Würdet ihr auch sagen, in der westlichen Gesellschaft ist es heutzutage schwieriger Geld zu verdienen und Kunden glücklich zu machen?

5 Antworten

Für die einen ist und war es schon immer schwierig. Für die anderen ist es heute einfacher denn je.

Ich zähle zu zweiterer Kategorie und kenne (vom Anwalt oder Arzt, über die den Maler, die Masseurin, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer bis zum Zahnarzt) eigentlich nur Menschen, die nicht wirklich klagen können. Bis auf die Anwälte. Die können klagen, können sich darüber aber auch nicht beschweren.

Wenn ich es mir so überlege, ist Deutschland halt von der Industriegesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft geworden. In der Industrie und im Handel ist es vielleicht schwerer geworden. Neue Konkurrenz (Kia, Tesla, aber auch Amazon und so weiter) erfordert neue Strategien und wer die nicht schnell genug findet, bleibt auf der Strecke.

Nur ist das nicht wirklich neu. Das einzig stabile in der Wirtschaft ist der Wandel und wer den verschläft, für den ist es heute nicht schwieriger, Geld zu verdienen und seine Knden glücklich zu machen wie vor zwanzig Jahren.

Preiswert musste man auch schon immer sein. Ich sehe z. B. bei Lebensmittel und Autos eher einen Trend zum höherwertigen und (mag an der Perspektive aus München liegen) auch einen Trend dazu, dass Menschen heute mehr als vor zwanzig Jahren bereit sind, für Gutes auch Geld auszugeben. Billig und gut sind kein Spannungsfeld. Wenn jemand billig einkaufen will, macht er es. Wenn jemand etwas gutes will, schaut er in aller Regel nicht zuerst auf den Preis. Geiz war in Deutschland schon mal geiler als heute.

Hallo,

du übersiehst aber den Kardinalfaktor.....immer mehr Menschen haben immer weniger Geld zum Ausgeben in der westlichen Welt !

nach der Lohn-Preis-Spirale würde dies aber heißen: weniger Lohn -> geringerer Preis -> geringer Lohn usw. sofern man nicht davon ausgeht das mehr Nachfrage auch günstigere Preise bedeutet, irgendwo ist da break even und außerdem ist aber eine Unter- oder Obergrenze an Nachfrage genau der Wendepunkt.

0
@Sokloresz

weniger Lohn heisst ja noch lange nicht geringerer Preis ,oder bekommst du ein Smartphone neuwertig ohne Vertrag für 10 € wohl kaum obwohl im Herstellerland gegenüber unseren Löhnen Centbeträge gezahlt werden.

0
@OlafausNRW

geringerer Lohn = geringere Arbeitskosten (Lohnkosten) = geringere Preise = höherere Wettbewerbsfähigkeit = höhere Nachfrage ...

0
@Sokloresz

in der Theorie in der Praxis aber nicht, ein Beispiel dafür habe ich dir ja schon genannt.

0

Gesättigt?

Wir haben 80% Finanzanalphabeten in Deutschland.

Du kannst jeden Menge Bürger hinters Licht führen, ohne das sie es merken.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Finanzlaien in welchem Bereich?

1
@Sokloresz

In Finanzprodukte, was denn sonst. Alles was so die Bank an Ihre Kunden verkauft. Schon mal damit befaßt? Ich zweifle daran. Lieber 10 Stunden auf die Suche nach einem neuen Auto gehen als sich 5 Minuten mit einem Finanzprodukt befassen. Habe ich recht oder nicht?

0
@albatroz1101

die meisten lassen ihr Geld hinterm Kopfkissen, schmeißen es auf den Kopf, oder lassen es auf der Bank vergammeln und vergilben, obwohl selbst die politische Riege den Leuten an die Stirn wirft, endlich private Vorsorge zu treffen, aber die YOLO-Alltagsmentalität gibt einen "keck" auf diesen oldschool shit

1
@Sokloresz

Die meisten Jugendlichen sind geil und besessen sich für eine 3er BMW hoch zu verschulden. Daher lobe ich jeden der sich nicht verschuldet und sich ein wenig mit den Finanzprodukten ausernandersetzt. Natürlich sollte man das Risiko immer im Blick haben, denn mit Finanzderivate ist nicht zu spaßen.

0
@albatroz1101

investieren Sie in Kryptowährungen oder sehen sie es auch als kurzfristigen Hype und vorübergehende Erscheinung ?

1
@Sokloresz

Habe noch nie einen Cent in diesen Währungen investiert. Keine Ahnung wie man die überhaupt kauft und was das ist. Daher lasse ich die Finger davon.

Ein Freund von mir hat ein paar Bitcoins, war zunächst tief im Verlust und jetzt hoch im Gewinn. Ich befasse mich jedoch nicht damit, da ich gerade dabei bin eine Wohnung zu kaufen und mein ganzes freies also liquides Geld dafür vorgesehen ist.

0
@albatroz1101

würdest du auch sagen, bei Immobiliengeschäften ist es gut klein anzufangen, erst die Wohnung, den Garten mit Laube, dann das Einfamilienhaus und so weiter …

1
@Sokloresz

Ich habe erst genügend gespart um das Anfangskapital für eine DHH zu haben. Erst dann habe ich mir zwei Wohnungen nach und nach gekauft und jetzt die dritte für meine Tochter. Die dritte Wohnung kostet mich heute aber fast soviel wie ich damals in 1999 für meine DHH habe zahlen müssen. Wie Du anfängst ist egal, aber hauptsache man macht den ersten Schritt in die Immobilienwelt, denn in 10 Jahren ist alles sowieso unbezahlbar.

Aktien könne auch mal 50% an Wert verlieren. Immobilien aber nicht!

0
@albatroz1101

wieso meinst du unbezahlbar :D ? wegen Überbevölkerung, ich dachte da ist der Immobilienhype gelegt, wenn die Babyboomer und Altbürger ins Jenseits reisen... und demographisch sich hier eine Wende aufzeigt und die Bevölkerungszahlen deutlich zurücknehmen, sofern natürlich Neubürger das nicht "wettmachen" und fleißig Früchte tragen und vom gelobten Land in ihren Sippschaften gestikulieren ...

1
@Sokloresz

Die Nachfrage nach Immobilien ist ungebrochen und in guter Stadtnaher Lage wird immer wieder was gesucht werden. Wenn Leute sterben, wird es sofort wieder zu horrenden Preisen verkauft. So ist es momentan und es gibt immer wieder genügend Leute die viel Geld in die Hand nehmen um in guter Lage zu investieren, daher werden die Preise auch nicht fallen sondern mäßig weiter steigen. Wer heute keine Immobilie kauft kauf sie auch nicht mehr in 10 Jahren wenn alles 40% teurer ist.

0

Warum ist soziale Ungleichheit schlecht?

Vor einiger Zeit habe ich die Fernsehsendung "Scobel" gesehen mit dem Thema "Arme Reiche - Die ungleiche Gesellschaft". In der Sendung wird mehrmals darauf hingewiesen, dass es soziale Ungleichheit gibt und diese unbedingt vermindert werden muss.

Doch warum ist soziale Ungleichheit eigentlich schlecht?

Meiner Meinung nach sind alle Menschen gleich und doch ungleich. Wir gehören alle derselben Art bzw. Spezies Mensch an und die DNA eines jeden Menschen ist vermutlich zu über 99,99% mit der aller anderen Menschen identisch. Und doch ist jeder von uns unterschiedlich. Durch die unterschiedliche Sozialisation, die jeder erlebt hat, seien es die Personen, von denen man aufgezogen wurde, oder die Freunde, mit denen man sich umgibt. Jeder Mensch in der Umgebung eines Kindes hat einen enormen Einfluss auf die Entwicklung des Kind.

Durch diese unterschiedliche Sozialisation hat jeder Mensch andere Fähigkeiten, Ängste, Bedürfnisse, Ziele und Wünsche. Die Kinder eines Bänkers, der oft über Geld spricht, werden anders mit Geld umgehen, als die Kinder eines Alkoholikers. Die Kinder eines Sportlers sehen Sport anders die Kinder einer fettleibigen Person. In unserer Wesensart sind wir also doch alle verschieden.

Wenn wir also erkennen, dass alle Menschen letztendlich doch ungleich sind, warum versucht man, sie gleich zu machen?

Einigen Menschen macht Arbeit Spaß, andere hassen Arbeit. Warum sollte man denjenigen, die gerne Arbeiten und möglicherweise viel Geld verdienen, etwas nehmen und es denjenigen geben, die nicht arbeiten wollen? Ein Löwe, der in der freien Wildbahn nicht jagt, wird verhungern. So einfach ist das nach Darwin. Wer sich nicht an seine Umgebung anpasst, wird mittelfristig aussterben. Warum versucht man beim Menschen, diese darwinistische Selektion zu verhindern?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?