Würde so eine Antriebsform im Weltall funktionieren?

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10 Antworten

Da hilft der Energieerhaltungssatz weiter, ohne dass man die Konstruktion analysiert.

Um die Rakete zu beschleunigen, muss die Energie aufgebracht werden, die die Rakete anschließend als kinetische Energie besitzt. Da kommt mniemand drumrum. Man kann sich höchstens überlegen, wie man einen möglichst hohen Wirkungsgrad realisieren kann, um die Verlustleistung möglichst gering zu halten.

Bei deiner Idee muss letztlich diese Energie ebenafalls aufgebracht werden.

Hast du Permanentmagneten, steckt diese Energie in der Verschiebearbeit des hinteren Magneten. Hast du Elektromagneten, muss die nötige Energie durch den elektrrischen Strom aufgebracht werden...wobeio ich vor allem das Problem sehe, wo sich der hintere Magnet abstützen soll, damit er nicht nach hinten weggeschleudert wird und die Rakte bleibt stehen.

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> Würde so ein Antrieb im Weltall funktionieren?

Weder im Weltall noch hier unten. Mit der gleichen Kraft / dem gleichen Impuls, mit der Dein Raumschiff nach vorne getrieben wird, wird der hintere Magnet nach hinten getrieben. Und wenn Du ihn wieder heranholen willst, wird wiederum exakt die gleiche Kraft / der gleiche Impuls auf Dein Raumschiff, aber diesmal bremsend.

Im Ergebnis hatten vorher Raumschiff und hinterer Magnet die Geschwindigkeit 0, dann kurzzeitig das Raumschiff eine kleine positive, der hintere Magnet eine große negative Geschwindigkeit. Und danach (durch das Einfangen des Magneten) wieder beide die Geschwindigkeit 0.

Wenn Du jetzt den Magnet wieder heranholen willst, brauchst Du dafür Kraft. Ergibt für das Raumschiff eine kleine negative, den Magnet eine große
positive Geschwindigkeit. Und danach, nach dem Abbremsen des Magneten an seiner Startposition, wieder beide die Geschwindigkeit 0. Jetzt sind auch beide wieder an der gleichen Stelle, an der sie vor dem Experiment waren.

Du kannst im Weltall nur beschleunigen, indem Du entweder schnelle Teilchen (Sonnenwind, Licht) einfängst oder welche vor Dir weg schleuderst (Verbrennungsgase, Licht).

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Kommentar von Physiknoob2015
24.12.2015, 00:20

"Und wenn Du ihn wieder heranholen willst, wird wiederum exakt die
gleiche Kraft / der gleiche Impuls auf Dein Raumschiff, aber diesmal
bremsend."

was wäre wenn Motoren den hinteren Magneten wieder anziehen wärend kein Magnetfeld vorhanden ist (Pause zwischen den impulsen)? Wie z.B. eine Angel, bei der man einen  Köder (Impuls) auswirft (die Kraft die uns abstoßt) und  diesen dann wieder einholt (das Magnetfeld wird daweil Unterbrochen)?

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Nein das würde nicht funktionieren. Denn wer besagt dass das eine Magnet 'fest sitzt' und der andere 'beweglich' ist?

Versuch dich mal mit deiner eigenen Hand am Bauch zu fassen und dich mal nach hinten zu drücken/schieben. Du bewegst dich dann kein bischen ausser dass dich dein Bauch eindrückt. So wäre es auch mit dem Sateliten.

Denn die Kraft bewegt sich nicht in einer Richtung sondern teilt sich auf und gehen beide in die entgegengesetze Richtung, daher gibt es auch keine Bewegung in einer Richtung sondern wird einfach nur zusammen gedrückt

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Kennst du den Baron Münchhausen?

Bei dem hat das Prinzip funktioniert, als er sich selbst samt Pferd aus dem Sumpf zog.

Bei der Abstoßung wird das Raumschiff durch denen einen Magneten tatsächlich beschleunigt - der andere aber auch und zwar in die Gegenrichtung.

Nur - wie willst du den anhalten, ohne dabei den Vortrieb wieder einzubüßen? Ob du Schienen oder ein simples Seil mit Winde benutzt, macht da keinen Unterschied.

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Die zwei Magnete mit Verbindungsarm ist als ganzes ein Raumschiff, das im All schwebt. Egal wie man die Magnete bewegt, wird es nur jeweils in entgegengesetzter Richtung ein bißchen hin und her wackeln, kommt aber nicht weiter. Seit Newton gilt

Actio = reactio

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nein, wegen der energieerhaltung ( wenn der eine magnet den anderen in die eine richtung abstößt, wird die sonde kurz bewegt, aber um wieder in die ausgangsposition zu kommen, muss dem entgegen eine kraft wirken, die entgegengesetzt der ersten kraft ist -> sie heben sich auf) [wenn ich die frage richtig verstanden habe...] :)

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Kommentar von Physiknoob2015
23.12.2015, 23:41

Und was wäre wenn in den Schienen Motoren (Federn, Magnetschienen, oder Motoren) vorhanden sind, die den hinteren Antriebsmagneten in die Ausgangspositionen zurück führen. Dadurch würde die Sonde sich nicht zurück bewegen oder? Danke :)

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Nein.

Der Energieerhaltungssatz und der Impulserhaltungssatz lassen das nicht zu.

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Ja,aber nur unter extrem hohem Aufwand und vergleichsweise geringem Resultat. Die Schiene währe nicht zu letzt das Hindernis, und es gibt effizientere Alternativen zum energiefressenden Elektromagneten. In der Raumfahrt ist Energie eine entscheidende Ressource, die man nicht für Elektroimpuls-Abstoßvorrichtungen vergeudet.

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Das würde nicht Funktionieren, jedenfalls nicht mit den Geschwindigkeiten die im ALL Sinnvoll sind

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Kommentar von Physiknoob2015
23.12.2015, 23:31

Abgesehen von der Geschwindigkeit, würde der Antriebmechanismus funktionieren?

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baue es doch als Modell nach mit 2 magneten und stelle sie auf rollen und schaue was passiert

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