Würden Sie noch eine Kapitalversicherung empfehlen?

Das Ergebnis basiert auf 8 Abstimmungen

Ja, ich vertraue der Stabilität in Versicherungen grundsätzlich. 62%
Jein, s kommt drauf an. 37%
Ja, Riester und Rürup sind lukrativ für die viele Zielgruppen. 0%
Ja, Lebensversicherungen sind allgemein einfach verständlich. 0%
Nein, Aktien sind langfristig sicherer. 0%
Nein, der Sparstrumpf einfacher. 0%
Nein, eine Immobilie ist lukrativer. 0%

9 Antworten

Ja, natürlich. Und ob ich hohe Kosten zu bezahlen haben, entscheide doch ich. Es gibt genug, die immer wieder allerbest und wirtschaftlich arbeiten und nicht abzocken, so jedenfalls die Fachpresse. Beispiele HUK-Coburg und Debeka, sind meist immer vorne bzw. ganz vorne.

Jein, s kommt drauf an.

Ich denke es werden wieder auch andere Zeiten kommen. Auch wenn die wirtschaftliche Lage in der BRD stabil ist....ist die Lage in Europa sehr angespannt. Ich denke das weiterhin auch die an die private Altersvorsorge gedacht werden muss. laut http://altersvorsorge-heute.de/debeka-altersvorsorge/ sind zwar die Renditen sehr gering....doch wie soll der normale Bürger sonst vorsorgen, wenn der Staat nicht mehr für die Rente voll aufkommen will.

Ja, ich vertraue der Stabilität in Versicherungen grundsätzlich.

Ich empfehle bei meinen Beratungen grundsätzlich keine Kapitalbildende Lebensversicherung.

Allerdings muss ich eine Gegenfrage stellen. Beziehst du dich nur auf die KLV als Produkt oder als Kalkulationsmodell für Versicherungsverträge, denn auch Rentenversicherung inkl. der staatlich geförderten Altersvorsorge werden wie die Lebensversicherung kalkuliert.

Warum ich keinem zu einer KLV rate.

  1. Durch das Alterseinkünftegesetz sind Beiträge hierzu steuerlich nicht mehr geltend zu machen, sofern das Produkt nach dem 31.12.2004 geschlossen wurde.
  2. Ebenso gibt es keine steuerfreie Auszahlung mehr (gleicher Stichtag).
  3. Die geringe Rendite wurde bereits angesprochen, generell sollte man bei mittel- bis langfristigen Anlagen auf die Chancen des freien Kapitalmarktes setzen. Also in einem Aktienfonds investieren bzw. eine fondgebundene Versicherungslösung finden.
  4. Die KLV verheiratet zwei Dinge die nicht zusammen gehören, nämlich den Risikoschutz des Todesfalls und die Altersvorsorge. Dies sind zwei konträre Risiken (früher Tod vs Langlebigkeit), die nur dazu führen, dass vom entrichteten Beitrag ein hoher Teil in den Risikotopf fließt und gar nicht erst zur Kapitalbildung herangezogen wird. Eine Rentenversicherung mit gleichem Beitrag und Laufzeit wird immer mehr Rendite abwerfen als die KLV. Für den simplen Hinterbliebenenschutz reicht eine Risikolebensversicherung.
  5. Aus Punkt 4 ergibt sich auch eine mangelnde Flexibilität. Muss man einkommensbedingt vielleicht mit dem Sparen aussetzen, so setzt auch der Risikoschutz aus, was fatale Folgen haben kann, wenn in der Zeit etwas passiert.

Fazit: Es gibt heute so viele Möglichkeiten der Geldanlage, so viele Asset- und Risikoklassen und so viele unterschiedliche Motive warum Geld gespart, angelegt oder investiert wird. Dies muss nicht immer die Altersvorsorge sein.

Daher halte ich es für unabdingbar, auch aufgrund der durch das Alterseinkünftegesetz veränderten Rechtslage jede Investitionsentscheidung, besonders wenn sie in Richtung Ruhestand geht, mit einem entsprechenden Experten zu besprechen, der diese Strategie individuell am Kundenbedarf ausrichtet und bei Veränderungen gegensteuert und die Strategie betreut.

Dies machen u.a. Versicherungsmakler oder auch Honorarberater.

Kollege, besser geht nicht. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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