Würdet ihr das Pony kaufen?

Ist euer Budget groß genug, damit ihr sie fürs nächste halbe Jahr in Korrekturberitt geben könnt? An dieses Pferd müssen Profis ran, alles andere wäre dem Pferd ggü. unfair.

Tendenziell schon….Meine Mama war aber bis vor 8 Jahren Selber Bereiterin, hatte schon seid ihrer Kindheit immer mehrere Pferde und ist erfolgreich Turniere bis S geritten. :)

Gibt es auch Zahlen, Daten, Fakten zum Pferd?

Sie ist 8 Jahre alt ein Rappe 1.45 groß, keine besondere Abstimmung, preis liegt so bei 5.000, Ist in der Dressur in allen Basics gut ausgebildet und steht fein an den Hilfen…

7 Antworten

Wenn die Zahlen, Daten und Fakten passen. Warum nicht.

Der Weg könnte steinig sein. Da ist die Frage ob man den begehen mag. Solche Pferde sind oft reine Energiefresser. Nebenbei geht auch mal einiges an Geld bei drauf. Leider ist beides auch endlich.

Oft sind "Problempferde" als RB oder Schulpferd noch was schönes! Als eigenes Pferd ein echtes Problem, da sie einfach mehr einfordern, wie man eigentlich liefern kann! Ab einen bestimmten Alter bringt der Alltag einfach es mit sich, mit Energie muss man haushalten können.

Jeder hat schon mal einen Brief geschrieben. mal schreibt mal den in 3 Minuten und mal braucht es 4 Stunden und 8 Tage immer mal wieder von neuen beginnen. Nicht selten kommen wir schlecht durch den Tag und dann warten noch so ein Vampir am Abend.

Den es läuft selten, nach einem harten Arbeitstag am Abend gut mit dem Tier. So wird auch die Motivation das Tier optimal versorgen zu wollen geringer.

Der Profibereiter hat es einfacher, der hat genau dafür den Arbeitstag, ist zwar auch mal hart. Es kommt das "Problempferd" aber nicht noch oben drauf.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ausbildung Pferdewirt, ganzheitlicher Pferdetherapeut

Ja klar, da kennt ja jeder nach der Arbeit noch zum Stall oder auch mal davor ist klar irgendwo ein Stress, kenne ich aber schon von meiner Reitbeteiligung bei ihm bin ich bis auf zwei Tage in der Woche jeden Tag, ich hätte auch tatkräftige Unterstützung bin meiner Mama und meiner besten Freundin, sie hat auch ein Pferd an dem Stall :)

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ICH würde es nicht kaufen. An DEINER Stelle käme es drauf an, wie groß die Liebe, die Aufopferungsbereitschaft und das Bankkonto ist. Ich würde nämlich, wenn von den ersten beiden überreichlich vorhanden ist, weder Kosten noch Mühe scheuen, das Tier in Profihände zu geben. Und wenn dies nicht fruchtet, würde ich es vorzeitig auf eine Rentnerkoppel stellen, und mir was anderes zum Reiten suchen.

Puh, mach doch bitte nächstes mal ein paar Absätze in ein solch langen Text - erleichtert das Lesen ungemein.

Sicher bist du nicht die erste u. auch nicht die Letzte, die der Meinung ist, ein "Problempferd" umdrehen zu können bzw. wieder hin zu kriegen. Kann klappen oder nicht. Sicher ist diesem Pferd bereits geholfen, wenn es aus dem Schulbetrieb raus kommt u. wenn es artgerecht gehalten wird.

Trotzdem hört es sich nach Baustelle an u. ich kann dir aus Erfahrung sagen, wie bitter enttäuscht viele Leute sind, die sich Pferde mit - nennen wir es - besonderen Bedürfnissen holen u. dann stellt sich heraus, Ostwind ist halt nur ein Film.... in der Realität reicht es nicht, das Pferdchen lieb zu haben u. die "besondere" Beziehung stößt schnell an ihre Grenzen, es entstehen Unsicherheiten, Ängste, oft sogar Verletzungen.

Gut überlegen, sich einen kompetenten Trainer zur Seite holen u. vor allem aufhören zu träumen u. der Realität ins Auge sehen. Ein Pferd ist u. beibt ein Pferd u. ist zu menschlichen Gefühlen u. Regungen niemals fähig.

Woher ich das weiß:Beruf – Pferdewirtschaftsmeister

Das mit den Absätzen wollte ich auch noch sagen und habs dann vergessen!

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d mein Lehrer würde sie mir sofort verkaufen! ............. Abgesehen davon ist sie als Schulpferd auch nicht wirklich zu gebrauchen: Sie ist sehr schreckhaft und wenn sie sich erschreckt düst sie in einem Affenzahn dürch die ganze Halle und bringt alle Reiter damit in Gefahr(steigen,Buckeln und unkontrolliertes plötzliches losrennen so das man sie kaum halten kann) auf dem Platz Ist es noch viel schlimmer ….
Außerdem hat sie panische Angst vor Wasser, das haben ja einige Pferde aber bei ihr ist es wirklich sehr extrem: Fliegenspray, Pfützen oder das Geräusch vom Wasserschlauch sind ein Albtraum für sie.Sie hat auch allgemein einen nervösen und Hecktischen Charakter..........
.............ich bin mir ziemlich sicher das sie auch sonnst Probleme am Rücken hat. 

sorry aber bei dem Pony läuten bei mir schon die Alarmglocken. Lies mal die Zitate von dir selbst genau durch.
A.) der Lehrer würde das Pony sofort verkaufen
B.) als Schulpferd ist es nicht zu gebrauchen (na rate mal wieso er es sofort verkaufen will??)
c.) es ist schreckhaft, eine Gefahr für alle Reiter , es teigt, bucket, unkontrolliertes losrennen, kaum zu halten
D.) Panische Angst vor Alltagssachen '
E.) Rückenprobleme = evt bald nicht mehr Reitbar

Mal ehrlich: klingt das nach einer Beschreibung von einem vernünftigen Reitpferd?
Der Reitlehrer ist nicht doof - er merkt dass du da Pony magst und weiß dass deine Mutter dir ein Pony kaufen möchte. Klar probiert er es loszuwerden. Bei dir besteht zumindest ne kleine Chance dass er das (sorry den Ausdruck) Vieh bei euch los bekommt.

Ich bin mir der großen Verantwortung bewusst und auch wenn ich ausreiten und all das liebe wäre ich absolut bereit das im schlimmsten Fall für sie aufzugeben

DAs Problem ist dass es einen großen Unterschied ist sich der Verantwortung bewusst zu sein und dann auch wirklich tragen zu müssen. Wenn das Pferd nochmal gut reitbar werden soll wirst du das alleine nicht hin bekommen. Du wirst über Jahre wahrscheinlich mehrere gute Trainer brauchen - und das geht richtig ins Geld. Das übersteigt den Kaufpreise um ein vielfaches.
Abgesehen davon lebst du mit dem Risiko, dich ernsthaft beim Umgang mit dem PFerd zu verletzten. Das Risiko würde ich nie im Leben als Mutter eingehen = das Pferd wäre für mich deswegen ein no go (klar auch das bravste Pferd kann mal buckeln - aber bei deinem Wunschpferd sind solche Probleme ja Standard)

ch bin auch der Meinung das ich ihr einfach ein besseres Leben bieten könnte, ihr aktueller Stall hat bspw keine koppeln und sie ist eben Schulpferd und wird oft und leider auch oft schlecht geritten…. 

das stimmt schon - aber so ein Pferd gehört wenn dann in erfahrene Erwachsen Hände und nicht in die eines Kindes....

Im Prinzip weißt du es ja schon selbst: dieses Pferd zu kaufen ist echt eine blöde Idee. Und das sage ich als jemand, der sich sein Pferd trotz aller Probleme gekauft hat, weil er sich einfach in das Tier verguckt hat. Aber bei mir war es längst nicht so schlimm, und auch ich habe Tage, da möchte ich ihn einfach auf eine Rentnerkoppel stellen und für den krassen Dressurcrack anfangen zu sparen.

Meiner Erfahrung nach geht es nicht gut, wenn man sagt, man kann für ein Pferd auf etwas verzichten, das man eigentlich gerne tun würde. Klar, wenn absehbar ist, wann das wieder geht, kann man das in Kauf nehmen - das ist es bei dir aber nicht.

Zumal, wenn der Reitlehrer dieses Pferd so gerne verkaufen möchte, dann hat das schon seinen Grund.

Natürlich gibt es Pferde, die einfach nicht als Schulpferd zu gebrauchen sind, weil sie mit wechselnden Reitern nicht klarkommen, oder einfach nicht anfängergeeignet sind. Bei diesem Pferd ist es aber weitaus schlimmer.

Ich gehe auch D'accord mit der Aussage, dass es bei dir ein schöneres Leben haben könnte. Ich vermute auch, dass unpassender Sattel, Rückenprobleme und Durchgehen zusammen hängen. Was genau der Rücken hat, würdest du bei einer AKU ja rausfinden (wenn es auf einem Röntgenbild zu sehen ist → Kissing Spines). Aber auch die musst du bezahlen, und schon die 800€ wären mir bei dem Risiko zu viel rausgeworfenes Geld.

Ich weiß ja nicht, was das Pferd kosten soll, aber selbst für 2000€ würde ich mir nicht so eine Baustelle ins Haus holen.

Du läufst Gefahr, dass dir das dann doch irgendwann zu viel wird, das Pony auf lange Sicht doch nicht reitbar ist, oder dir einfach die passenden Trainer fehlen, sodass das Pony als nicht reitbarer Rentner endet, mit dem du dann deine Spazierrunden drehen kannst - wenn es nicht geregnet hat, keine Fliegen da sind und auch sonst nichts "Gruseliges" passiert. Dann hat das Pony vielleicht ein schöneres Leben als jetzt - du aber nicht. Man kann nicht jedes Pferd retten.

Wenn du all das in Kauf nehmen kannst (inkl. hoher Tierarzt-, Physio- sonstiges- Kosten), dann kauft das Tier - ich würde es nicht tun.

Ich kenne die Situation, wo man plötzlich denkt "ah die ganzen Wendys hatten doch immer recht", aber da musst du stark bleiben und dran denken, dass sie eben nicht recht haben. Dein Blick ist sehr getrübt durch die "Verliebtheit".

Irgendwann kommt ein Pferd, das lieb guckt, das du sympathisch findest UND das klar im Kopf und reitbar ist.

Woher ich das weiß:Hobby – Umgang mit Pferden und Reitsport seit ca. 15 Jahren

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