Würdet ihr folgender Aussage zustimmen?

Das Ergebnis basiert auf 15 Abstimmungen

Nein, weil 60%
Jaein, weil 33%
Ja, weil 7%

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Jaein, weil

Je besser die Noten, desto besser die Chancen. Aber auch mit guten Noten, kann man komplett verkacken.

Nein, weil

nur der Abschluss zählt, die Noten aber nicht.

Ein paar ehemalige Mitschüler verließen das Gymnasium mit einem Abitur von unter 1,5. Dennoch haben sie es verpennt einen Job zu bekommen.

Manche mit einem 3,5 Abitur haben deutlich bessere Stellen jetzt.

Je besser das äußere Auftreten, desto besser der Beruf.

Nein, weil

Wenn du einen schlechten Beruf gewählt hast, kannst du so gute Noten haben, wie du willst. Der Beruf bleibt schlecht.

Oder verwechselst du Beruf mit Arbeitsplatz?

Nene ich meine schon Beruf

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@ToadderPilzkopf

Auch als Arzt kannst du aber eine miese Stelle haben. Oder einen Superjob. Kommt doch ganz darauf an, wo du arbeitest.

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@Kristall08

Ärzte gehören grundsätzlich zu den Besserverdienenden (wenn man sich nicht für eine Landarztpraxis entscheidet und diese Entscheidung trifft man erst relativ spät in der Karrierelaufbahn). Und das wäre ja ein Beispiel für den Arbeitsplatz und nicht für den Beruf an sich. Das Beispiel ist mMn eher schlecht gewählt.

EIn besseres Beispiel wäre der Vergleich Psychologe bzw. psych. Psychotherapeut vs. MINTler. Für Psychologie ergeben sich i.d.R. Auswahlgrenzen im hohen Einserbereich (meist unter 1,3), wohingegen die MINT-Fächer meist zulassungsfrei sind. Und MINTler haben nach Abschluss des Studiums meist notenunabhängig (solange nicht mit 4,0 nach 20 Semestern abgeschlossen) sehr gute Jobchancen inkl. hoher Gehälter.

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@Johannax32

Na ja,

ein Freund von mir hatte heute Fahrdienst in Duisburg.

Ging heute morgen um 7:30 Uhr los, jemand hatte "Rücken".

Als ich vorhin mit seiner Frau telefonierte, war er noch längst nicht zuhause.

Soviel Geld könnten dir mir nicht zahlen, dass ich mir das antun wollen würde...

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@Kristall08

Wenn man das so sieht: Ja :D

Die Arbeitsbedingungen sind miserabel und werden auch später kaum besser. In den ersten Berufsjahren ist es in den meisten Häusern die Regel viel zu viele Überstunden zu machen. Wenn der Arbeitstag um 7:30 Uhr beginnt, kommen viele erst nach 19-20 Uhr aus dem KH. Als Oberarzt bzw. Chefarzt gehören solche Bedingungen nicht mehr zu den Überstunden, sondern zum normalen Arbeitstag. Im niedergelassenen Bereich wird es (je nach Fachrichtung) etwas besser, wobei ein Hausarzt meist nie Feierabend hat (weil immer ein Patient noch irgendwas möchte und der Hausarzt für viele unabhängig des Tages bzw. der Zeit der erste Ansprechpartner für jegliche (auch nicht medizinische) Fragen ist). In anderen Fachrichtungen muss nach der regulären ärztlichen Arbeitszeit noch der BWL-Kram erledigt werden. Hinzu kommen die verpflichtenden Bereitschaftsdienste. "Einfach" verdientes Geld ist das sicherlich nicht^^

Allerdings haben z.B. Juristen oder BWLer ein vergleichbares Arbeitspensum, wenn sie in einen vergleichbaren Gehaltsbereich wollen. Viele empfinden es jedoch als weniger anstrengend, wenn man die Arbeitszeit fast ausschließlich am Schreibtisch verbringen kann.

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Nein, weil

gute bis sehr gute Noten allein reichen nicht.

Klar es erhöht die Chance auf einen besser Konditionierten Beruf aber Konkurrenz gibt es immer.

Es kann auch Situationen geben in denen ein leicht schlechterer Bewerber mit einem 3,0er Schnitt für eine Berufsausbildung objektiv überzeugen kann als ein anderer mit einem vielleicht 1,3er Schnitt oder er für die Stelle als besser geeignet gesehen wird bzw besser in die Unternehmens/Firmenstrukturen hineinpasst.

Nein, weil

Wie die anderen bereits erwähnt haben; du kannst auch mit guten Noten einen schlechten Beruf wählen.

Außerdem jucken die Noten aus der Grundschule nicht, sondern meist nur die Noten des Letzen und möglicherweise noch Vorletzten Abschlusses

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