Würdet ihr als Chef*in in eurem Unternehmen eine*n Muslim*in einstellen?

Das Ergebnis basiert auf 100 Abstimmungen

Ja, ich mache die Einstellung nicht von der Religion abhängig 59%
Vielleicht, aber nur bestimmte Muslime 24%
Nein, der Islam wäre ein Ausschlusskriterium 17%

47 Antworten

Vielleicht, aber nur bestimmte Muslime

Nicht grundsätzlich nein. Aber ich würde dann ablehnen, wenn ich den Eindruck habe, dass die Person ihre Religion über die Arbeit stellen könnte (wie z.B. wenn im Bewerbungsgespräch gefragt wird ob es eine ausweichende Möglichkeit gibt um nicht mit den anderen zu essen (also bzgl. dem mit der Leberwurst), oder wenn die Frage aufkommt wo man sich zum Beten zurückziehen kann).

Aber das wäre bei anderen Religionen, die im Gespräch "durchsickern" genauso. Oder bei ähnlichen Verhaltensweisen, die nicht Religionsbasiert sind

Wo ist das Problem, wenn man am Arbeitsplatz in den Pausen beten möchte?

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Ja, ich mache die Einstellung nicht von der Religion abhängig

Mich interessiert die Arbeitsleistung des Mitarbeiters und sein Mitwirken im Betrieb und am Betriebsklima.

Das bedeutet für JEDEN das das private Hobby des Abfeierns von Phantasiewesen und Phantasiewelten, so gen. "Religion" gern vir und nach der Arbeit nach Lust und Laune ausgeübt werden kann, aber NICHT während der Anwesenheit im Betrieb, auf dem Betriebsgelände oder den Baustellen.

Dort hat KEIN privates Hobby meiner Mitarbeiter etwas zu suchen.

Also ja ich würde Muselmanen einstellen, "Christen", Freizeitangler, Asatru's, Briefmsrkensammler usw.

Solange sie ihr jewiliges Hobby in ihrer außerbetrieblichen Freizeit betreiben.

Ja, ich mache die Einstellung nicht von der Religion abhängig

Ich würde auch einen Kater oder ein Eichörnchen anstellen, solange die die Arbeit erledigen.

Außerdem extrem dumm vom Unternehmen das so zu machen. Das gibt einen Shitstorm und eine deftige Strafzahlung wegen Diskrimierung.

Ja, ich mache die Einstellung nicht von der Religion abhängig

Ich würde beim Bewerbungsgespräch abklären lassen inwiefern die Religion die Arbeitsleistung der Person beeinflusst. Wenn die Person drei Mal während der Arbeitszeit alles stehen und liegen lässt um zu beten und dafür nicht länger bleiben will, weil Feierabend für alle gelten soll, dann werde ich die Person nicht einstellen.

Das gilt jedoch auch für Raucher/innen. Als Arbeitgeber bezahle ich die Angestellten anhand ihrer Leistungen und ich gebe jemandem der weniger arbeitet und mehr raucht, oder betet, nicht das gleiche Geld wie jemanden der mehr Arbeitet weil er/sie nicht raucht oder betet.

Ansonsten würde ich während des Bewerbungsgesprächs noch erfragen ob die Person es als nötig sieht ihre Religion zu missionieren und ob sie ein Problem damit hat Frauen oder Anhänger/inne anderer Religionen oder keiner Religionen als Vorgesetzte und Kolleg/innen zu haben.

Wenn sie das verneint, dann steht einer Einstellung nichts im Weg. Wenn sich während der Probezeit zeigt, dass die Person doch nicht unter diesen Bedingungen arbeiten kann, wird sie gekündigt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Recherchen und Forschungen
Ja, ich mache die Einstellung nicht von der Religion abhängig

Wenn die Qualifikation stimmt und er/sie einen guten Eindruck machen würde ich diese Person selbstverständlich einstellen.

Würde es aber, von der Person verursachten Ärger geben, wäre sie genauso schnell wieder draussen.

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