Würdet ihr ein Organ spenden ("Lebendspende")?

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Das Ergebnis besteht aus 21 Abstimmungen

Nein, auf gar keinen Fall 33%
Ja, aber nur unter ganz ganz speziellen Voraussetzungen 28%
Ja, würde ich ohne bedenken 19%
Sonstiges 9%
Weis nicht 9%
Lieber nicht, das Risiko ist mir zu groß 0%
Vielleicht, ich bin mir nicht sicher 0%

29 Antworten

Nein, auf gar keinen Fall

Nein, eine Operation ohne medizinischen Anlass halte ich für unverantwortlich und jede Organentnahme schmälert die eigene Lebensqualität nicht unerheblich. So etwas könnte ich mir definitiv auf gar keinen Fall vorstellen.

Bei einem eigenen Kind, das sonst vielleicht sterben würde? Wer weiß, das müsste man dann entscheiden, wenn es soweit ist und alle Rahmenbedingungen bekannt sind.

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Kommentar von Darkmalvet
29.01.2016, 14:42

Was wären das denn z.b. für Folgen für die Lebensqualität ?

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Kommentar von Xboytheunseen
29.01.2016, 15:05

Und wenn ich das im Notfall (keine Sorge uns gehts gut) für meinen Zwillingsbruder tun würde (und er für mich).

Das wäre doch vertretbar oder ?

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Ja, aber nur unter ganz ganz speziellen Voraussetzungen

..Nur für Angehörige mit denen ich einen guten Kontakt pflege.

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Ja, würde ich ohne bedenken

Ich würde auf jeden Fall ein Organ spenden. Denn wenn jemand aus meiner Familie dringend ein Organ benötigt... dann wäre ich auch unglaublich froh, wenn es einen passenden Organspender geben würde.

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Weis nicht

Weiss ja nicht, ob man das jetzt aus dem Bauch heraus so einfach beurteilen kann, aber würde erstmal ja sagen. Solang nicht mehr als die selben Folgen auftreten können wie bei jeder normalen OP für jeden, ansonsten nur für Menschen die mir wichtig sind.

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Weis nicht

Als angehende Krankenschwester habe ich vielleicht eine andere Sicht auf diese Frage, aber ich muss selber für mich sagen das ich da doch noch sehr unschlüssig bin auf der einen Seite wäre ich durchaus bereit dafür um andere Menschen zu Helfen, aber andererseits .... wirklich festgelegt habe ich mich da noch nicht 

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Kommentar von Xboytheunseen
29.01.2016, 15:07

Und wenn ich das im Notfall (keine Sorge uns gehts gut) für meinen Zwillingsbruder tun würde (und er für mich).

Das wäre doch vertretbar oder ?

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Klare Ansage: Ja. Und das Bedingungslos.

Einzige Ausnahme wären für mich Alkoholiker und sonstige Drogensüchtige. Die fallen bei mir unter "Natürliche Selektion".

Aber jedes Leben das nicht durch einen Drogen-Induzierten Schaden in Gefahr ist, ist schützenswert. Alles andere wäre in meinen Augen auch nur Heuchlerei. Wenn es dabei um meine persönliche Präferenz ginge würden Religiöse Menschen sowie AfD/NPD Wähler ausgeschlossen.
Aber was wenn ich ein Leben rette und dieser Mensch dann nochmal umdenkt und seine 2te Chance nutzt? Hätte ich dann den falschen zum Tode verurteilt?

So geht das nicht. Um sich solche Fragen nie stellen zu müssen, sollte man jedes Leben als gleichwertig ansehen egal ob es dem persönlichen Gustin entspricht.

Nur bei Junkies kann ich mich nicht an meine eigene Regel halten. Da seh ich einfach keinen Verlust.

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Nein, auf gar keinen Fall

Die Unversehrtheit der unsterblichen Seele, hat höchste Priorität ...

Diese hat sich in einem  Körper manifestiert und nicht umgekehrt...

Der Körper jedoch, ist nur das Gefäss, für unser seelisches (irdisches) Erscheinen ...und auf natürliche Weise dazu bestimmt in Liebe, weitere Gefässe zu schaffen,  für die,  die da noch kommen werden...

Unsere Körper werden im ewigen Kreislauf des Lebens  verfallen, wenn die Seele und all ihre Seelenanteile, vollständig den Körper verlassen kann...

...so sind wir gekommen... so wollen wir gehen...

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Eine Lebendspende wie z.B. Leber, Niere und co würde ich an Freunde/Familie/Bekannte spenden

Ich habe auch eine Organspendeausweis, dass FALLS es mal dazu kommen sollte, ich alle Organe spende, egal an wen

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Ja, würde ich ohne bedenken

Für mich ist fast nichts wichtiger, als für andere da zu sein und zu helfen wo man kann. Wenn ich weiß, dass ich jemandem das Leben retten kann, der womöglich noch sein ganzes Leben vor sich hat, dann mache ich das auch

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Nein, auf gar keinen Fall

Auch, wenn es egoistisch klingen mag, bin ich mal ehrlich. Ich würde weder im toten, noch im lebendigen Zustand, jemanden ein Organ spenden. Weder Familie noch Freunden und schon gar keinen Fremden. 

Genauso wenig möchte ich irgendwann ein Organ gespendet bekommen. Wenn ein Organ versagt - dann versagt es eben. Wenn mein Leben durch Organversagen enden soll - dann endet es eben auf diese Weise. 

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Kommentar von cyracus
05.02.2016, 03:33

Deine Ansicht teile ich voll und ganz. Hinzu kommt, dass die Organe gar nicht wirklich Toten entnommen werden, die "Spender" sind lebendig. - Dazu empfehle ich das Interview mit Professor Coimbra mit dem Titel "Der tödliche Apnoetest" auf YouTube. (Nimm dann das 18-Min.-Video). - Darin erklärt er alles zum sogenannten "Hirntod" und auch die Folgen der "Hirntod"-Diagnose-Tests für den Patienten.

Hier in meiner Antwort an BossMoss habe ich von dem Interview ein fast vollständiges Transkript eingestellt (in einem der Kommentare unter meiner Antwort):

https://www.gutefrage.net/frage/wie-kann-man-die-organspende-deontologisch-und-utilitaristisch-begruenden?foundIn=answer-listing#answer-166547979

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Kommentar von Xboytheunseen
12.02.2016, 02:12

Ich kann dich verstehen.

Von mir würde nur mein Zwillingsbruder ein Organ bekommen und sonst niemand, allein schon deshalb, weil ich im Ernstfall sonst nichts mehr für ihn hätte (und ich bin der einziger der 100%ig passt für ihn und er wäre der einzige für mich)

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Sonstiges

Ja, für mein Kind, immer und egal was......... Und für meine kleinen Mäuse, sofort, wenn ich könnte.....

Je nachdem, auch für meine Mutter, ich könnte das auch, ich bin Universalspender.

 

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Sonstiges

Wenn ich nicht schon Epilepsie und eine vorgeschädigte Lunge hätte würde ich es vielleicht tun aber in meinem jetzigen Zustand nicht.

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Ja, aber nur unter ganz ganz speziellen Voraussetzungen

Also meinem Zwillingsbruder würde ich auf jedem Fall wenn nötig etwas spenden.

Aber in unserem Fall ist das ja nochmal was besonderes, weil nur ich ihn wirklich heilen könnte.

Und wenn irgendwer aus meinem Umfeld Blutkrebs hätte, würde ich mich auf jeden Fall testen lassen, denn einfacher kann leben retten kaum sein.

Aber natürlich hoffe ich, das sowas niemald nötig sein wird.

Zu anderen Formen der Organspende....sie machen mir Angst.......

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Ja, würde ich ohne bedenken

Man muss sich immer in den Menschen versetzen, der das benötigt, um zu überleben und nicht was mit einem selbst passieren könnte. Ich kann genauso auf der Straße überfahren werden, trotzdem gehen die drüber, die niemals spenden würden...

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Kommentar von Darkmalvet
29.01.2016, 15:11

Hättest du denn keine Angst vor der OP ?

Oder vor eventuelle Folgen für dich ?

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Kommentar von cyracus
29.01.2016, 15:13

Ups, habe ich da irgendwas nicht mitgekriegt? Fehlt mir ein Stück meines Körpers, nachdem ich eine Straße überquert habe?

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Kommentar von Kajjo
29.01.2016, 15:51

@OtherwiseJoe: Ich finde deine Antwort viel zu kurz gedacht. Das Denken in Wahrscheinlichkeiten geht dir völlig ab.

Beim Roulette hast du eine Chance von 1:37, auf einer Zahl zu gewinnen, beim Lotto nur 1:15 Millionen, 6 Richtige zu haben. Beides sind Glücksspiele. Aber die Chancen stark verschieden. Das Überqueren einer Straße und Operationsrisiken bei einer Lebensspende sind genauso wenig vergleichbar, wie die Glückspiel-Wahrscheinlichkeiten.

Eine Lebensspende ist ohnehin nur erlaubt für allernächste Verwandte. Aber selbst dann sollte man sie sich sehr gut überlegen: Das Operationsrisiko, die nicht unerheblichen Schmerzen, die möglichen Langzeitfolgen. Ich denke, darum ging es in dieser Frage und nicht um pauschales Gutmenschentum.

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Ja, aber nur unter ganz ganz speziellen Voraussetzungen

Jederzeit würde ich Teil meiner Leber oder eine Niere für eines meiner Kinder her geben.

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Ja, aber nur unter ganz ganz speziellen Voraussetzungen

Hallo,

wenn ich jemanden aus meinem engsten Familienkreis (Ehemann, Kinder, Zwillingsbruder) mit einer Lebendspende einer Niere oder einem Teil meiner Leber, das Leben retten kann - würde ich es machen.

Liebe Grüße

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Auf jeden Fall!
Ich würde selbst für meine Vater spenden, auch wenn er ein Volltrottel ist und wir keinen Kontakt haben.

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Ja eigentlich jedem menschen der es brauchen würde weil ich auf meine mitmenschen achte

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Nein, auf gar keinen Fall

Ich werde kein Organ spenden und möchte auch keines gespendet haben. Ist man wirklich tot, wenn lediglich der Hirntot festgestellt wurde? 

Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort, aber viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Ärzte verstehen unter dem Hirntod die ‘irreversibel erloschene Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms‘. Durch Beatmung und andere medizinische Hilfen wird die Herz- und Kreislauffunktion künstlich aufrechterhalten. Der Puls von Hirntoten ist noch zu tasten, ihr Herzschlag und ihre Atmung auch; sie sind warm, einige können schwitzen, ausscheiden, verdauen, es gibt also noch einen Stoffwechsel. 

Und solchen 'Toten' werden Organe entnommen! NICHT bei mir!

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Kommentar von Darkmalvet
30.01.2016, 17:19

Naja, ich meinte die Spende für einen Verwandten oder engen Freund ohne das man bei dir den sogenannten Hirntod diagnostiziert.

Ich weiß das der Begriff Lebendspende paradox ist, da sogenannte Hirntote ebenfalls noch leben.

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Ich finde wenn man jemandem damit helfen kann soll man tun was man kann z.B. Blutspenden aber du kannst nur eine Niere spenden, sonst hast du nichts mehr was nicht Überlebenswichtig ist. Da ist immer die Frage ob du dein Leben für diese Person Opfern würdest. Aber ich finde wenn man wegen irgendetwas sowieso sterben wird, sollte man jemandem mit dem letzten was man hat helfen.

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Kommentar von Darkmalvet
28.01.2016, 03:17

Naja, du kannst die Hälfte deiner Leber spenden.

Weitere Mögliche Spenden, wie ein Lungenlappen, ein Stückchen vom Pankreas und ein Teil des Dünndarm werden in Deutschland nur in sehr sehr seltenen Sonderfällen durchgeführt

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Kommentar von Seat1m1
28.01.2016, 03:19

Als Feuerwehrmann und Motorradfahrer bin ich Organspender :)

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Kommentar von ferdos99
28.01.2016, 03:20

Ja klar das finde ich sowieso das man im Falle eines Unfalls anderen hilft.

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