Würden Menschen mit Migrationshintergrund im Falle eines Krieges für Deutschland kämpfen?

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20 Antworten

Das kommt auf viele Faktoren an. 

Erstens natürlich darauf, wie sehr sich die Menschen einerseits mit Deutschland oder dem Heimatland verbunden fühlen. Wer hier Familie hat, eine Arbeit und einen engen Freundeskreis, der hätte eine Menge Gründe, für uns zu kämpfen. Jemand, der alleine ist und von Deutschland aufgrund seiner miserablen Integrationspolitik nicht viel hält und eigentlich in seinem Herkunftsland seine wahre Heimat sieht, der wird sich wohl eher gegen uns stellen.

Zweitens kommt es auf die Gründe an, die zum Krieg geführt haben und welches politische Sytem ihn angezettelt hat. Als Deutschland unter der Herrschaft der Nationalsozialisten stand, haben sich zum Beispiel viele deutschstämmige Amerikaner bei der Army und Navy eingeschrieben, um Deutschland zu befreien. So könnten sich auch viele Migranten dazu entschließen, für uns und die Nato zu kämpfen, um ein diktatorisches Regime in ihrer alten Heimat zu stürzen. Das Gegenteil ist aber ebenso denkbar - es kommt eben auf die politischen Überzeugungen des einzelnen an.

Drittens fällen wohl auch einige ihre Entscheidung danach, welche Seite sie für die aussichtsreichste halten, den Krieg zu gewinnen. Pragmatismus spielt besonders im fortschreitenden Verlauf eines Krieges eine Rolle: nicht selten desertieren Menschen mit Migrationshintergrund auf die eine oder andere Seite, wenn sie das Gefühl haben, auf der Verliererseite zu stehen. 

Von allen in Deutschland lebenden Migranten halte ich aber persönlich die aus strenggläubig muslimischen Verhältnissen stammenden für die am wenigsten vertrauenswürdigen, weil diese von klein auf eingetrichtert bekommen, dass Deutschland ein Land der Ungläubigen und damit der Feinde des Islam ist. Wenn auch die Religion einen entscheidenden Stellenwert im Leben des Menschen hat, so kämpft er natürlich lieber auf Seite seiner Glaubensbrüder. Der IS hat bereits erfolgreich in Deutschland Werbung gemacht und Anhänger gewonnen - ein deutliches Zeichen für das Scheitern der Integration.

Dahika 07.08.2017, 13:06

ein deutliches Zeichen für das Scheitern der Integration.

Was für eine Pauschalisierung.
Ich kenne einen türkischstämmigen Hochschulprofessor, der an einer dt. Uni seinen Lehrstuhl hat. Seine türkischstämmige Frau ist Ärztin in eigener Praxis, die beiden Kinder machen im nächsten und übernächsten Jahr das Abitur.

Wo, bitte,  ist deren Integration gescheitert?

Ja, es gibt Muslime, deren Integration gescheitert ist. Aber bei vielen ist das nicht der Fall.

Und überhaupt: Integration findet immer zweiseitig statt.

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MarkusPK 07.08.2017, 14:16
@Dahika

Ich pauschalisiere doch wohl nicht, wenn ich behaupte, dass wohl einiges in Sachen Integration schief läuft, wenn sich die Kinder der Kinder der Kinder von Einwanderern noch heute radikalisieren lassen. Dass es sehr viele, wahrscheinlich sogar mehrheitlich gut in unsere Gesellschaft integrierte Türken gibt, will ich auf gar keinen Fall bezweifeln - mein letzter Punkt bezog sich, und das dürfte aus dem Text doch wohl deutlich hervorgehen, bloß auf religiös motivierte Kombattanten.

Die Frage ging nämlich von einer Extremsituation aus: Deutschland im Krieg gegen das Heimatland eines Migranten. Ich habe mit meiner Antwort versucht, die unterschiedlichen Motive herauszuarbeiten, die in so einem Dilemma zu einer Entscheidung führen. Und da ist die Religiosität eben auch eines der Motive! 

Steht nun die Frage im Raum, dass ein religiös motivierter Einwanderer mit einem fundamentalistischen Glauben sich für Deutschland oder seine muslimische Heimat entscheiden soll, würde die Wahl gerade fundamentalistischen Muslimen nicht schwer fallen. Und wenn wir so eine Entscheidung in einer Extremsituation als Marker nehmen, oder eben, wenn sie noch nicht unter extremen Umständen getroffen wird, sondern aus dem Komfort unseres mehr als 70 Jahre andauernden Friedens heraus, und sich trotzdem Menschen hierzulande entscheiden, für eine muslimische Terrororganisation zu kämpfen, dann ist bei eben diesen Leuten die Integration gescheitert. 

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Das ist sicher nicht für alle Deutschen mit Migrationshintergrund zu beantworten. Ich würde z.B. als österreichischer Staatsbürger im Falle eines Angriffskrieges keinesfalls für Österreich in den Krieg ziehen und auch im Verteidigungsfall würde ich es mir sehr gut überlegen ob ich mein Leben für dieses Land risikiere...das käme dann wohl auf den Angreifer und die politische Situation im eigenen Land an.

Überhaupt niemand würde im Falle eines Krieges für Deutschland kämpfen. Gekämpft würde für die Interessen verschiedener Koalitionen von Industrieunternehmen und Investoren, vornehmlich aus Energiewirtschaft, Rüstungs- und Rohstoffindustrie.

Wofür die Menschen zu kämpfen glauben, das hat damit nichts zu tun. Für die Kriegsmotivation bei der Truppe und in der Zivilbevölkerung sorgen Militärpädagogik und psychologisch wirksame Botschaften der Massenmedien, typischerweise durch Schüren von Angst, Dämonisierung des Gegners und Idealisierung der eigenen Seite und ihres vorgeblichen Wertesystems.

Schau Dir den Vietnamkriegsfilm Platoon von Oliver Stone an, der selbst dort gekämpft hat. Achte auf das, was die schwarzen US-Soldaten im Film über den Krieg und ihren Dienst sagen. Ihre Einstellung ist auffallend nüchtern. Gründe, ihre Nation und deren Wertesystem zu idealisieren, haben sie keine. Wie denn auch, hat man sie doch dort ein Jahrhundert nach Abschaffung der Sklaverei noch nicht als vollwertige Mitbürger angenommen...

Das geschieht doch schon. Im letzen Kosovo-Krieg waren in der ersten Reihe viele Deutsch-Russen, die noch vom Wehrdienst in Rußland viel Kampferfahrung hatten. Ohne die wären wir ganz schön aufgeschmissen gewesen.

Im Übrigen sind die Migranten aus den Länder geflohen, weil sie nicht dort bleiben konnten. Somit haben sie selber ein Interesse das bestehende Machtgefüge dort zu beenden.

Als 1945 die alliierten Truppen in Deutschland einmarschierten, waren viele deutschstämmige Amerikaner unter ihnen. Sie wollten unbedingt Deutschland aktiv bebreifen und als Dollmetscher arbeiten und gucken wo ihre Angehörigen geblieben sind. Unseren Migranten wird es genauso ergehen.

atzef 07.08.2017, 11:26

Viele Deutsch-Russen mit russischer Wehrdiensterfahrung haben im Kosovo-Krieg für die Bundeswehr gekämpft?

Was für ein Unsinn! Versuch mal, das zu belegen...:-))))

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IIZI9I5II 07.08.2017, 13:53
@atzef

Naja da wollen wir doch mal hoffen, dass zumindest die an diesem Schlamassel nicht beteiligt waren😢

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Realisti 07.08.2017, 15:40
@IIZI9I5II

Wie ich darauf komme? Das will ich dir gerne erzählen. Ist aber eine längere Geschichte.

Ich war eingeladen bei unserem Schotten nebenan. Der ist Golfkrieg-Veteran (Britishen Army) und leidet unter einer schlimmen Erkrankung für die sich  kein Heilmittel findet, weil er nur vermuten kann, was er hat. Beim letzten Reservistentreffen stellte er jedoch fest, dass es dort noch andere Betroffene gibt, die schon länger versuchen die Britishe Army dazu zu bringen deren Krankenakten aus der Goflkriegszeit frei zu geben und auch die medizinischen Kosten zu tragen.

Auf dieser Feier waren mehrere Bundeswehrsoldaten inkl. einem deutschen, ranghohen Offizier. (Mit den Rängen kenne ich mich nicht aus.) Es entbrannten daher Diskussionen z. B.  über die  Absicherung der Deutschen Soldaten im Ernstfall. Was steht einer Soldaten-Witwe zu? Haben wir eine Unterschichten-Armee? Was taugt die Bundeswehr und ihre Ausrüstung?

In diesem Zusammenhang sagte der Offizier. Es sei unglaublich  gewesen. (Ich bin mir sicher er sprach über seinen Einsatz im Kosovo. Ich habe mich da zu knapp ausgedrückt. Sie waren dort nach den eigentlichen Kampfhandlungen, bei der Befriedung der Situation.) Er hätte eine größere Anzahl Soldaten zugeteilt bekommen. Alles Jungs, die sich bei der Bundeswehr verpflichtet hätten, weil sie sonst arbeitslos oder wohnungslos geworden wären. Sie hätten nach der 10. Klasse keinen Ausbildungsplatz gefunden oder die Eltern hätten sie nicht weiter unterstützen können. Da bot sich halt die Bundeswehr an. Mit den Jungs hätte er aber nur bedingt was anfangen können. Sie hätten sich zwar große Mühe gegeben, wären aber viel zu lieb und vertrauensvoll für den Einsatz vor Ort gewesen. Ein/zwei Jahre zuvor hätte Mutti sie noch bis an die Schultür gebracht und nun sollten sie plötzlich Teil einer waffentragenden Einheit sein. Es hätte nicht wirklich funktioniert.

Fast zeitgleich bekam er auch eine größere Truppe (heißt das so?) junger Deutsch-Russen, so genannte Spätaussiedler. Sie hätten sich aus den gleichen Gründen wie die "deutschen" Kameraden bei der Bundeswehr verpflichtet, seien aber im Schnitt 3-5 Jahre älter gewesen. Vor ihrer Ausreise nach Deutschland hätten sie jedoch bereits Wehrdienst in Rußland abgeleistet. Diese Jungs wären aus dem Holz gewesen, das man für so eine Aufgabe gebraucht hätte.

Jetzt ratet mal, wie er welche Jungs eingeteilt hat? Wer kam wohl in die Schreibstube und ins Magazin und wen hat er auf den LKW gesetzt und rausgeschickt? Er sagte es ganz klar und eindeutig: "Ohne die Deutsch-Russen hätten wir dumm ausgesehen, das hätte nie und nimmals funktioniert."

Heutzutage hätte jeder 4. Bundeswehrsoldat einen Migrationshintergund. Nicht wenige von ihnen brächten auch Kampferfahrung mit.

Ach, so neben bei. Der Offizier trägt im Einsatz immer eine kugelsichere Weste: eine Selbstgekaufte!

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Die Frage definiert nicht, was genau unter "Migrationshintergrund" zu verstehen ist. Wie lange müsste etwa jemand die deutsche Staatsbürgerschaft haben, um nicht zu der Gruppe zu zählen bzw. wie viele Generationen der Familie müssten eine entsprechende Staatsangehörigkeit aufweisen, um keinen "Migrationshintergrund" mehr aufzuweisen?

Einer meiner Großväter kam aus einer Gegend, die heute zum polnischen Staatsgebiet gehört (damals deutsch). Die andere Seite hat einen Stammbaum bis zum 30jährigen Krieg. Bin ich "Mensch mit Migrationshintergrund"? Vermutlich schon, ein Teil meiner Wurzeln liegt in Polen. Würde ich kämpfen "für Deutschland"? Vermutlich nicht. Würde ich gegen Invasoren kämpfen? Vermutlich ja, auch unabhängig davon, ob dies zugleich als "für Deutschland" zu betrachten ist.

Gerade bei derartigen Auseinandersetzungen hat die Geschichte gezeigt, dass diejenigen, die bewusst ein Land als Heimat gewählt haben, bereit sind, mehr zu bringen, als diejenigen deren Heimatland durch Geburt festgelegt wurde.

Enalita2 08.08.2017, 17:41

Ich erinnere mal an den Spruch der Grünen, die damals an jeder Wand zu sehen war: "Stellt Euch vor, es ist Krieg, und keiner geht hin!"

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Meandor 09.08.2017, 23:11
@Enalita2

Waren es die Grünen? Der Spruch ist glaub ich älter als die Grünen.

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Aus Sicherheitsgründen würden sie wahrscheinlich interniert, wie es die Kriegsgegner im 2. Weltkrieg mit den Deutschen im Ausland auch gemacht haben.

Es ist überhaupt zu bezweifeln, daß alle Deutschen für Deutschland kämpfen würden, dann würden es Moslems und Erdoganjünger schon zweimal nicht.

Ausnahmen könnten Deutsche mit europäischen Wurzeln sein, die sich dem Land verpflichtet fühlen.

Enalita2 08.08.2017, 17:40

Es kommt auch immer darauf an, wie das deutsche Heimatland sie behandelt hat. Die Behandlung ist nicht immer fair, muss man ehrlicherweise sagen. 

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RischijKot 08.08.2017, 21:05
@Enalita2

Das beruht aber zu 90 % auf Gegenseitigkeit. Ich kann mir nicht vorstellen, daß jemand der sich hier anständig benimmt, schlecht behandelt wird. Das würden wirklich nur extreme Rassisten vielleicht machen, davon gibt es aber keine 5 % der Bevölkerung. Vielleicht 1 % sind das, denn viele wählen die NPD auch nur aus Trotz.

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Wenn zwei Drittel der Türken in Deutschland (davon viele Doppelbürger) Erdogan gewählt haben, braucht man nicht lange überlegen, für wen die kämpfen würden.

Hoffentich kommt es nie dazu.

Nein.

Wenn sie keine deutschen Staatsbürger sind, besteht für sie weder die Verpflichtung noch die rechtliche Möglichkeit, sie dazu zu zwingen. Bei deutschen Staatsbürgern interessiert niemanden, welchen Migrationshintergrund man hat. Die müssen im zweifel auch gegen ihren Willen, wenn sie nicht verweigern.

Irgendwer muss ja auch noch knechten...

Lol? Es gibt auch heute dutzende bundeswehr soldaten, mit einem migartionshintergrund. Gegen das eigene land würden die wenigsten kämpfen, gegen ein fremdes, bestimmt. Oder würdest dz als deutscher (der bsp in frankreich lebt), gegen deutschland kämpfen?

Dahika 07.08.2017, 13:08

Meine beiden Großonkel waren  Deutsch-Engländer. Sie waren in England geboren, aber die Eltern waren eingewanderte Deutsche. Sie haben beide bei der Eroberung der Normandie mitgemacht, also gegen das Vaterland der Eltern gekämpft. Mit Überzeugung.

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fragenwow 07.08.2017, 13:47

das kann man mit der heutigen zeit nicht vergleichen... hitler war grausam... wäre ich ein deutscher in dieser zeit, würde ich selber gegen ihm kämpfen...

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MarkusPK 07.08.2017, 14:25
@fragenwow

Da ist sie wieder... Die Arroganz der Nachkriegsgeneration. Natürlich hätte keiner von euch danals mitgemacht und ihr wärt alle gegen die bösen braunen Nazis gewesen. Ist klar.

Ich gebe dir Brief und Siegel: du wärst damals mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls ein glühender Nazi gewewen. Schon von Anfang an in der Hitlerjugend hättest du deine Indoktrination bekommen und wärst begeistert für den Führer durchs Feuer und in den Tod gegangen. Die, die das eben nicht getan haben, waren die absolute Minderheit.

Und trotzdem bildet sich heute jeder kleine Sprücheklopfer ein, zu dieser edlen Elite dazuzugehören. Dass so etwas ziemlich überheblich ist, solltest du dir einmal bewusst machen.

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HIer werden Vorstellungen aus dem zweiten WEltkrieg verbraten, wo Soldaten gegeneinander marschierten. Wir sind aber kein Drittweltstaat, wo man mit Soldaten und Panzern gegeneinander kämpft.

Wenn es bei uns Krieg gibt, dann ist es der Atomkrieg. Und da kämpft man nicht, indem man die Knarre zieht. Da kämpft man höchstens (vergeblich) ums Überleben.

Von daher ist die Frage absurd und altmodisch.

Ansonsten kämpfen die, die Soldaten sind. Und dt. Soldat wird man nur, wenn man einen dt.Pass hat. Ich kann mir aber vorstellen, dass man ,wenn es zu kleinen konventionellen Auseinandersetzungen kommen würde, zb. gegen Mali oder gegen den Tschad, man vermutlich die Soldaten mit Migrationshintergrund aus diesem Land zu Hause lassen würde. Um sie eben nicht in Gewissenskonflikte zu bringen.

Heckenpenner666 07.08.2017, 13:32

Na was für ein Quatsch. Die wenigstens Dritte Welt Länder haben überhaupt Panzer.

Es gibt etliche Auseinandersetzungen jeglicher Art in denen militärische Mittel eingesetzt werden und die kriegsähnliche Zustände aufweisen. Mal ganz abgesehen davon, dass wir selbst nicht mal Atomwaffen haben, so dienen diese in aller erster Linie als Drohmittel, zur Abschreckung oder zum Ausgleich im militärischen Kräftemessen. Die einzigen hier bei uns in Deutschland stationierten Atomwaffen gehören den Amerikanern.

Außerdem spielt die Herkunft eines Soldaten bei dessen Einsatzverwendung absolut keine Rolle! Hier wird von Einheiten gesprochen und nicht von Müller, Meyer, Schulze. Wer in der Bundeswehr dient, ist deutscher Staatsbürger. Welche Hautfarbe oder ursprüngliche Herkunft er hat, spielt bei Konflikten a) keine Rolle und wird b) auch nicht berücksichtigt!

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Warum sollte Wer für D. kämpfen?

Und wie viele Deutsche würden in den Krieg ziehen?

Tommy212 07.08.2017, 02:02

Kaum jemand.

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Grade die Wirtschaftsmigranten (der Großteil der Flüchtlinge siehe bamf statistik) sind solange deutsch, solange sie davon profitieren.

Eher Weniger wer würde denn sein eigenes Land angreifen wollen? Wenn Deutschland im Krieg wäre würden die meisten in Ihre eigene Heimat Unterschlupf suchen. Das ist eben ein Vorteil mit einem Migrationshintergrund.

HeyImHere 07.08.2017, 02:00

Der Vorteil kann auch schnell zum Nachteil werden. 

Siehe Juden im 2. Weltkrieg. 

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Islaay 07.08.2017, 20:07

Juden waren keine Migranten. Es waren deutsche mit jüdischem
Glauben - mit deutschen Namen. Die Juden haben im ersten Weltkrieg für Deutschland gekämpft.

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gegen das eigene Land denke ich eher weniger, aber gegen ein anderes schon eher, wobei ich denke das da eher die Migranten aus Russen, Polen, Niederländer etc. hinter uns stehen würden als die Araber :D

fragenwow 07.08.2017, 01:46

eher nicht... die polen schon, die russen gar nicht.

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Perlquell95 07.08.2017, 01:50
@fragenwow

Also ich kann nur aus meiner Sicht der Dinge sprechen, aber die Russen aus meiner Gegend tragen auf feiern die Deutsche als auch die Russische Flagge und sind stolz hier zu leben und fühlen sich auch sehr verbunden und auch deutsch mit russischen wurzeln, die die ich kenne würden für Deutschland mehr ins Grab laufen, als viele deutsche die ich kenne :D
Btw. bin Deutscher ;)
Und das mit den Arabern ist nicht rassistisch gemeint, hab selbst viele Arabische Freunde, die auch hinter Deutschland stehen, aber generell kommt es einem so vor, auch meinen arabischen Freunden, dass der Großteil dessen auf Deutschland spuckt :D

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Das ist eine Frage, die ein Außenstehender gar nicht beantworten kann. Das weiß man ja nicht mal von rein Deutschen. 

Weder noch! Mein Leben ist mir kostbar

MarkusPK 07.08.2017, 09:17

Dann solltest du erst recht kämpfen. Ein Verteidigungskrieg ist kein Spiel, bei dem man sich aussuchen kann, ob man mitspielt oder nicht. 

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Islaay 07.08.2017, 10:18

Ich würde mich in Sicherheit bringen. Ich kämpfe doch nicht, weil irgendwelche Politiker da oben Mist bauen und die Arme Bevölkerung es ausbaden darf.
Bei der ersten Gelegenheit würde ich fliehen!

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Dahika 07.08.2017, 13:10
@Islaay

Wohin denn? Der nächste Krieg ist der Atomkrieg, und vor Strahlen kannst du nicht fliehen.

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MarkusPK 07.08.2017, 14:31
@Dahika

Weißt du Dahika, ich bin für jede solcher naiven Antworten überaus dankbar. Sie bedeuten, dass wir schon sehr lange in Frieden leben. Und je mehr ich von diesem unschuldigen "ich will nicht kämpfen" und "ich renne weg" lesen muss, dann ist mir das immer noch lieber als kriegstreibende und fremdenfeindliche Hetze, die hier auch jeden Tag zu lesen ist. Das sind eben die zwei Seiten unserer friedensverwöhnten Gesellschaft.

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Islaay 07.08.2017, 15:34

Du kannst von mir nicht erwarten, dass ich für Stück Boden und macht der Politiker in einem Krieg ums Leben komme.
Ich bin dann weg. Ich habe nur dieses eine Leben.
Und dehika hat recht. Der nächste krieg in Deutschland ist ein Atomkrieg. Da kann man nicht wegrennen, aber prinzipiell. Wenn es ein Krieg wie in Syrien wäre, würde ich abhauen.

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Kommt drauf an wie integriert sie wären. Der Großteil würde aber nicht ;-). 

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