Würdet ihr fuer Deutschland in einen Krieg ziehen?

15 Antworten

Die Frage stellt sich nicht von freiwillig.

Die ausgesetzte Wehrpflicht wird ueber Nacht aktiviert.

Die Mobilmachung wird ausgerufen und somit sind alle wehrfaehigen Maenner erst einmal fuer die Verteidigung eingezogen.

Dann folgt auf dem Fuss das Kriegsrecht, darueber braucht man nicht zu schwadronieren, denn hier gibt man alles `Persoenliche`, mit dem Einzug in der Kaserne, ab.

Die Grenzen sind dicht, flitzen ist dadurch unterbunden.

Die Meinungsfreiheit usw. wird durch das Kriegsrecht beschnitten, auch eine demokratische Regierungsform, ` wuenscht` keine Debatten in solch einer Situation.

Somit ist deine Frage geklaert, der Buerger muss in den Krieg ziehen.

Hängt davon ab für was gekämpft wird... Wenn es um die Freiheit Deutschlands geht und meine Familie in Gefahr ist würde ich auch kämpfen. Für mich gehört es sich einfach nicht die Vorteile Deutschlands zu nutzen, aber dann nicht zu kämpfen, wenn genau dieses Land was uns soviel schenkt, in Gefahr ist.

Mein muss immer Bedenken, dass unsere Vorfahren für uns gestorben sind. Ob am Lechfeld bei Augsburg 955, in Wien 1683 oder bei der Völkerschlacht in Leipzig 1813 sie alle starben für uns, in der Hoffnung das wir ein besseres Leben haben.

Oh Gott, du hast die Schlacht im Teutoburger Wald vergessen.

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Für Deutschland? So ein Quatsch! Es ging noch nie bei einem Krieg um Deutschland. Es ging immer um die Interessen von Konzernen.

"Der Sinn des staatlichen Krieges selbst wird von uns verneint. Und käme der edelste, der reinste, der tapferste Mann und forderte uns auf, für die Rohstoffabteilung seines Ministeriums in den Tod zu gehen: wir schüttelten das Haupt und ließen ihn seinen Krieg allein machen. Solche Sätze müssen gesprochen werden, dreimal am Tage."

(Tucholsky, 1926)

Abgesehen davon habe ich einen anderen Eid geleistet. Und das ist auch gut so.

Es gibt doch nicht nur den einen Grund für Krieg. Und es kommt drauf an wofür man kämpft, dafür dass man nicht unterdrückt/islamisiert wird dafür würde ich kämpfen, um Öl oder dergleichen am anderen Ende der Welt nicht.

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@Freddie23: Ja, ja, geh Du mal schön kämpfen. Die Leute, die Schwachsinn glauben, werden nicht alle.

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Ich glaube es war Berthold Brecht, der schrieb:

"Wer nicht bereit ist für eine Sache einzustehen, der ist von vornherein der Verlierer!"

Im Falle Deutschland wäre die Frage "Für wen?"

Um am Hindukusch oder anderswo den Blödsinn aufzuräumen, den andere dort verbockt haben? - Klares nein!

Falls Deutschland direkt angegriffen würde? - Klares ja!

Falls ein Verbündeter angegriffen würde? - Ungern, aber zwangsläufig ja, denn wir verlassen uns ebenso auf die Unterstützung unserer Verbündeten!

Wer damit nicht klarkommt und sich nur die Rosinen herauspickt, der muß sich die Bezeichnung antisozial gefallen lassen (das verkürzte Wort will ich hier nicht nennen)!

Brecht hat auch gesagt: Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.

Wie ich erkennen kann, wir machen theoretisch, langsam mobil.

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@zetra

Ich finde es aeusserst bescheiden, wenn Zitate geklaut, aus dem Zusammenhang gerissen, bzw. unvollstaendig wiedergegeben werden!

"Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin - dann kommt der Krieg zu Euch! Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."

Bertolt Brecht (1898 - 1956), eigentlich Eugen Berthold Friedrich Brecht, deutscher Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Regisseur

Und auch B. Brecht wird die erste Zeile nur angedichtet:

"Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin" ist eine Abwandlung einer Zeile aus dem 1936 veröffentlichten Roman "The People, Yes" des amerikanischen Schriftstellers und Poeten Carl Sandburg (1878-1967). Ein kleines Mädchen äußert darin beim Vorbeiziehen einer Truppenparade die hypothetische Überlegung: "Sometime they'll give a war and nobody will come"1 (deutsch: "Einmal werden sie einen Krieg geben, und keiner wird kommen")

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@HALO77HALO

Sehr gut deine Erklaerungen ueber solche Vorgaenge, zumal weil sie ausdem Zusammenhang gerissen wurden.

Trotzdem, B. Brecht wurde nachgesagt, er war ein guter Mann, landete leider im falschen System, Zitat Ende. So sieht es aus, sollte er unter Globke arbeiten in der BRD damals, unvorstellbar fuer Brecht.

Hier nach drei Jahren noch zu posten, muss fuer dich sehr wichtig gewesen sein, in einer Zeit von Halbwahrheiten, um ja seine Agenda an den Mann zu bekommen.

Danke noch einmal fuer deinen Beitrag und bleibe gesund. zetra.

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Käme drauf an worum es geht. Geht es darum sich vor der Islamisierung zu wehren, sprich um die Verteidigung des Landes und unserer Werte innerhalb des Landes wäre ich ganz klar dabei, aber nur vor dem Hintergrund dass die Schuldigen Politiker vorher "beseitigt" werden, denn für die jetzige Regierung würde ich rein gar nichts opfern. Genauso wenig würde ich für wirtschaftliche Interessen kämpfen oder für Interessen von anderen nicht europäischen Ländern wie die USA, die Europäer für einen Krieg mit Russland opfern wollen. Wenn es zum Krieg kommt denke ich aber viel eher dass die ein Bürgerkrieg hierzulande (europaweit) sein wird gegen die Islamisierung.

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