Würdest du es akzeptieren, wenn dein Kind homophob/LGBTQ+-feindlich ist?

Das Ergebnis basiert auf 149 Abstimmungen

Nein 69%
Ja 31%

56 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein

Ich würde dann wissen, dass entweder ich in der Erziehung etwas falsch gemacht habe und es umgehend korrigieren oder dass es die falschen Freunde hat. Die würde ich mir mal anschauen. Dann würde ich mit meinem Kind sprechen und ihm andere Blickwinkel geben.

Mit meinen Kindern hatte ich da nie Probleme. Ich habe sie von Anfang an so erzogen, dass sie selbst schauen und prüfen und selbst entscheiden und nicht einfach etwas tun, nur weil andere das sagen oder verlangen oder wollen, oder "Mitläufer" werden. Wenn ein anderer sie unter Druck setzt und sagt, dass er dann nicht mehr ihr Freund ist, dann ist es einfach von Anfang an kein Freund gewesen. Das war ihnen klar.

Ja

Die Meinungen wird man eh nicht einfach so ändern können also hat man gar keine Wahl als es mehr oder weniger erst mal akzeptieren zu müssen. Man kann natürlich auf Stur und Konfrontation schalten aber nützen wird das unterm Strich nichts... außer das die Beziehung noch mehr darunter leidet ....

Ich würde allerdings trotzdem darüber reden und die Hintergründe wissen wollen und versuchen es vernünftig zu regeln und zum nachdenken anzuregen... ^^

Hass ist keine Meinung und Intoleranz darf nicht toleriert werden.

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@randomUser01

Und was willst du machen...? Den Einfluss ganz verlieren....dein Kind verstoßen..? Bitte lies noch mal den Absatz mit Stur und Konfrontation... ;-)

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@Mystika1245

Im besten Fall erzieht man sein Kind so, dass es gar nicht erst soweit kommt und falls doch, könnte ich zumindest kaum den Kontakt aufrecht erhalten. Wenn ich mal ein Kind habe und es homophob wäre, hätte es aber auch direkt etwas gegen mich.

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@randomUser01

Kurze Frage (außer du bist bi)- WIE wirst du dann überhaupt Kinder haben? Ich meine, es geht doch nur Adoption, oder nicht?

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@grownjunior10

Ich bin pansexuell und date zur Zeit einen Typen, also bleibt dann vermutlich nur Adoption als Möglichkeit. Aber auch mit einer Partnerin würde ich wohl lieber adoptieren, da es schon zu viele Menschen auf dieser Welt gibt und viele Kinder, die sich eine Familie wünschen würden.

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@randomUser01

Das lässt sich manchmal nicht beeinflussen, egal wie gut man erzogen wurde. Du musst nur an die falschen Leute geraten... ;-)

Problemen so aus dem wegzugehen ist jedenfalls falsch...

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@randomUser01

Du hegst Hass und warst/bist intolerant gegen intolerante Menschen (sofern es dies überhaupt ist). Deine Abneigung gegen sie ist also keine Meinung und.. dürftest diese hier gar nicht äußern?

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@randomUser01

Intolleranz darf nicht tolleriert werden. Wundervolle doppelmoral. Wenn das Kind solche sexuellen orientierungen nicht mag darf es die mit jedem Recht nicht mögen.

Natürlich darf man solche Leute nicht verprügeln oder sonst was.

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@BinMaAFR

Das ist das Toleranz-Paradoxon. Würde man Intoleranz tolerieren, würde dies zur Vernichtung der Toleranz führen.

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@Dompledaf737

Siehe Kommentar hier drüber.

Etwas nicht mögen oder nicht tolerieren, sind verschiedene Dinge. Toleranz bedeutet nämlich, dass man etwas so hinnimmt, wie es ist, auch wenn man es nicht unbedingt mag.

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@randomUser01

Würde man alles nicht tollerieren was man subjektiv intollerant findet würden wir uns grad mitten in einem Weltkrieg befinden.

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@randomUser01

Hass ist das Wort für eine Starke Abneigung. Etwas nicht zu mögen ist genauso eine Meinung wie etwas zu mögen.

Du sagst aber Hass ist keine Meinung und ein paar Leute scheinen dir da Recht zu geben..

Du magst zB keine Menschen die Intolerant gegen LGBTQ Leute sind. Deiner Meinung nach wäre dies dann keine Meinung. Ich sehe es schon als eine Meinung genauso wie jemand der sagt: "Ich mag keine LGBTQ Leute"

Etwas nicht zu tolerieren bedeutet ja nicht gleich dass man etwas gesetzwidriges tut

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@BinMaAFR
Hass ist das Wort für eine Starke Abneigung. Etwas nicht zu mögen ist genauso eine Meinung wie etwas zu mögen.

Es ist etwas anderes, ob man eine Person nicht mag, weil sie sich schlecht benimmt oder etwas gegen völlig fremde Personen hat wegen einer Eigenschaft, mit der sie geboren wurden und die niemandem schadet.

Du sagst aber Hass ist keine Meinung und ein paar Leute scheinen dir da Recht zu geben..
Du magst zB keine Menschen die Intolerant gegen LGBTQ Leute sind. Deiner Meinung nach wäre dies dann keine Meinung. Ich sehe es schon als eine Meinung genauso wie jemand der sagt: "Ich mag keine LGBTQ Leute"

Meine Abneigung gegen homo-/transphobe Personen ist begründet, da ihre Intoleranz mir und anderen Personen schadet. Abneigung gegenüber LGBT ist i.d.R. unbegründet bzw. beruhen die Argumente meist auf Vorurteilen.

Etwas nicht zu tolerieren bedeutet ja nicht gleich dass man etwas gesetzwidriges tut

Grundsätzlich verdient es unabhängig vom Gesetz jeder toleriert zu werden, der niemand anderem mit seinem Handeln schadet.

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@randomUser01

Letztes Wort außer jmd fordert mich auf:

Es ist etwas anderes, ob man eine Person nicht mag, weil sie sich schlecht benimmt oder etwas gegen völlig fremde Personen hat wegen einer Eigenschaft, mit der sie geboren wurden und die niemandem schadet.

Nö. Eine Person nicht zu mögen = Eine Person nicht zu mögen. Zum Beispiel bei einer Diskriminierung vor dem Gesetz wäre es etwas anderes.

Meine Abneigung gegen homo-/transphobe Personen ist begründet, da ihre Intoleranz mir und anderen Personen schadet. Abneigung gegenüber LGBT ist i.d.R. unbegründet bzw. beruhen die Argumente meist auf Vorurteilen.

Die werden auch ihre Gründe haben, meinst religiöse oder ein einfach ein unangenehmes Gefühl, zB von Ekel davon eine Person begegnen zu müssen die eine solche "angeborene" (nicht alles davon ist angeboren) Eigenschaft hat was jemanden btw doch in einer gewissen Weise schaden könnte.

Nur jucken dich die Gefühle des intoleranten Menschen nicht, was auch richtig so ist.

Grundsätzlich verdient es unabhängig vom Gesetz jeder toleriert zu werden, der niemand anderem mit seinem Handeln schadet.

Grundsätzlich könnte jeder alles Mögliche als Schaden ansehen. (Mein Letztes Wort)

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Nein

Wenn ich jemals ein Kind haben sollte wird es von klein auf lernen jeden zu akzeptieren solange niemand anderes dadurch Schaden nimmt. Wenn es doch dazu kommt dann würd ich ganz offen sagen dass ich unfassbar enttäuscht bin und es garnicht okay finde und dann fragen wieso er/sie/? homophob ist. Würde dann versuchen die Argumente irgendwie zu entkräften.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin biromantisch/asexuell :)

Da es dann mir gegenüber feindselig wäre, wäre das mit dem akzeptieren wohl nicht möglich. Was genau das heißt weiß ich nicht, das müsste man halt sehen wenn es soweit ist.

Nein

Nein das würde ich nicht. Aber dann wäre wohl in meiner Erziehung sehr viel schief gelaufen!

Natürlich würde ich es nicht verstossen oder ähnliches, es ist nach wie vor mein Kind aber diese Einstellung könnte ich auf keinen Fall akzeptieren.

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