Würdet ihr eurem Vater verzeihen?

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11 Antworten

Im Leben hat man immer mindestens zwei Möglichkeiten: Mache ich es oder lasse ich es!

Mein Vater 1921* war immer sehr sauer, wenn es als Begründung hörte, mein Leben ist versaut, weil ich ein schlechtes Elternhaus hatte. Wenn jemand so richtig in den Pechtopf gegriffen hatte, dann war es mein Vater. (Deshalb durfte  er diese Einstellung haben. Mit 5 Jahren Vollweise, ausgebeutet als Arbeitskraft in seiner Pflegefamilie, Gewalt etc.) Er behauptete immer: "Nach dieser Theorie hätte ich ungestraft Amok laufen dürfen."

Er stand auf dem Standpunkt: Wenn einem das Leben schlechte Karten ausgeteilt hat, dann muß man trotzdem das Beste daraus machen. Während des Krieges hat er sehr vielen Menschen das Leben gerettet. Ist auf einem Blockadebrecher gefahren und nach dem Krieg war er aktiv in der Friedensbewegung und in der Gewerkschaft. Wir waren 4 Kinder und hatten einen ganz tollen Vater. Eben weil er eine so schwere Jugend hatte, wußte er wie sich Opfer fühlen und wollte nie wieder eines sein. So war er aber auch in der Lage sich in leidende Menschen hineinzuversetzen und zu helfen wo er Not sah.

Er hat sich immer mehr bemüht als alle anderen. Eigentlich war er recht klein und unscheinbar, aber wenn er einen Raum betrat drehten sich sofort alle zu ihm um, auch Fremde. So etwas nennt man Charisma. Seine positive Persönlichkeit und seine klare Haltung zu Unrecht strahlte er regelrecht aus.

So wie du mußte er erst an dem Punkt im Leben kommen, an dem sich entscheidet: Taugt er was oder nicht. Er hat sich aktiv entschieden sein Leben selber zu gestalten und nicht mehr fremd bestimmen zu lassen. Er nahm einen Scheißjob beim Bauern an, nur um Geld zu verdienen. Als er genug zusammen hatte für eine Ausrüstung ging er zur See. Er mußte ja auf niemanden Rücksicht nehmen. So bereiste er die ganze Welt und ging auch den Nazis aus dem Weg ohne die Heimat aufgeben zu müssen. Als er seine Familie gründete entschied er sich Eisenbahner zu werden und damit seinen dritten Kindheitstraum zu erfüllen.

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lipsgame 07.01.2016, 09:27

Also irgendwie finde ich deine Antwort ziemlich krass und irgendwie inspirierend. Danke für diese Antwort, und ja dein Vater hat wirklich recht. Jemand der andere beschuldigt, dass sein Leben doch so schlimm ist, ist ganz einfach schwach. Hast mir irgendwie die Augen geöffnet :D 

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Realisti 07.01.2016, 09:47
@lipsgame

Das wäre schön, wenn du dein Leben von nun an selber bestimmen würdest. Ich habe diese Entscheidung mit 12 Jahren getroffen.

Die Lehrer hatten mir nur eine Hauptschulempfehlung gegeben. Daher nahm mich keine andere Schule. Ich war abgeschnitten von meinem  kompletten bisherigen Freundeskreis. Früher war das noch so, dass Gymnasiasten nicht mit Hauptschülern spielen durften.

Da habe ich für mich entschieden: Nie wieder lasse ich andere über mein Leben entscheiden. Ich habe mich schlau gemacht und von der Aufbaurealschule gehört, noch im gleichen Jahr bin ich rübergewechselt und von dort aufs Gymnasium.

Meine alten Freunde haben das gefeiert, aber da war mir ihre Freundschaft schon nicht mehr wichtig. Auf dem Weg dorthin habe ich so viele tolle Menschen getroffen, mit denen bin ich bis heute ganz eng befreundet. Solche Menschen wünsche ich dir auch für ein Leben.

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lipsgame 07.01.2016, 09:51

Ich danke dir! :) 

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Grundsätzlich hat man gar keine andere Möglichkeit als zu verzeihen, sonst kann man nicht leben. Vergebung ist letztendlich der einzige Schlüssel zum eigenen Frieden und die einzige Möglichkeit, das was man erlebt hat, hinter sich lassen zu können.

Ohne zu verzeihen, bleibt man unfrei, das heißt aber nicht, dass man alles vergißt und wieder Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern dass man für sich selbst Frieden mit der Vergangenheit schließt, um so unbelastet wie möglich, den eigenen Weg zu finden.

Zu Eltern hat man ein Leben lang eine Beziehung, die kann man nicht abbrechen, selbst wenn man den Kontakt abbricht, aber gerade bei einem echten Zerwürfnis und vielen schlimmen Dingen, die passiert sind, muss man sehen, dass man das hinter sich lässt und damit auch aus der Opferrolle, in der man ja als Kind nun mal ist, rauskommt - sonst gehts nicht weiter

Du bist jetzt 16, versuche in die Zukunft  zu schauen und in das Leben, das vor Dir liegt mit allen seinen Chancen.


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Kinder können nicht verzeihen, da sie so etwas überhaupt nicht nachvollziehen können und sich den Gegebenheiten anpassen und ergeben müssen. Wenn Du von Dir sprichst, dann musstest Du seeeeeeeehr viel Leid erfahren, das Deine arme Seele sehr mitgenommen haben muss. Aus dem, was Du von Deinen Eltern gelernt hast, wirst auch Du später mit Sicherheit Beziehungsprobleme haben. Es wird schwer für Dich sein, Dich jemanden zu öffnen und zu vertrauen. Aus diesem Grund empfehle ich Dir, dass Du Dich in therapeutische Behandlung begibst und das Vergangene aufarbeitest. In der Therapie wirst Du lernen, warum Deine Mutter zum Opfer wurde und warum Dein Vater zum Täter. Erst wenn man das verstanden hat, ist man auch in der Lage zu verzeihen. Du warst ein Kind und bist jetzt ein junger Teenager, der vermutlich sehr viel Hass und Ungerechtigkeitsempfinden in sich trägt. Das ist kein guter Start für Dich in ein Leben, das eigentlich so viel Schönes für Dich bereithält. Lass Dir helfen, vielleicht bist Du dann irgendwann in der Lage zu verzeihen, jetzt bist Du es auf jeden Fall noch nicht. Ich denke damit ist Deine Frage beantwortet. Alles Gute für Dich.

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lipsgame 07.01.2016, 16:26

Naja weißt du, ich kann zur mindestens unterscheiden was richtig und was falsch ist. Wenn ich sehe wie jemand ungerecht behandelt wird, tu ich etwas denn ich weiß wie sich sowas anfühlt. Wie sich es anfühlt wenn man für Dinge beschuldigt wird für die man nichts kann. Mein Papa hat das alles nur gemacht um sich bei mir und Mama zu rächen, sein "männliches stolz" wurde verletzt. Er hat mich dafür beschuldigt, das die Familie kaputt gegangen sind, jeden Tag hat der mir das selbe gesagt. Ich von meinen Geschwistern war die einzige die trotz Kindesalter sah, wer im rechten steht. Und meiner Meinung nach, war es immer meine Mutter, deshalb kann er mich einfach nicht leiden. 

Und Therapie an sich, wäre nicht schlecht, aber einerseits bin ich auch Gott dankbar für die Dinge die geschehen sind, jetzt weiß ich zur mindestens wie ich mich zur Verhalten hab und wem ich vertrauen kann und wem nicht. 

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conelke 07.01.2016, 19:35
@lipsgame

Das man als Kind dauerhaft beschuldigt wird Unrecht zu tun, bleibt nicht ohne Folgen für Dich. Du bist schon sehr vernünftig für Dein Alter und ich denke, dass dies aus Deinen Erfahrungen resultiert. Wenn Du es aus der Vogelperspektive betrachtest und selbst weißt, dass Du nicht Schuld bist, dann ist das wirklich gut. Nichts desto trotz tut es weh, wenn der eigene Vater so böse zu einem ist und man sich ungeliebt fühlt. Es ist ja immerhin Dein Vater. Kein Mensch kommt böse auf die Welt - es sei denn es ist genetisch bedingt. Dein Vater wird vielleicht so handeln, weil er selbst ein Produkt aus schlechten Erfahrungen ist, wenn das so sein sollte, kannst Du selbst mit der Situation besser klar kommen, da Du dann weißt, dass nicht direkt Du gemeint bist. Wenn Du jedoch der Meinung bist, dass Dir eine Therapie nicht helfen kann oder dass Du es selbst schaffst, dann lass es, aber es kann nur positiv für Dich sein.

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wie soll das verzeihen aussehen? willst du wieder kontakt mit ihm oder zu ihm ziehen, willst du mit ihm weihnachtskarten und belanglose sms austauschen ab und an, oder was?

man kann nicht einfach sagen "verzeihen- ja oder nein", wenn man nicht weiß, was das bedeuten soll.

ich finde, es kommt schon sehr deutlich heraus, dass du dir vom kontakt mit deinem vater nichts gutes versprichst- es scheint so, als wäre zumindest momentan nur ein loser, eher belangloser kontakt möglich, wenn überhaupt.

Bedrohung würde ich mir nicht gefallen lassen; lasst euch bei der Polizei beraten oder holt euch eine verfügung, dass er sich euch nicht nähern darf.

ob du kontakt haben willst, in welcher form auch immer, musst du selber wissen- frage dich, was du davon hättest; was wären die folgen, jetzt und auf lange sicht?

ich finde, du siehst die ganze Sache sehr einseitig.

du bist jetzt keine 5 jahre alt mehr, also solltest du das ganze etwas differenzierter betrachten.

deine mutter siehst du als opfer - sie ist depressiv geworden "wegen deines vaters" - genauso wie du kiffst und die schule schwänzt "wegen deines vaters". wo bleibt euer beider Verantwortung? dein vater zwingt dich nicht zum kiffen oder schule schwänzen, das ist deine Entscheidung. gegen Depressionen kann man sich behandeln lassen und man kriegt sie nicht zwangsläufig davon, weil der Ehemann ein a-loch wäre.

dein vater, wie du ihn beschreibst, könnte genauso psychisch krank wie deine mutter sein. damit könntest du sein verhalten genauso entschuldigen, wie du es bei deiner mutter machst. sie war auch nicht für dich da, aber ihr machst du keinen vorwurf.

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lipsgame 07.01.2016, 16:21

Meine Mutter war nicht für mich da? 

Soll ich dir mal was sagen? Diese Frau, hat in ihrer eigenen Familie immer nur Hass gesehen, Gewalt alles mögliche. Die bekamen kein Geld, dürften nicht arbeiten, kein Schulabschluss machen. Und willst du wissen wieso? Weil das eben Frauen sind. (Mittelalterlicher Gedanke eben.) 

Sie heiratete mit 16 meinen Vater und er schlug sie obwohl sie schwanger war. Jeder war gegen meine Mutter wirklich jeder. Sie brachte 3 Kinder auf diese Welt (meine Mutter wollte eigentlich keinen Sex mit mein Vater) und trotzdem hat diese Frau trotz allen nicht aufgegeben. Klar, es gab eine Zeit wo sie selber nicht mehr konnte, aber weißt du was Gott sei dank habe ich so eine starke Mutter, denn wär sie nicht da, wär ich viel schwächer. 

Und weißt du, es kann sein das du recht hast mit "es ist deine Schuld wenn du anfängst zu kiffen etc" aber ich denke das sagt nur ein Mensch der selber solche Dinge nicht durchgezogen hat. Es ist nicht so einfach wie du es hier beschreibst, wär es so einfach, wär ich auf jeden Fall nicht in der Lage jetzt. 

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Schokolinda 07.01.2016, 16:34
@lipsgame

ich hatte geschrieben "Verantwortung", denn das ist was anderes als schuld.

klar, bei dir klingt es nach schuld- es ist offensichtlich, dass du jemand die schuld geben willst.

aber das ist quatsch. erstens weils nichts bringt- wenn es einen schuldigen gibt, dann gibt es keine Möglichkeit, etwas zu verändern. Verantwortung bedeutet dagegen, dass es sehr wohl Möglichkeiten gibt, etwas zu verändern- du MUSST nicht kiffen etc- du kannst dein leben in die Hand nehmen und es zum positiven verändern - egal, wie blöd dein vater war/ist.

zweitens: du solltest darüber nachdenken, was schuld bedeutet. schuld bedeutet - etwas mit Absicht tun.

dein vater hat deine mutter geschlagen, da war neben Impulsivität sicher eine menge Absicht dabei. ABER: er hat deine mutter sicher nicht gehauen, damit es dir schlecht geht oder damit du das kiffen anfängst. das ist eine ganz andere kiste!

hör auf, deinen vater zu beschuldigen- das heisst nicht, dass er tolle Sachen gemacht hätte oder dass du ihn gut finden sollst. es wird dir aber besser gehen, wenn du nicht alles schlechte in deinem leben deinem vater vorwirfst.

und was du zu deiner mutter schreibst- was soll das? man hat schon vorher gemerkt, dass deine mutter für dich die gute ist- gleichzeitig schreibst du aber, dass du niemanden gehabt hättest. das passt nicht zusammen.

das heisst nicht, dass du deine mutter verdammen sollst - so wie du es gerade mit deinem vater machst. es heisst, dass du ein bisschen genauer hinsehen und gerechter sein solltest.

es würde dir besser gehen, wenn du nicht in einem Elternteil den engel und im anderen dem teufel sehen würdest. momentan scheint das die Beschreibung deines Problems zu sein und du bist dazwischen gefangen und kannst nichts tun ausser kiffen und schule schwänzen und leiden.

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So eine eine Lebenserfahrung ist wirklich heftig aber leider auch nicht selten.. Auf alle Fälle würde ich selber entscheiden, ob ich bei meinem Vater wohnen will oder doch lieber bei meiner Mutter. Du hast das Recht auch deine Mutter zu sehen- davon sollte dein Vater dich nicht abhalten.

Das Jugendamt kann dir behilflich sein.

Ich würde meinem Vater für so ein Verhalten wahrscheinlich nicht verzeihen können. Meine Mutter steht für mich aufjedenfall über mein Vater und ihr Wohl ist mir besonders wichtig. Ich würde zu meiner Mutter ziehen und mit ihr mein Leben weiterführen und zwar so, dass du und deine Mum das Leben genießen könnt und die schlimme Erfahrung, die ihr gesammelt habt zurücklässt.


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lipsgame 07.01.2016, 09:16

Gott sei dank lebe ich jetzt bei meiner Mutter. Aber weißt du, das was er uns, vor allem mir angetan hat, hinterlässt Spuren. Sehr harte Spuren sogar. Stell dir vor, ich war zuerst auf Gymnasium, und wegen ihm bin ich auf Haupt gekommen und jetzt stehe ich ohne einen Abschluss da. 5 Jahre umsonst, weißt du wie erniedrigend sowas ist ..? Auch wenn ich es ihm verzeihen sollte, ich werde es niemals vergessen.

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Realisti 07.01.2016, 09:28
@lipsgame

Unser Schulsystem ist durchlässig. Wenn dir der Hauptschulabschluß nicht reicht, dann stiefel in die nächste Berufsschule und ändere das. Mit etwas Glück bekommst du noch dein Abi, auch wenn es dich noch ein paar weitere Jahre kostet. Wenn du das unbedingt haben möchtest, dann hole es dir.

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Hört sich nicht gut an, aber ist zu verzeihen.

Ich weiß das es schwer ist in solchen Verhältnisen auf zu wachsen. Ich persöhnlich hatte noch mehr durch, mein Vater ist Tod aber meiner Mutter habe ich gelernt zu verzeihen. Ich liebe sie nicht aber ich habe ihr ferziehen und versuche einen normalen Umgang mit ihr zu führen. 

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Nein würde ich nicht

Allerdings muss ich dir ganz klar sagen du bist jetzt alt genug um dein Leben zu führen und deine eigene Zukunft aufzubauen
Deine Vergangenheit ist vorbei
Es gibt das hier und jetzt und die Zukunft also steh auf und mach

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Sowas kann man nie verzeihen! Hallo, Depressionen und Gewalt sind kein Zuckerschlecken. Und wer weiß, vielleicht wiegt er sich dann in Sicherheit und macht weiter. Die Kinder brauchen Liebe, Freunde und Vertrauenspersonen. Sie könnten sonst traumatisiert sein. Im Erwachsenenalter wie gesagt Ängste und Depressionen. Ich kenne das halbwegs. In der Nachbaschaft geht gerade sowas ab. Nur das auch der Hund gequält wird und ich vertraue nimandem außer meiner Therapeutin. Sogar Mama gegenüber bin ich misstrauisch. Das heißt: ICH MUSS VERTRAUEN MIT HILFE MEINER PSYCHOLOGIN WIEDER AUFBAUEN!

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Nö ich würde Gewalt nie verzeihen. Mir egal obs ein Kumpel oder  mein Erzeuger ist.

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lipsgame 07.01.2016, 09:24

Naja in türkischen Familien ist ja sowas "normal" .... Bzw wird normal angesehen, aber von mir auf jeden Fall nicht. 

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KeinName2606 07.01.2016, 09:47

Sowas ist in keiner Kultur oder Religion normal, sondern einfach nur krank und schwach.

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Ich würde ihm nicht verzeihen.

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Nein ich wurde ihm nicht verzeihen da man als Mann die Frauen respektieren sollte und nicht drauf ein schlagen und schon gar nicht vor seinen eigene Kindern!! Sowas muss generell nicht sein
PS: mein Vater ist auch so ein Ars** hat sie zwar nicht geschlagen aber war nicht für uns Kinder da...

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lipsgame 07.01.2016, 09:14

Ja bei mir genau so. Er war da, aber ich hab es nicht gespürt. Als er uns verließ hat es mir nichts ausgemacht, es war alles wie vorher. Werde solche "Männer" nie verstehen. 

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Domee997 07.01.2016, 09:32

ja erst Familie gründen und dan gehen!!! mein Satz lautet" Ja nicht jeder hat nh Bilderbuch Familie aber dennoch schenkt sie uns die größte liebe #Mama❤👌"

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