Würden uns niederfrequente elektromagnetische Wellen auffallen?

4 Antworten

Wenn sie stark genug sind ja. Ein statisches elektrisches Feld lässt sich zum Beispiel mit einer Feldmühle messen, ein magnetisches Feld z.B. mit einem Kompass.

Ist ein Feld stark genug, ließen sich damit die Wellen als Schwankungen der Messwerte wahrnehmen. Ist natürlich die Frage, ob nicht andere Faktoren mehr Rauschen in das Ergebnis rein bringen. Als Antennenform dürften sich Antennen eignen, die hauptsächlich das magnetische Feld empfangen. (Spule mit Ferrit, etc...)

Ansonsten gibt es z.B. für den zweistelligen Hertz-Bereich (U-Boot Kommunikation) auch Anlagen, die einen ganzen Strandabschnitt als Antenne verwenden.

Wenn du "Haufen" definiertest, könnte man deine Frage besser beantworten. Ein großer Haufen kann es jedenfalls nicht sein, denn sonst käme es zu einer Wärmeerzeugung z.B. im Erdinnern. Außerdem würden geriebene=geladene Luftballons im Stunden- oder Minutentakt hin und her schwingen.

Und natürlich kann man sowas erkennen. Antennen mit einer nicht zur Wellenlänge passenden Ausdehung nehmen EM-Wellen ja nur schwächer auf, nicht gar nicht.

Alle weiteren Effekte mir auszumalen, z.B. auf Gewitteraktivitäten, fehlt mir momentan die Lust und die Phantasie.

Aufspüren können wir praktisch jede existente elektromagnetische Strahlung, das ist kein Problem. Auffallen in Bezug auf den Körper, würde uns das nur auf neurologischer Ebene. Das kennen wir bereits vom Infraschall mit Frequenzen unterhalb von 15 Hertz. Löst bei kontinuierlicher Beschallung Symptome wie Unbehagen, Angstzustände, Übelkeit und Schwindel aus.

"Aufspüren können wir praktisch jede existente elektromagnetische Strahlung, das ist kein Problem."

Auch Strahlung im Millihertz-Bereich, wie der Fragesteller meint ?

Da hätte ich doch gewisse Fragezeichen. Ich bin aber kein Radiotechniker ...

Nach meinen Kenntnissen müssten dafür riesengroße und sehr empfindliche Empfangsantennen eingesetzt werden.

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Die Frage nach einer passenden Antenne würde sich mir hier stellen.

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@zalto

Die Antenne muß nicht der Wellenlänge entsprechen. Es geht auch Lamdba-Halbe, -Viertel, etc.

Allerdings geht auch die empfangene Signalstärke zurück und es ist auch zu bedenken, daß Störeinstrahlungen relativ zum Nutzsignal stärker werden.

Den Millimeterbereich könnten wir also empfangen, allerdings wäre der Detektor...sehr anspruchsvoll, also teuer.

Und da keiner einen Nutzen in solchen Empfängern sieht, investiert auch keiner das nötige Budget.

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Niedrige Frequenz bedeutet auch niedrige Wellenlaenge, was niedrige Energie bedeutet >> Radiowellen. Die werden doch schon aufgezeichnet.

Niedrige Frequenz bedeutet auch niedrige Wellenlaenge,

??? c = f mal lambda!

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Vom Millihertz-Bereich sind Radiowellen noch sehr weit entfernt !

"Langwellen" ab etwa 30 Kilo-Hertz !

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