nein, denn dann würde man die Zukunft so maßgeblich ändern, dass du warscheinlich nichtmal geboren wärst, die Wirtschaft wär auch nicht das was es jetzt ist (sprich dann würde es hier vllt ganz vielen Menschen schlecht gehen oder wären dann halt jetzt Kriegsgebiet) und vieles mehr. Aber wer weiß das schon...

Glaube also nicht, das es dann wirklich besser wäre letztendlich..

(Nein ich befürworte keineswegs Hitler, ist nur nüchtern betrachtet)

Also du würdest lieber nicht auf Nazi-Zeit, 2. Weltkrieg und Holocaust verzichten, weil du davon ausgehst, dass dein jetziger Wohlstand ohne das vielleicht nicht möglich wäre, und dein jetziger Wohlstand ist dir wichtiger als die Verhinderung der Gräuel der Nazi-zeit?

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Zufällige Begegnung und man tötet diese Person?

sehr weit hergeholt deine Utopie. Als er noch nicht an der Macht war (vor 1933), gab es keinen Grund ihn zu töten, sehr wohl ihn hinter Gitter zu bringen....

Das Gute ist, dass man nicht in die Gegenwart reisen muss. In der Gegenwart ist Hitler bereits seit 72 Jahren tot. Das muss man ihn nicht mehr töten.

Wenn Ihr jetzt in die Gegenwart reisen würdet...

Wohin bitteschön soll ich denn da reisen? 

Ich weiss nicht, wo Du gerade lebst, aber mit Sicherheit nicht auf dem Planeten des klaren Zeit-Verständnisses.

Eine Person ist nicht das Übel. Hinter Hitler standen wirklich viele andere, die dann das Übel verbreitet haben was wir heute kennen. Wäre Hitler tot, hätte ein anderer übernommen. Himmler, Göbbels, Göring usw.

Kommt natürlich darauf an, wann er getötet worden wäre. In der Anfangsphase wäre der Spuk wohl bald zuende gewesen. Wäre Göring zu einem späteren Zeitpunkt nachgerückt und Kanzler geworden, wäre nach gängiger Historikermeinung sicherlich einiges 'moderater' vonstatten gegangen (Baldige Kapitulation sofern der Krieg schon am laufen war. Womöglich kein Holocaust, der letztlich ebenfalls der Brutalisierung des bereits drei Jahre währenden Krieges geschuldet war und durch Hitlers Fanatismus in dieser Frage bestialische Formen und einen straffen Zeitplan annahm und höchste Priorität für ihn hatte. Ein Nachfolger vom Schlage Göring hätte denselben Effekt gehabt, wie Chruschtschow nach Stalin. Das dritte Reich lebte und starb einzig durch die das Volk einende Führerfigur. Ist er weg und es käme der Nachfolger, geht es in eine 'diplomatischere' Runde.

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Nein, in dem Fall war Hitler tatsächlich das Zentrum des Bösen und die treibende Kraft. Sein Vize vor dem Krieg war Göring, der vor dem Krieg bei Hitler gewarnt hat und versucht hat ihn zu verhindern. Ohne Hitler wäre es weder zum Krieg, noch zum Holocaust gekommen. Deutschland wäre eher eine rechte Diktatur wie Spanien geworden.

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Zukunft und *Vergangenheit.Diese nervigen zeitlichen Widersprueche(wenn er tot waere haette er dass nicht gemacht und man wuerde ihn nicht toeten da man keine Ahnung haette wer er war ,dadurch wuerde er wieder existieren etc) ausser Acht gelassen.1.Nein man muss lernen damit umzugehen was passiert ist. 2. Wenn ich stattdessen gelebt haette zu der Zeit und wuesste was passieren wuerde , haette ich ihn umgebolzt(aber dass kann ja jeder sagen wen er nie die Situation gelebt hat)

Auch wenn ein Hitler ein Arsch war ein Vorteil gab es bei ihm, der Mann hatte keine Ahnung von Kriegsführung gehabt. Also wenn jemand ihn ermordet hätte dann hätte es gut sein können das jemand gekommen wäre der nicht nur 100 mal gefährlicher wäre sondern auch schlauer, und das würde bedeuten Deutschland hätte den 2 Weltkrieg gewonnenen und dann wäre die ganze Welt am Arsch. Also Nein ich würde Hitler nicht töten würde ihm aber in die Eier treten.

Sehr ausführlich beschrieben. Respekt!

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Ich sehe keinen Vorteil.

Denn auch wenn er angeblich keine Ahnung von Kriegsführung hatte, hat er doch einen riesigen Schaden angerichtet, der damit, dass er "ein Arsch" gewesen sein soll, nur sehr unzureichend beschrieben ist.

Und nein, Deutschland hätte nie die ganze Welt erobert. Und wenn Deutschland den 2. Weltkrieg nicht verloren hätte, dann wäre heute vor allem Deutschland "am Arsch".

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Wäre ohne hitler nicht hier deswegen Nö.

Nein, weil ich selbst kein Hitler bin! So müssten wir uns alle gegenseitig töten, weil jeder Mensch fähig sein könnte, vielleicht ein Hitler oder schlimmer als er zu werden! Denk ich.

Ich würde ihn entführen und eine Moderne Talkshow mit ihm starten

So ala "Er ist wieder da"

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