Würden Sie eine "Kalorien" Versicherung abschließen, um Versorgungsengpässen z. B. nach Katastrophen oder Krieg vorzubeugen?

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Das Ergebnis basiert auf 5 Abstimmungen

Eine solche Versicherung würde ich nicht abschließen. 80%
Ich habe den Sinn dieser Versicherung nicht verstanden. 20%
Eine solche Versicherung würde ich für 10 - 15 Euro abschließen. 0%

4 Antworten

Ich habe den Sinn dieser Versicherung nicht verstanden.

Diese Versicherung wird im Kriegsfall gar nichts liefern.
Kein Anbieter kann seinen Verpflichtungen nachkommen, wenn alle seine Kunden gleichzeitig danach fragen.

Das gleichen gilt für "Exklusivverträge" für Netzersatzanlagen bei Stromausfall etc.

Alles was du nicht selber hortest, wird dir im Ernstfall nicht zur Verfügung stehen. Ganz einfach!

Das ist nicht richtig. Beispielsweise Genossenschaften und private Organisationen können Vorräte anlegen und diese den Mitgliedern zur Verfügung stellen.

Die Idee wäre - ähnlich einer Versicherung gegen Naturkatastrophen, z. B. gegen Hagelschäden, Ernteausfallversicherung oder Überschwemmungen, mit den Versicherungsbeiträgen Vorräte anzulegen und diese dann den Betroffenen zur Verfügung zu stellen.

Mit den Beiträgen würde eine Krisensichere Logistik aufgebaut und Vorräte angelegt.

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@ogdan

Das hat dann aber keinen Mehrwert gegenüber der individuellen Vorsorge.
Du sparst dann rein gar nichts.

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@exxonvaldez

Es geht ja nicht ums "sparen" - eine Versicherung ist ja keine Spardose oder ein Sparkonto. Natürlich könnte man auch selbst sparen und dann den Schaden z. B. wenn das Haus brennt selbst bezahlen. Macht aber niemand ...

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@ogdan

Eine Versicherung ist eine Art Lotterie.

Du zahlst einen kleinen Beitrag und bekommst viel.
Das funktioniert aber nur, wenn nicht alle Mitspieler einen Sechser tippen.

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@exxonvaldez

Was hätte den Überschwemmungsopfern in Houston Texas die Versicherung momentan geholfen bzw. würde helfen? Der Versorgungsengpass ist da! Und es handelt sich noch nicht mal um eine Kriegssituation.

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Eine solche Versicherung würde ich nicht abschließen.

Hallo,

die Versorgungsschwierigkeiten des 2.WK lagen daran, das Deutschland auf Importe angewiesen war und auch heute noch ist.

Von daher ist eine Versicherung gegen sowas rausgeworfenes Geld.

Das einzig wirklich hilfreiche ist sich einen guten Vorrat zu Hause anzulegen.

Der übrigens nicht nur für Kriege sinnvoll ist auch so simple Sachen wie aktuell Hochwasser können die Versorgung der Bevölkerung lahmlegen.

Daher war in der Beschreibung von Katastrophen etc. die Rede.

Natürlich kann man versuchen, sich quasi selbst zu versichern. Man kann ja auch sparen und dann den Schaden z. B. durch ein Feuer selbst bezahlen.

De facto gibt es hier aber Skaleneffekte, wenn man das in größerem Maßstab organisiert und z. B. paneuropäisch aufstellt.

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@ogdan

>Natürlich kann man versuchen, sich quasi selbst zu versichern. >Man kann ja auch sparen und dann den Schaden z. B. durch ein >Feuer selbst bezahlen.

Falsch, man sorgt dafür, das ein Feuer gar nicht erst ausbrechen kann, das ist nämlich weit aus effektiver.

>De facto gibt es hier aber Skaleneffekte, wenn man das in >größerem Maßstab organisiert und z. B. paneuropäisch aufstellt.

Auch wieder falsch, man schafft sich nur eine weiteres Bürokratisches Monster, das viel Geld schluckt und nicht vernünftiges kommt dabei heraus.

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Eine solche Versicherung würde ich nicht abschließen.

Das Geld kann man sich sparen bei kaputter Umwelt, keiner Möglichkeit mehr zu arbeiten und mit vermutlich verseuchter Atemluft.

Krieg ist kein Spiel im Internet, das ist Tod und Verderben für die Menschheit.

Eine solche Versicherung würde ich nicht abschließen.

auch die versicherung müsste ja das essen irgendwie anschaffen, wüsste allerdings nicht woher

a) Wie in allen vergangenen Katastrophenfällen oder während/nach dem Krieg können private Vorräte angelegt werden.

b) WIe nach dem letzten Weltkrieg ist es möglich, eine Versorgung analog der CARE Pakete aus dem Ausland zu organsieren.

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@ogdan

Macht ganz besonders "Sinn", wenn ein Atomkrieg stattgefunden hat. Die Menschen sind tot (s. Nagasaki und Hiroshima) und die Erde ist für zigtausende von Jahren (Halbwertzeit) verseucht.

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@critter

"die Erde ist für zigtausende von Jahren (Halbwertzeit) verseucht"

Auch wie in Hiroshima und Nagasaki?
Das sind Millionenstädte!

Warum schalten eigentlich alle ihr Hirn aus, wenn sie das Wort "Atom" hören?

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@critter

Es gibt auf der Erde aktuell viele Katastrophen und (Bürgerkriege) in denen die Menschen akut unterversorgt sind. Kein dieser Katastrophen oder Konflikte ist ein Atomkrieg.

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@ogdan

Also hungern die Menschen in den zerbombten syrischen Städten nur, weil es deine Versicherung noch nicht gibt?

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@critter

Fast richtig: Diejenigen, die dort eine solche Versicherung abgeschlossen hätten - die gibt es ja noch nicht - würden, genau nicht hungern, denn die Versicherung würde sie ja versorgen.

Genau wie die, die im Überschwemmungsgebiet eine Versicherung abgeschlossen hatten, ihre Häuser wieder aufbauen konnten.

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@ogdan

Und wenn die Stadt vom Gegner besetzt ist und niemanden in die Stadt rein lässt, wie kommen dann die Versicherungsnehmer an Essen und Trinken? Pizzadienst anrufen ist dann nicht drin.

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@ogdan

Hallo, du übersiehst dabei aber den entscheidenden Punkt:

Die Care-Pakete kamen aus den USA, die vom Kriege überhaupt nicht betroffen war.Im Gegenteil, deren Wirtschaft war voll am laufen.

Der schnelle Schulterschluß  der westlichen Allierten mit Deutschland bereits kurz nach dem Kriegsende hat erheblich mit der katastrophalen Versorgungslage der Bevölkerung in den Staaten GB,F,NL,B,LUX,I zu tun.

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@OlafausNRW

Ach stimmt ja, Amerika würde nie vorhaben, in einen Krieg einzutreten (s. Drohung in dieser Woche). ^^

Was würde denn in der Versicherungspolice stehen, welches Land oder welcher Kontinent die Deutschen futtert im Kriegsfall? Was würde passieren, wenn die genannten Länder zur Kriegszeit selbst nichts zu essen haben? Treten andere Länder automatisch ein? Könnten das dann Länder sein, die selbst wenig Agrarprodukte haben und vielleicht auf den Import der kriegsführenden Länder angewiesen sind. Nur - die haben gerade selbst nichts.

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@OlafausNRW

Und genau das kann man mit einer Versicherung abbilden. Wenn die in vielen Ländern abgeschlossen werden kann und entsprechende Infrastrukturen z. B. von einem Multinationalen Konzern abgebildet werden kann, kann immer aus einem nicht betroffenen Gebiet privat in ein betroffenes Gebiet versorgt werden.

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