Würdet ihr für viel Geld eure Freunde/Familie und Freizeit dauerhaft vernachlässigen?

14 Antworten

ömm...also...

ich habe für mich ausreichend ( Schulnote 4 ) Geld... strebte ich "mehr" an, wäre es in der Tat, für Familie, Freunde, gemeinsame Freizeit... u.ä.

Rein für mich selbst, brauche ich konkret NICHT mehr Geld....Anerkennung und Aufmerksamkeit..sowie das Gefühl "wichtig" zu sein, erhalte ich durch diverse ehrenamtliche Engagements im Stadtteil...

Mit Menschen, die mich nur wegen "Geld" achten/beachten würden...

also "Grinsekellner/Innen, die Yacht-Liegeplatz-Nachbarn, die Leute der Golf-und 'höheren' Tennisvereine, sowie "Rotary/Lions" u.ä. mag ich eigentlich nichts mehr zu tun haben--jetzt nicht mehr-

Ebensowenig mit "Damen"...die mich zwar in kauf nähmen, aber letztlich doch nur wegen materiellen Dingen...

Da hatte ich mal für 5 Wochen "Erlebnisse"...die rein dadurch zustande kamen, dass mein Chef meinen Fiat-Ducato auslieh, und mir dafür seinen Bentley-Cabrio überließ..

( klar habe ich den Bentley auch vorher schon häufig gefahren, ...gehörte u.a. zu meinen Aufgaben wie:

Geschäftspartner vom Flughafen abholen/ zum Flughafen bringen, Direktionsfahrten, wichtige Kunden spazieren fahren ( statt Taxi) u.ä....)

Die 5 Wochen, wo ich den Bentley privat nutzte, und eben "meine Dinge" erledigte... eröffneten mir eine neue Sichtweise auf das Verhalten mancher "Damen"...( die mich im Fiat-Ducato nie beachtet oder gar angesprochen hätten...es zumindest bis dato nicht taten--und hinterher auch nicht mehr)

DAHER gibt es keine Summe, die ich haben wollte..( außer meinem individuellen ausreichenden Existenzbedarf) ..... WENN ich dafür meine Familie/Freunde/Freizeit/Ehrenamt derart vernachlässigen müsste...dass seitherige zwischenmenschliche Dinge in Brüche gingen...

Mein persönlicher Schwerpunkt liegt nicht auf materiellem Besitz und ich glaube auch nicht, dass Wohlstand/Reichtum alleine dauerhaft glücklich macht.

Reichtum macht es leichter, sich mit Oberflächlichkeiten wie Macht, Geld, Anerkennung und Sex zu betäuben, anstatt existentielle Fragen anzugehen.

Das macht Reichtum für viele Menschen attraktiv.

Für mich selber hat Reichtum keinen besonders hohen Stellenwert und ich mache micht nicht emotional von Ansehen, Macht und Co abhängig.

Daher würde ich meine Unabhängigkeit und Freiheit auch nicht gegen Geld eintauschen - die Methode "Geld statt Urlaub" zieht also bei mir nicht.

Sein wir doch mal ganz ehrlich, nach viel Geld zu streben und von anderen unabhängig zu sein, danach strebt doch jeder. 

Nein, dass ist schlicht und einfach falsch.

Und Geld macht sehr glücklich , weil man sich damit sehr viel kaufen kann.

Auch dies Aussage ist falsch.
Nur ein Beispiel: Du bist lebenslustig aber unheilbar krank...
Da kannst Du noch so viel Geld haben und dir noch so viel kaufen... Das einzige was dich das glücklich machen würde ist Gesundheit.

Und heutzutage weiß man ja auch, dass der Wert eines Menschen sehr vom Vermögen abhängt, also wie viel man verdient.

Weiß "man" das? Wer ist den dieser "man"? Auch er hat nämlich unrecht.
Ganz im Gegenteil, wer den Wert eines Menschen an seinem Vermögen festmacht
ist nicht in der Lage den Charakter eines Menschen zu beurteilen.

Und um deine Eingangsfrage zu beantworten:
Nein! Ich bin nicht mal bereit irgendjemanden für wenig Geld zu vernachlässigen.

Mein Vater erniedrigt meinen Kollegen und macht sich über ihn lustig, weil er "nur" eine Ausbildung zum Pfleger macht und ich solle mich von ihm fernhalten?

Hallo GF Community und ein frohes neues Jahr,

es geht um meinen Vater, der sehr auf Karriere, Erfolg und Geld setzt.

Gestern Abend haben wir geböllert mit meinem Kollegen, als mein Vater dazu kam und ihm fragte, was er denn gerade so macht beruflich und ob er schon studiert.

Mein Kollege verneinte und meint, dass er eine Ausbildung zum Gesundheits und Krankenpfleger macht.

Daraufhin lachte mein Vater ihn aus und erniedrigte ihn mit Sätzen wie:

"Du hast doch Abitur, bist du bescheuert nicht zu studieren"

"Du weißt schon, dass du kaum Kohle mit dem Beruf machst und somit am Ende auf den Mindestlohn hoffen musst"

Mein Kollege meinte daraufhin, dass der Beruf ihm Spaß mache und ihm das große Geld egal sei, ihm es eher auf den Menschen bzw das zwischenmenschliche ankommt.

Ich muss dazu sagen, dass ich mich in diesem Moment etwas unwohl gefühlt hab...

Ich kenne es nicht anders, zuhause ist es wie in einer Leistungsgesellschaft, mein Vater macht mir schon ordentlich Druck. Ich solle nicht so wie mein Kollege "enden", Sprüche wie: Du willst doch kein Abfall des Systems sein, oder 100.000€ jährlich sollten es schon sein", bekomm ich immer gedrückt. Mein Vater ist in dieser Sache schon sehr unmoralisch.

Ich frage mich deswegen schon seid einiger Zeit, ob Geld und Karriere doch nicht alles sind. Mein Kollege zumindest sieht sehr glücklich aus, auch wenn er sich kaum was leisten kann, wie ein Auslandstrip oder ein teueres Auto .

Ich kenne eben nur die Sicht der Leistung und des Erfolges, sollte ich meinem Vater fernhalten oder von meinem Kollegen? Kann mir jemand einen vernünftigen Rat geben?

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Dennoch sieht man Menschen, die reich werden wollen, aber nichts dafür tun. Ich frage mich, warum nicht?

Dann gibt es Menschen, denen anscheinend die Familie, Beziehung und Glück wichtiger ist.

Es gibt da aber ein Problem. Und zwar wird alles immer teurer und wenn man "nur" einfacher Angestellter ist, wird man doch im Endeffekt zu den verlieren gehören, oder nicht?

Bleibt später überhaupt noch Zeit für ne Familie?

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