Würdet ihr eine Leiche anschauen, wenn ihr die Möglichkeit dazu hättet?

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10 Antworten

Bei Beerdigungen sieht man meistens auch keine Leiche, aber das nur so nebenbei.

Da ich bereits meine Eltern und meine Großmutter bei ihren Krankheiten bis zum Tod begleitet habe, führte es unweigerlich dazu, dass ich auch ihre Leichen gesehenhabe. Diese Leichnahme sahen immer sehr friedlich aus. Für mich war das ein Teil vom Abschiednehmen, den ich persönlich auch gebraucht habe.

Darüber hinaus verlangt es mich überhaupt nicht Leichen zu sehen. Aber für jemanden, der noch nie eine gesehen hat, hat es vielleicht etwas "mystisches" oder es ist wie eine Mutprobe. Aber letztendlich ist es nur ein: Ein lebloser Mensch der ab dem Zeitpunkt seines Todes beginnt zu zerfallen. Warum sollte man scih das ansehen wollen?


Jeder Mensch reagiert da völlig anders drauf und bei Beerdigungen sind die Menschen noch zurecht gemacht, sodass es so aussieht, als würden sie schlafen. Man muss sich halt klar machen, dass der Tod zum Leben gehört. Da ist ja eigentlich nichts schlimmes dran. Ist halt einfach eine tote Hülle, von daher sehr ich es relativ locker. Bei Verwandten ist das natürlich viel emotionaler aber bei fremden sehe ich das so...

Hab schon ein paar Fremde tot gesehen und das ist nicht so schlimm, wie es immer dargestellt wird, aber auf Beerdigungen von Freunden und Verwandten habe ich bisher immer darauf verzichtet, sie anzusehen und ihnen nochmal "die letzte Ehre zu erweisen". Das fänd ich.. schräg. Nicht gruselig oder so, sondern einfach nur schräg. Meine Oma hab ich zwar nochmal gesehen, als sie tot war, aber das war keine aktive Entscheidung und ich war noch ziemlich klein und kann mich kaum noch daran erinnern, also zählt das nicht. :D

Ich war damals dabei als meine Oma im Krankenhaus starb.

Später wurde sie zum Verabschieden in der Leichenhalle aufgebahrt. Ich bin hin und hab mich von ihr verabschiedet. Sie sah aus als wenn sie schlafen würde.

Ich fand es nicht schlimm. Aber wenn jemand durch einen Unfall stirbt würde ich es mir überlegen, und ihn lieber so in Erinnerung behalten wie er war.

Aber ich denke das sollte jeder für sich entscheiden und man sollte keinen zwingen.

Auch auf Beerdigungen sollte man nur freiwillig gehen. Nicht mit Zwang.

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Ich hab das schon machen müssen - als Kind bei meiner Oma und als Erwachsene bei meiner Mutter.

ICH fand das nicht so toll. Meiner Meinung nach sollte man den Verstorbenen so in Erinnerng behalten, wie er zu Lebzeiten war.

Da stellt sich mir aber die Frage weshalb du dir das angetan hast (mit deiner Mutter), obwohl du ja schon die Erinnerungen von deiner Oma damals hattest -welche, wie du beschreibst- nicht "toll" waren.

Ich will dir damit nicht zu nahe treten oder so, aber es nimmt mich doch irgendwie wunder.

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@Slayde

Mein Bruder wollte es so. Und beim Tod sollte man nicht streiten.

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"es nimmt mich doch irgendwie Wunder" komische Ausdrucksweise.

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@Summerween

Naja, mir stellt sich halt die Frage, weshalb jemand solch ein Erlebniss wiederholen sollte, wenn -wie beangato sagte- diese Erfahrung nicht gerade schön war.

Verstehe jetzt nicht ganz ob du damit meine Schreibweise meinst, oder die Bedeutung an sich... 

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Liegt schon länger zurück, dass ich eine alte Dame vor meinen Augen habe sterben sehen. Das war eher interessant als schlimm; wie schnell doch so ein Leben erlischen kann.

Krass ,deine Wortwahl....kalter Mensch.

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@jorki1

Hat meiner Meinung nach irgendwie etwas poetisches.

Abgesehen davon sollte man Menschen nicht dafür verurteilen wie sie fühlen, denn dafür können sie nichts ;)

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@Slayde

Danke Slayde♡dass Du das herauslesen kannst. Nein, es war nicht erschreckend, wie sie starb; denn das hattes etwas Friedliches, nichts Unglückliches.

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@jorki1

Plus von mir für Dich, jorki1, weil Du so herzlos bist, und lieber verurteilst, was Dir fremd ist.

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@Ellen9

Manche Menschen können gewisse Themen nicht objektiv betrachten, was auch nicht wirklich ein Grund ist Menschen zu verurteilen., da man deren Hintergründe od. Geschichte nicht kennt.

Jeder Mensch tickt halt anders und das sollte man akzeptieren, auch wenn man nicht der selben Meinung ist. 

Leider scheint das die Mehrheit der Menschen nicht zu verstehen :/

Leben und leben lassen :)



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@Ellen9

ich bin ein "warmer" Mensch,Offen und kenne Toleranz.

Deine Worte kommen "kalt" eben bei mir an .Das heißt jetzt nicht das du eben so bist-Entschuldigung -wenn es so bei so ankommt-ich wollte dich nicht Angreifen. Ich bin ein Guter...

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@Slayde

mal Allgemein ,fühlen ist jedem seine Sache -aber gerade über das Thema "TOT" kann sich anders ausdrücken...

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@jorki1

mein letzter Kommentar war an "Ellen9" gerichtet...

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@jorki1

Weisst Du, jorki1, innerhalb von Familie/Freunden sind einige tödlich verunglückt, und ich habe Rotz und Wasser geheult. Es hat mich viele Jahre gekostet, das zu überwinden. Mit dem natürlichen Tod kann ich einfach leichter umgehen; dass heisst nicht, dass mich das nicht auch irgendwie berührt.

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@Ellen9

du hast mein Mitgefühl und alles Gute dir...

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Ich würde die Gelegenheit auf jeden Fall nutzen, damit ich mit dem Menschen innerlich "abschließen" kann. Ist mal was anderes, als das was man im Internet sieht.

Meine Reaktion wäre tiefe Trauer, da ich nicht an Wiedergeburt Seelen oder sonstiges glaube, Tod ist die Endstation eines Menschen.

Bisher habe ich nur meinen Opa Tod gesehen, war aber noch zu klein um die Situation zu realisieren.

In meiner Familie würde ich niemals an den offenen Sarg treten. Das ist ein prägender Eindruck ,der dich bis zum Lebenende begleitet.

Lieber lebe ich diesen Menschen in meinen guten Errinnerungen.

Ich habe dieses Jahr "Körperwelten" in Berlin mir angeschaut. Sehr Lehrreich und kann ich nur Empfehlen. Bin dort das erste mal mit plastische Leichen in Ehrfahrung gekommen. Sehe jetzt Teils meinen menschlichen Körper intensiver....

Das ist eigentlich nicht so schlimm. Bei der Beerdigung meiner Oma habe ich die Leiche auch gesehen. Es war nicht wirklich schlimm. (Könnte aber vllt auch daran liegen das ich sie fast garnicht gekannt habe)

Ich würde auf jeden Fall ja sagen

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