Würden sich zwei Menschen ineinander verlieben, wenn sie auf der Welt nur sich kennen und sonst niemand wäre?

10 Antworten

Da der Mensch dazu neigt Liebe zu wollen und die meisten auch welche geben wollen, würden sie sich lieben. Nicht ineinander verlieben, dieser rosa-Traumwolken-Zustand, sondern sie lieben sich. Wen denn auch sonst? ist ja kein anderer da. 

So ähnlich wie in diesem alten Film, wo 2 Kinder auf einer Insel stranden ("die blaue Lagune", hieß der so?), sie leben, sie lieben, sie vermehren sich. Das ist der Lauf der Dinge. Und da niemand anders da ist, sind sie gezwungen, sich auf sich zu konzentrieren. Das kann dann nur eine gute Beziehung sein. 

Liebe Grüße 

Das ist eine interessante Frage. Wenn du das mit den "Varianten" nicht erwähnt hättest, würde ich doch ganz klar nein sagen, denn wenn eine Person weiß, dass es mal viele weitere und verschiedene Menschen gegeben hat, würde sie sich ja nicht direkt in eine bestimmte Person verlieben, die mit ihm zu den einzigen Menschen gehören. Die Person weiß zwar, dass sie die letzten sind, aber das muss ja nicht gleich zwanghaft zu einer Liebesaffäre führen. 

So und jetzt zu deiner eigentlichen Frage: Ich vermute, dass jeder Mensch eine andere Bedeutung von "verliebt sein" hat. Das ist so, wie bei den Tieren - die suchen sich ihren Partner ja auch aus. Wenn er ihnen nicht gefällt, kommt es auch nicht zur Paarung (selbst wenn sie den Partner kennen würden). Menschen sind ja auch letztendlich Tiere. Wenn ihnen der Partner einfach nicht gefällt, dann wollen die auch nichts von dem. Wenn sich beide Parteien mögen, dann können sie sich auch verlieben und sich fortpflanzen. 

hmm also bist du eher der Meinung, dass die Liebe unabhängig von den vorhandenen "Attributen" eines Menschen abhängig sind? Also die Person würde ja keine anderen Arten von Menschen zu Gesicht bekommen und diese Erkenntnisse gewinnen, dass eben auf dieser Welt noch weitere Eigenschaften vorhanden sind. Irgendwie muss deshalb auch die Abneigung begründet sein oder nicht?

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Lies mal die "Höhlenkinder", Autor glaube ich heißt Sonnleitner. ansonsten glaube ich, dass die Fortpflanzung eine große Rolle spielt, aber auch der Wunsch nach Gesellschaft, nach zuwendung. Zwangsläufig wird sich eine Beziehung bilden. vergleichsmöglichkeiten gibt es nicht, also auch keine Irritationen aus dem umfeld.

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