Würdet ihr die Geburt einleiten lassen wenn das Baby etwas unterversorgt ist?

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12 Antworten

In aller erster Linie würde ich mich darauf verlassen was die Ärzte im Krankenhaus dazu sagen!

Selbst wenn der normale Frauenarzt sagen würde "Ach das geht schon" würde ich eine Zweitmeinung beim Gyn im Krankenhaus einholen. Sicher ist sicher.

Mit Unterversorgung bzw. Minderversorgung (über einen kritischen Zeitraum hinaus bzw. in bestimmten Entwicklungsphasen.... also eigentlich egal wann) ist nicht zu spaßen

Ich finde, das von den Ärzten vorgeschlagene Vorgehen ist richtig. In diesem Fall ist es für das Kind unter Umständen im Bauch nämlich nicht besser.

Daher ist es richtig, das Wachstum und die Versorgung des Kindes engmaschig zu kontrollieren und wenn Zweifel daran bestehen, dass es noch gut versorgt wird, die Geburt einzuleiten.

Du bist ja schon recht weit, selbst wenn die Geburt noch vor 37+0 stattfinden sollte, so wäre das für das Baby kein gravierendes Problem mehr.

Alles Gute für die restliche Schwangerschaft und für die bevorstehende Geburt!

Ich würde einen Termin in dem Krankenhaus machen, wo du auch entbinden willst. 

Die Ärzte im Krankenhaus auf den Entbindungsstationen sind ja viel "näher dran". Diese Erfahrung habe ich persönlich auch gemacht. Die Aussagen meines Gynäkologen und die der Ärzte im Krankenhaus sind teilweise voneinander abgewichen. 

Im Krankenhaus werden sie dich auch nochmal untersuchen. Und wenn sie dir zu einer Einleitung raten, dann solltest du das auf jeden Fall machen lassen. 

Bei meinem zweiten Kind wurde die Geburt auch eingeleitet. Auch zur Vermeidung einer Unterversorgung (aufgrund eines Schwangerschaftsdiabetes). Alles ist gut gelaufen und die Kleine ist gesund auf die Welt gekommen. 

Ich wünsche dir und deinem Baby alles Gute! Gib doch kurz Bescheid, wie es euch ergangen ist und wie ihr euch entschieden habt.

lenamarlen123 20.06.2016, 23:26

Ja ich habe auch einen Termin im Krankenhaus zur Doppel Sono und dann wird entschieden zu warten oder zu holen. Meine Ärztin sah das nicht so bedenklich. Sie stufte mich zwar nun als Risiko Schwangerschaft ein aber meinte auch NOCH liegt er ja im normalen Bereich und es muss ja nicht jeder ein 4000g Baby bekommen.

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lenamarlen123 12.09.2016, 22:05

kurzes Update: bei der Untersuchung wurde zwar festgestellt das alles gut ist mit der Versorgung doch allerdings hatte der kleine sich aus Schädellage in Querlage gedreht. Nach einem gescheiterten Drehversuch wurde er per Kaiserschnitt geholt

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Lieber das Kind holen lassen, man muss nicht riskieren, dass dem Kind auf den letzten Metern noch etwas geschieht. 

Selbst wenn es noch ein paar Tage auf die Neo müsste, kann man das Kind optimal versorgen. Im Bauch geht das nicht.

Unter diesem Umständen ist wohl eine Einleitung sinnvoll, aber keine Garantie für ein reibungslosen Ablauf. Am besten mit den Ärzten absprechen. 

Ich würde es wie sie sagen sehr genau beobachten lassen und zur Not holen. Ab der Woche ist das ja wirklich kein Problem mehr. Besser als wenn was passiert...

Da solltest Du den ärzten vertrauen, und Dich nicht von einem Laienforum irritieren lassen.Dein Arzt/ärztin hat Dich untersucht, wir können nur raten. Viel Glück für Dich und Dein Kind.

Also ohne selbst je in dieser Situation gewesen zu sein und allein von diesen Infos her, würd ich vermutlich einleiten lassen. Auch wenn eine Einleitung nicht immer bedeutet, dass das Kind dann auch kommt...wenn man "Pech" hat, endet es im Kaiserschnitt, weils nicht vorwärts geht. (Ich persönlich kenne keine Frau, bei der eingeleitet wurde und die dann auch auf natürlichem Weg geboren hatte.)

Ich würde es auf jeden Fall vorher nochmal genau mit meinem Arzt besprechen, wenn aber absehbar ist, dass es fürs Kind schädlicher ist, wenn es noch in mir bleibt, dann würd ich einleiten oder es holen lassen.

Meine Kinder kamen beide offiziell noch als Frühchen (36+0 mit 2390g und 35+6 mit 2659g) und haben das gut überstanden.

Graecula 18.06.2016, 10:55

ich bin so eine Frau, die nach einer Einleitung natürlich entbunden hat. Und es funktioniert auch öfter, sonst hätte man schon längst davon abgesehen...

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Goodnight 18.06.2016, 13:05
@Graecula

Ich auch, bei einem meiner Kinder wurde die Geburt wegen Verdacht auf Unterversorgung eingeleitet. Die Geburt war ein Spaziergang :-))

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lenamarlen123 19.06.2016, 02:40

Also meine Bekannte hat im Januar entbunden. Bei ihr wurde eingeleitet und sie hatte eine natürliche Geburt. Allerdings mussten sie ihr noch ein zweites Mal etwas geben da die Wehen plötzlich wieder aufhörten. Danach ging es aber ganz schnell

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Ich habe damals auch einleiten lassen, weil ich ein beidseitiges Notching hatte und mein Sohn deswegen auch unterversorgt war. 

Dass jeder Tag länger im Bauch gut ist, stimmt eben so nicht. Unterversorgte Kinder brauchen einen Stupser, weil es ihnen draußen viel besser geht!

Und eine anfängliche Sauerstoffunterversorgung kann bei sämtlichen Geburtsarten, also auch bei normal großén Babies, vorkommen.

Graecula 18.06.2016, 09:07

ach ja: mein Sohn kam damals mit 2620 gr. in der 39. SSW zur Welt.

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lenamarlen123 20.06.2016, 23:29

Ich habe "nur" ein einseitiges Notch aber eben auch eine Singuläre Nabelschnur Arterie. Ich habe jetzt ein Termin für die Sono im KH und dann wird entschieden ob sie ihn holen

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Du hast schon mal eine ähnliche Frage wegen der Nabelschnur im März gestellt.

Hier kannst du nicht deine Entscheidung von dem Rat abhängig machen, was andere tun würden.

Andere sind nicht in deiner Lage und nicht an deiner Stelle.

Das solltest du zusammen mit den Ärzten besprechen, was für Kind und Mutter das beste ist.

Alles Gute für dich und dein Baby

Graecula 18.06.2016, 10:57

"andere" befanden sich sehr wohl in dieser Lage. 

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Turbomann 18.06.2016, 11:34
@Graecula

@ Graecula

Da hast du recht, trotzdem sieht es bei jeder Frau anders aus und da kann ich mich doch nicht nach anderen richten sondern nach dem Befund, den die Ärzte hier geben.

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lenamarlen123 19.06.2016, 02:42

Ich wollte mir ja nur verschiedene Meinungen einholen und nicht hier die Entscheidung treffen lassen

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Ganz klar, JA !!! 37.SSW ist doch prima und die Ärzte können deinem Baby außerhalb besser helfen

Such dir einen arzt den du vertraust und sprich mit ihn

lenamarlen123 18.06.2016, 09:13

Ich bin ja am Montag wieder bei meiner Ärztin. Ich mache mir nur Gedanken und finde es gut auch mal die Meinung Außenstehender zu hören. Die Familie ist ja für einen guten Rat oft zu sehr befangen und neutral zu urteilen

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