Würdet ihr als überzeugte/r Atheist/in eine religiöse Person Heiraten oder mit dieser zusammenleben?

21 Antworten

Meine Freundin fühlt sich buddhistisch und ist zumindest nach der landläufigen Meinung atheistisch.

Ich bin Atheist und in auch sonst keiner Hinsicht "gläubig".

Grundsätzlich passt das hervorragend. Ab und zu geht ihr mein ganzes "Geschwafel" von Rationalität zwar auch aufn Sack, aber am Ende, wenn es um die Auseinandersetzung mit der Außenwelt geht, ist sie sehr rational.

So wird es den meisten Menschen gehen. Nur die wenigstens werden so offensichtliche gedankliche Fehltritte religiöser Überzeugungen haben. Das liegt einfach nur daran, dass sie einfach, genauso wie alle anderen auch, sich an der Realität schärfen und konfrontiert sehen müssen. Wenn man halt Schwachsinn nachläuft, kommt am Ende auch nur Schwachsinn bei raus.

Ich finde, es ist viel wichtiger, ob man Klarheit darüber hat, was man möchte und was man nicht möchte. Wenn ich zum Beispiel meine, dass ich die Evolution genau verstehen möchte, dann kann ich das tun. Wenn meiner Freundin das ausreicht ungefähr zu wissen, dass wir von Affen abstammen (was ja nicht ganz korrekt ist), und sie das sonst nicht interessiert, muss man akzeptieren.

Im Gegensatz dazu muss der Partner, der sich eventuell nicht dafür interessiert, ganz klar sein darin, dass er womöglich eine nicht ganz korrekte Sichtweise auf die Dinge hat, was die Evolution angehet.

Solange beide klar darüber sind, was den einen oder anderen interessiert oder nicht interessiert und aber der andere auch eventuelle Wissenslücken offen zugibt, finde ich, ist alles in Ordnung. Man soltle auch niemanden zwingen, dass dann zu lernen.

Ich bin kein Atheist, sondern selbst gläubig, aber ich würde, obwohl mir die Liebe sehr wichtig ist, sogar wichtiger als Traditionen, nicht mit einer Partnerin zusammen sein wollen, wo potentiell die Gefahr besteht, dass ich mich eines Tages zwischen meiner Religion und ihr entscheiden müsste, sondern weitaus eher mit einer solchen, wo beides miteinander in Einklang ist, ohne dass weder sie noch ich uns zwischen Glaubensansichten oder Partnerschaft entscheiden müssten.

eine religiöse Person

Nun, was heißt das genau?

Jemand der einmal pro Woche in die Kirche, Synagoge etc geht, die Feiertage begeht, sonst aber eine moderne, tolerante und weltoffene Ansicht hat?

Jemand der glaubt, die Erde sei eine 6.000 Jahre alte Scheibe im Mitelpunkt des Universums, die von Gott erschaffen wurde?

Jemand der meint, jedem seine religiösen Ansichten unterbreiten zu müssen und das Thema bei jeder (un-) pasenden Gelegenheit anspricht?

Das sind nur drei von mehreren möglichen Szenarien.

Ersteres wäre überhaupt kein Problem für mich, schließlich hängt man in einer gesunden Partnerschaft nicht ständig aufeinander.

Ob die Partnerin nun in die Kirche, oder zu den "Chippendales" geht, ist ihre Sache. Ich gehe halt in die neue Kunstausstellung oder ein Restaurant. 

Mit beiden anderen Fällen hätte ich ein Problem, da es für mich nach schwerem Bildungsdefizit bzw. religiösen Fanatismus klingt.

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Dieser These widersprach ich, denn es gehört zum Atheismus doch viel mehr, als nur die Existenz eines Gottes abzulehnen. Jeder Atheist lehnt doch auch alles andere Übernatürliche wie Magie, Geisterglauben, Zukunftsvorhersagen etc. ab. Außerdem empfiindet er Kulthandlungen und Gebete als unnütz, ja manche werden sogar ganz dastisch und bezeichnen sie als reine Zeitverschwendung. Und er ist überzeugt davon, dass alles wissenschaftlich erklärbar ist - auch wenn wir es nicht erklären können, bedeutet das nicht, dass es nicht irgendwann erklärbar sein wird. Das Fundament ihres Überzeugseins ist also die Wissenschaft. Diese Überzeugungen vertritt jeder Atheist, es ist also nicht zu leugnen, dass diese Überzeugungen einen verbindenden Charakter haben. Atheismus ist damit nichts Individuelles mehr.

Außerdem lässt sich Atheismus in meinen Augen sogar übersteigern und kann auch extremistische Züge annehmen: es gibt Atheisten, die alles Religiöse regelrecht hassen, Gläubige als Spinner und ihre heiligen Schriften provokant als Märchenbücher bezeichnen. Sie sind überzeugt, dass die Welt ohne irgendwelche Religionen besser dran wäre und man Religionen am besten alle sofort verbieten sollte.

Meine Frage richtet sich in erster Linie an Atheisten. Bevor ihr antwortet, ruft euch bitte noch einmal ins Gedächtnis, dass ich nicht behaupte, dass Atheismus eine Religion sei. Aber warum seid ihr davon überzeugt, dass Atheismus auch keine Weltanschauung oder keine Philosophie ist? Was sind denn in euren Augen die entscheidenden Unterschiede?

Noch etwas: Bei der Diskussion würde ich mich sehr freuen, wenn die Netiquette beachtet wird. Unsachliche und gar beleidigende Kommentare und Antworten werden gemeldet, und zwar egal, aus welcher Richtung sie kommen.

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