Würdet ihr Fahrverbote zur Verbesserung der Luftverschmutzung sinnvoll finden?

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16 Antworten

Das Problem an sowas wäre, dass es nur die "Armen" trifft, die sich keinen Zweit-, Dritt- oder Viertwagen mit dem richtigen Kennzeichen leisten können.

Reiche kaufen sich eben einfach mehr Autos oder es kommt wie in einer Großstadt (irgendwo in Asien meine ich), da vermieten die Leute ihr Auto wenn sie ein Kennzeichen haben, dass an dem Tag fahren darf.

Solche Ideen klappen zwar in der Stadt ganz gut, aber hier auf dem Land, wo ich wohne, da bist du ohne Auto verloren. Da bringt auch eine 20km Regelung nichts, wenn man einfach mit dem öffentlichen Nahverkehr nicht hin kommt.

Die Bushaltestellen werden hier wegen zu wenig Benutzern Reihenweise entfernt (dabei ist der Bus immer komplett voll, aber eben auf viele Stationen verteilt), die älteren Leute können zum Teil nicht mehr bis zur nächsten laufen.

Wenn ich wirklich schnell gehe, dann brauche ich mindestens 20 Minuten. Bei Kälte wo ich nicht so schnell gehen kann (Probleme mit der Lunge) oder wenn es glatt ist, dann braucht man auch mal über 30 Minuten oder noch länger...
Kommen wir zum nächsten Problem: Die Busse fahren am Wochenende genau ein mal am Tag hin und ein mal zurück. Super, da hat man 5 Stunden zum Einkaufen... In der Woche fahren sie morgens zur Pendlerzeit jede Stunde, aber nur 2 mal, dann alle 2 Stunden und Mittags gar nicht und abends/nachts/frühmorgens kann man es ganz vergessen. Ebenso im Winter, wenn Busse einfach ausfallen (auch Schulbusse), weil erst größere Orte geräumt werden, dann irgendwann die kleineren. Die Rad- und Fußwege meist gar nicht, dafür bleibt keine Zeit. Erst wenn kein Neuschnee fällt irgendwann mal ein paar Tage später, wenn schon alles fest getreten und glatt ist.

Dazu gibt es nicht mal Häuschen, wo man sich unterstellen kann, auch bei uns am Bahnhof steht und wartet man in der Kälte, immerhin gibt es eine kleine Überdachung am Gleis, die bei weitem nicht reicht.

Alleine zum Arzt brauche ich reine Fahrtzeit hin und zurück gut 2 Stunden, entsprechend noch ein paar Stunden drauf, wenn gerade kein Bus fährt und man früher hin und später zurück fahren muss. Mit dem Auto sind es 30-40 Minuten, je nach Verkehr.

Hobbies: Kann man hier ohne Auto vergessen, außer man mag joggen. Das kann man hier in aller Ruhe, meist ohne andere Menschen zu treffen.

Den Bus-Horror mache ich jeden Nachmittag mit, ich bete immer das mein Zug keine Verspätung hat, sonst stehe ich da blöd rum und warte ewig. Morgens werde ich zum Glück immer mitgenommen.

Seit kurzem haben wir für 5 Leute 3 Autos, wobei das eine den ganzen Tag mit meiner Schwester unterwegs ist. Dort wo sie arbeitet würde sie nämlich nach 17 Uhr gar nicht mehr mit öffentlichem Nahverkehr nach Hause kommen an dem Tag, blöderweise fährt kein Kollege in ihre Richtung und die Öffnungszeit ist bis 18 Uhr. Um die 2 anderen Autos streiten wir uns regelmäßig, wenn mehrere Leute nachmittags/abends Termine haben.  

Viel lieber sollten große Konzerne keine Erleichterungen bekommen und die vollen Umweltabgaben zahlen, wie jeder kleine Betrieb in Deutschland auch.

Solange das nicht umgesetzt ist finde ich es absolut sinnlos, irgendwelche Pflichtvorgaben für die Privatbevölkerung zu machen. Natürlich, Kleinvieh macht auch Mist, aber dabei sollte man mal lieber die Lobbyarbeit ruhen lassen und was gegen die Unternehmen richten, aber davor haben die Politiker ja Angst... Immerhin kommt das schlecht und dann drohen Firmen wieder mit höheren Kosten und Entlassungen...

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Es tut mir Leid, aber so eine Regelung wäre nicht die Lösung aller Probleme :)

Wenn man dieses Gesetz durchbringt, würden viele sich mit Recht aufregen, da es ebenfalls die Verletzung bestehender Gesetze mit sich bringt. Die Personen würden ungerecht behandelt werden.

Ebenfalls würden die Kennzeichen ( falls du das mit Schild meintest ) ihre Rolle zu einem Teil verlieren. Die Kennzeichennummer steht für das erkennen und zuordnen des Autos und seines Besitzers. Wenn also alle Personen am Mo ein Auto brauchen und daher alle die ungerade Zahl haben wollen, sind die Verkehrswege unvorhersehbar Belastet.

Eine Straße wird so gebaut, dass sie für einen gleichmäßigen Verkehr geeignet ist. Wenn durch die neue Regelung die Zahlen sich stätig ändern, kann man dieses schwerer berücksichtigen.

 

Eine bessere Lösung hierzu wären Verkehrsberuhigte Bereiche. Oder Allgemeine Fahrverbote in bestimmten Gebieten ( innerhalb einer Großstadt ). Hierbei muss aber eine ausreichende öffentliche Verkehrsmittelanschluss angeboten werden.

Zu deiner Idee mit den 20km. Nicht jeder hat einen guten Öffi Anschluss. Daher wären die 20km als Angabe sehr ungenügen.

Aber eine nette Idee war es schonmal! :)

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Diese Methode gibt es schon in vielen Städten. Ich halte es für sinnvoll. Wenn zum Beispiel mehrere Personen zur Arbeit wollen und jeder würde normal für sich allein fahren, dann kann nun zusammen miteinander fahren. Das ist für alle günstiger. Außerdem sind die Straßen während des Berufsverkehrs restlos überfüllt. Da braucht es ein neues Konzept. Ich bin jedenfalls für die neue blaue Plakette. Allerdings muss mein Konzept erarbeiten, dass jeder noch an seinen Arbeitsplatz kann usw...

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Diese Regelung liese sich wohl kaum durchsetzen. Da verstößt diese doch ganz klar gegen den Gleichheits-Grundsatz im GG. Der bessere Weg sind da dann doch wohl die Plaketten in der Windschutzscheibe. Wobei ich mal sagen will, daß diese auch keinesfalls das "Non Plus Ultra" sind.

Die Thematik mit dem Feinstaub ist doch ein hausgemachte Problem der Idioten in Berlin und Brüssel. Bessere Abgaswerte erforden zB. beim Diesel höhere Einspritzdrücke. Diese wiederum haben feinere Rußpartikel zur Folge.

So ist das doch ein Teufelskreis, aus dem es auszubrechen gilt. MAN hat schon vor einiger Zeit verlauten lassen, daß die geforderten Werte der Euro 4 nicht mehr umsetzbar sind. Wer wundert sich dann, daß da gemogelt wird? Stichwort VW....

Wobei ich glaube, daß es nur eine Frage der Zeit ist, bis solcher oder ähnlicher Schmu auch bei anderen Herstellern bekannt wird.

Tatsächlich hängt da doch die Regierung ganz dick mit drin, die an jedem Liter Kraftstoff kräftig verdient. Die Mineralölindustrie redet da auch ein großes "Wörtchen" mit. Da lässt sich keiner in die Suppe spucken....

Einzig Sinnvolle Alternative wären hier tatsächlich die Elektro-Autos oder mit Brennstoffzelle..... Den dafür notwendigen zusätzlichen Raubbau an den Ressourcen nur mal bezüglich der Akku´s, lasse ich jetzt mal außen vor....

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Würde nichts (oder kaum etwas) bringen, weil der Strassenverkehr nur zu einem geringen Anteil an der Luftverschmutzung "schuld ist".

Du müßtest also auch in jedem zweiten Haushalt die Heizung komplett abdrehen, jede zweite Firma und jedes zweite Kraftwerk abschalten, dann würde man einen Erfolg sehen.

Ein Gute Idee, um die Lufzverschmutzung zu verringern ist, den Strom in Deutschland (Europa, Weltweit) komplett durch Kernkraft zu erzeugen. KKWs erzeugen praktisch keinerlei Abgase und die Luft bleibt also sauber.

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Kommentar von Ufosein
28.11.2016, 16:56

Und strahlende Kinder gibt es gratis dazu!

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Kommentar von randomhuman
23.02.2017, 19:53

Atomstrom ist Schwachsinn.

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ich würde mich ungern bevormunden lassen wann ich fahren darf oder nicht schränkt mich in meiner Freiheit ein. Umwelt hin oder her .. solange die Chinesen und Amerikaner nicht mal was fürn Umweltschutz tuen sind unsere Bemühungen vergebens ... was bei uns nicht mehr aufgrund von Abgaswerten nicht mehr gefahren werden darf, wird nach Afrika verschifft und dort gehts munter weiter weil es keine Sau juckt außer un Europäer 

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Kommentar von Mikkey
28.11.2016, 18:15

Nichs für ungut, aber was in China oder den USA gemacht wird, hat auf die Luft bei uns nun wirklich keinen Einfluss.

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Hi,

Das würde ich ein Fahrverbot zb Sonntags für alle besser finden. Da könnte man dann den armen Menschen die Arbeiten müssen eine Ausnahmegenehmigung geben oder alternativ ein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel. 

Dann hätte man auch wenigstens einmal die Woche richtig schön Ruhe :) 

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Meinetwegen kann der Staat Fahrverbote nach Kennzeichen ins Leben rufen, dann aber im Gegenzug mal die Steuern für Autos senken damit sich jeder auch mal seinen Youngtimer zum fahren hinstellen kann. So wie es jetzt is werden viele ältere Autos einfach nur in den Export geschoben aufgrund der Steuern.

240€ im Jahr fürn 1.6er Benziner is schon happig und nich jeder Wagen von den älteren kann das über die Kosten für die Versicherung wieder relativieren. Der einzige Ausweg wäre ansich nur ne 200€ Gurke angemeldet stehen zu lassen und sich nen KAT-freien Diesel als Oldie daneben zu stellen fürn Alltag!

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Kommentar von randomhuman
28.11.2016, 22:13

Für einen Prius bezahlt man irgendwas mit 30€ im Jahr KfZ Steuer. Man muss nur das richtige Auto kaufen.

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Die Ausnahmeregelungen würden zu missbrauch führen. - Lässt sich auch nicht richtig kontrollieren.


Im übrigen habe ich täglich einen Arbeitsweg von 50km in eine Richtung mit dem Auto und bin 50min-1 Std unterwegs. Mit den öffentlichen würde ich doppelt so lange brauchen und wäre an eine Bus-Linie gebunden, welche nur 45 Minuten fährt. 

Sorry, aber allein deshalb stelle ich mich gegen so eine Regelung. 

Wenn man der Umwelt was gutes tun will, dann bitte durch Emissions freundlichere Fahrzeuge.

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Kommentar von peace1187
28.11.2016, 16:31

Dann ließ doch das, was ich unter Ps geschrieben habe

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Das löst die Probleme nicht! Vor den hunderttausenden von Diesel LKW's redet keiner, nur immer die PKW sind gemeint. Vom Luftverkehr auch nicht, allein beim Start verbraucht ein Jumbo 5000 Ltr Kerosin, da sollten dann auch alle Lustreisen eingestellt werden. Die 10 größten Containerschiffe verpesten die Luft pro Jahr mehr als alle PKW's der Welt zusammen.


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Zu Zeiten der ersten großen Ölkrise in den 1970er gab es ein Sonntagsfahrverbot. Das sollte aber den Ölverbrauch reduzieren. Von Emissionszonen in Innenstädten hat da noch keiner geredet. Man sollte einfach dem Spritverbrauch der Fahrzeuge reduzieren. Eine Sitzheizung oder Klimaanlage muß nicht unbedingt sein. Und auf die großen Motoren kann man in der Stadt auch verzichten. So schlecht sind die deutschen Straßen nicht, daß man Allradantrieb braucht.

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Das würde, je nachdem, wie streng man es durchzieht, zu einer reinen Alibi-Aktion oder einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Bürokraten und Juristen verkommen. Meßbare Luftverbesserungen erwarte ich dadurch kaum.

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Fänd ich mies. Würde trotzdem fahren.

Die Polizei hat nicht die Mittel um eine ganze Stadt bzw Region so zu überwachen, also eh nicht umzusetzen.

Und selbst wenn man es über die Nummernschilder regelt. Wie du schon gesagt hast, es gibt Leute die mehrere Autos haben, also einfach ein anderes nehmen ;)

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Peace NEIN, fahre mehr  Benziner Auto denn die Luft die er ansaugt wird wirklich gereinigt und ist hinten raus sauberer. Glaubst du nicht? Na dann mache dich mal schlau.

Ob das mit der Luftverschmutzung, also der Staub in der Luft usw. stimmt, bezweifle ich. Ich meine das ist vorgeschobene Propaganda von bestimmten Politikern um die Leute an der Kandarre in puncto Umwelt zu halten. Warum? Ich trage zwar keine Messstation im Rucksack mit mir herum aber ich weiß aus eigener Erfahrung dass die Luft immer sauberer wird.

In den frühen 50er Jahren stank es überall nach Briketts, Koks und Kohle, auch im Sommer. Im Winter war es hier in HD so schlimm dass der Schnee einen schwarzen Film hatte. Das Zementwerk in Leimen puderte die Dächer. Wenn man Schnee schaufelte konnte man in der Schneewand deutliche Schichten von Dreck erkennen. Dann kam die Heizöl Welle in den 60gern, jeder wollte Heizöl. Damals stank alles nach verbrannten Heizöl im Winter. Wenn wir heute noch in dieser Luft leben würden, würden wir wohl langsam aussterben.

Auch in den 70ern 80gern war es noch so. Diesel LKW/PKW schleppten eine schwarze Rauch und Russwolke hinter sich her. Benzin PKW rochen nach verbleitem Benzin und es gab zig stinkende Zweitakter mit blauer Fahne. Erst in den 9gern wurde es langsam besser.

Heute ist es eine Wohltat draussen zu sein. Selbst im dichten Verkehr ist es geruchsfrei.

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Kommentar von randomhuman
28.11.2016, 22:18

Jedesmal wenn ich in einer Großstadt bin krieg ich das kotzen vom Abgasgestank. Ich schätze mal jeder hat eine andere Nase. 

Im Winter ist es noch schlimmer, weil die Hersteller ja eine Abschalteinrichtung an die Motoren gebaut haben, um bei niedrigen Temperaturen den Motor zu schützen. Das bedeutet mehr Abgase. 

Mir wird von Abgasen jedenfalls schlecht und manchmal bekomme ich auch Kopfschmerzen in der Großstadt. Gut, dass ich in einer Kleinstadt lebe. Da ist es gradeso ertragbar aber hinter Autos halte ich immer den Atem an besonders hinter Diesel Fahrzeugen, weil die so beißend riechen. 

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Vor allem wenn man bedenkt, dass manche Familien 2,3 oder mehr Autos besitzen. Das ist doch wirklich nicht notwendig! 

Dann freut es dich sicher zu hören das wir in unserem Haushalt insgesamt 9 Autos haben.

Aber nein, das ist nicht umsetzbar. In großen Städten mag das funktionieren aber in ländlicheren Gegenden wie meinen ist das unmöglich. Da kommt teilweise mit Glück alle 2 Stunden mal ein Bus und der nächste Bahnhof ist ein paar Kilometer entfernt...

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Kommentar von peace1187
28.11.2016, 16:59

Warum habt ihr 9 Autos???? 

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Wenn man nicht in einer Großstadt wohnt, ist man leider auf ein Auto angewiesen. Wenn man die Infrastruktur dafür hätte, ja. 

Aber so, wie das bei uns in Norddeutschland auf dem Land ist, braucht man ein Auto. Ich kann nicht abends um 20 Uhr mit dem Bus los, um morgens um 6 Uhr auf der Arbeit zu sein.

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