Würdet ihr euch über eine neue Kette Tante Emma Läden in den Innenstädten freuen, wo ihr stressfrei nach der Arbeit noch das Nötigste einkaufen könntet?

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10 Antworten

Das wird nicht funktionieren, da die Mietkosten, Gehälter, Lieferanten usw. auf den Preis der Produkte aufgeschlagen werden. Dann werden die Produkte teurer und dann könnte man auch direkt die Schokolade zum Beispiel in dem Tankstellen Shop kaufen.

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Also diese früheren Läden waren wirklich sehr klein. Meistens ein mittiges Hochregal, ein hufeisenförmiges Wandregal, Kasse und Minilager. Ich hab mir halt überlegt, dass so etwas durch den reduzierten Platzbedarf auch dort an zentralen Plätzen realisierbar wäre, wo Discounter aufgrund der hohen Mieten und ihres Platzbedarfes keine Chance hätten. Es gibt doch an solchen Orten auch oft Modeschmuck und Souvenirgeschäfte. Wir haben rumgesponnen, ob so etwas durch Crowdfounding realisierbar wäre. Wahrscheinlich wirklich nur eine Spinnerei wg kommunaler Gesetzesauflagen etc, aber irgendwie verlockend.

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Wirhatten so einen im Dorf, jetzt muss man 10 Kilometer zum nächsten Supermarkt fahren...

Ich würde es auch begrüßen aber aus mehreren Gründen können sich diese Lädchen nicht mehr halten:

1. Auflagen gesetzestechnischer Art, die so nicht mehr umsetzbar sind

2. Zu hohe Steuer und Mietabgaben, die das Geschäft unrentabel machen.

3. Viel zu viel Büroktatieaufwand, den keiner mehr betreiben will oder kann, man braucht dann wieder jemanden der das erledigt.

4.Mentalität der Kunden. Früher gab es weniger Autos, der Verbraucher war froh wenn was in Reichweite war, deswegen gab es in jedem Dorf Metzger, Bäcker, Schuhmacher etc. Heute ist kilometerweites Fahren ja normal, da fährt man dann eben in den Supermarkt.

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NurmalneIdee 17.02.2016, 06:36

Die Probleme sehe ich leider auch.

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Wichtig wäre auch ein hoher moralischer Geschäftsethos. Der Laden muss skandalfrei sein. Zufriedenheit statt Wachstum. Ein Auskommen für alle Beteiligten und ernstgemeinte Kundennähe.

Bewusst Antitrends setzen z.B. einen besonderen Weihnachtsartikel (zB einen kultigen Schokoweihnachtsmann oder tollen Stollen) wirklich erst am 1. Dezember verkaufen, und nicht am 1. September.

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Hm..also eigentlich gefällt mir die idee.Während meiner schulzeit bin ich mit ein paar schulkollegen öfter zu so einem laden gegangen,dort haben wir uns dann süßigkeiten mit dem rest vom essensgeld gekauft(zb.cola kracher oder center shocks,die kosteten immer 10 cent oder weniger pro stück).Wenn es dort dann auch noch spezielle sachen zu kaufen geben würde,die es im supermarkt nicht gibt,dann wäre das ein grund mehr dort hin zu gehen(gibt zum beispiel nicht so viele läden die doritos und dazu passende soßen verkaufen,zumindest nicht wo ich wohne).Allerdings bin ich mir nicht sicher wie die mehrheit  das sieht und ob so eine ladenkette heitzutage erfolg hätte.Heute will man ja möglichst viel auswahl haben,und das möglichst billig.Die interaktion zwischen käufer und verkäufer ist etwas in den hintergrund gerückt,jetzt wo man ja alles über facebook,MSN oder sms löst.Ist jedenfalls eine tolle idee.

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Klingt nett, wird aber kaum realisierbar sein. Die Mieten drücken enorm und beim Aldi ist es auch entspannt ...

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der "Bedarf" wäre sicherlich vorhanden, ist aber in der Realität nicht tragbar,

weil jeder seinen Liter Milch für 55Cent haben will, der dann noch mindestens

eine Woche haltbar sein muss...

Die Ladenmiete in einer guten Lage, die Personalkosten und die Einkaufs-

preise der Lebensmittel machen das alles zunichte..... Leider

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Ach, das wäre wunderschön. Ein bißchen Nostalgie in unserer schnöden Welt.

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NurmalneIdee 17.02.2016, 05:54

Ja der Grundgedanke wäre ein Laden von Bürgern für Bürger, in dem du nicht dass Gefühl hast verarscht zu werden. Wo du Lebensmittel zum Essen und nicht zum rumprotzen kaufst und dafür mehr Zeit für deine Familie bleibt. :)

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Mir würde das Geld fehlen in so einen Shop einkaufen zu gehen!

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NurmalneIdee 17.02.2016, 08:32

Ich kalkuliere meine Einkäufe auch sehr diszipliniert. Vergleiche 100gr Preise, Inhaltsmengen, Rabatte, vermeide so gut es geht überteuerte Produkte und halte mich weitgehend an meinen Einkaufszettel. Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl Geld für Schwachsinn auszugeben, weil ich zB n Ramschartikel vom Grabbeltisch mitnehme, den ich gar nicht so dringend gebraucht hätte, zwei statt einen Artikel kaufe, oder viel zu selten mal Nein sage, wenn meine Patenkids wegen einem Produkt freidrehen, und manchmal landet doch ein überteuertes Lebensmittel im Korb, weil mich die Verpackung angrinst und ich dann an den Genuß denke.

Aber irgendwie stellt sich trotzdem kein Genuß ein. Dann sitzt du auf deiner Couch, guckst auf die leere Verpackung und bist trotzdem nicht glücklicher. Dann denk ich an meine Kindheit. Da gabs  abends die ordinäre Graubrotstulle und alle waren trotzdem so verdammt zufrieden. Manchmal kommt es mir so vor, als seien wir wie Indianer, die ihre eigentlichen Schätze für wertlose Glasperlen verkaufen.

Morgens hast Du schon Panik der Smartphoneakku könnte nicht reichen, dann wirst du durch den Tag gehetzt, immer das Damoklesschwert der Existenzangst über dir schwebend, bist verunsichert, weil Andere exotische Reisen machen. Und trotz Inetanbindung fühlst du dich einsamer als vor 20 Jahren.

Nur irgendwelche dubiosen Verkäufer scheinen einen ständig zu umzingeln, Vertrag hier, Abo da, Lifestylescheissdreck, Rechnungen und C-Prominente, deren Existenzberechtigtung du nie verstehen wirst. (Wer sind die Kardashians???) Für wirklich wichtige Dinge wie Zeit mit den Kindern, den Partnern, Senioren, Nachbarn, Freunde scheint dagegen viel zu wenig Zeit übrig.

Die Welt um dich herum wird täglich aggressiver und gereizter. Du hörst nur noch von Burnouts, Depressionen und Angstzuständen.

Du vermisst Dinge, die früher normal waren, z.B. private Parties in Partykellern, ein selbstverständliches Gemeinschaftsgefühl, das Schwätzchen auf der Strasse, mal fünfe gerade sein lassen. Keine Sau hatte 'nen Rechtsanwalt oder Therapeuten, aber es lief trotzdem, und nach meinem Empfinden besser als heute.

Ich frage mich ständig, ob weniger nicht wirklich viel, viel mehr wäre, und da wäre so ein Laden vlt der erste Schritt, ein Laden, in dem du nicht nur Kunde bist, sondern Corinna oder Martin sein darfst.

Wenn auf der einen Seite die Idee wichtiger als die Gewinnmaximierung wäre, und die Kunden auf der anderen Seite weniger Unnötiges kaufen würden, dann sieht die Perspektive vielleicht anders aus.

Vielleicht bin ich aber ja auch nur hängengeblieben. :)

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elfriedeboe 17.02.2016, 11:16
@NurmalneIdee

Ich verstehe dich aber ich muss jeden Euro umdrehen, da muss ich schauen wo s billiger ist!

Und es gibt Sachen die ich mir nicht leisten kann !

Mir ist oft Gemüse und Obst zu teuer!

War leider anders !

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Gibt es schon. Tankstellen.

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