Würde sich da eine Vollkaskoversicherung lohnen?

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12 Antworten

kommt auf das Alter des Fahrzeugs an - mit welcher SF fährst durch die Gegend? 

Eine Vollkasko kann da schon locker 300€ ausmachen

ergo man befrage eine Versicherung direkt

Wenn du es dir erlauben kannst, nach einem Unfall noch mal 16. - 17.000 € auf den Tisch zu legen brauchst du keine Vollkasko.

Mit 30 % ist eine Vollkasko bei 2.000 € SB bei manchen Fahrzeugen sogar billiger, als eine Teilkasko (die immer bei 100 % bleibt)

Hör nicht auf die unsinnigen Pauschalaussagen "Für einen gebrauchten schließt man keine Vollkasko ab". Totaler Schwachsinn.

Stelle dir folgende Fragen bei einem selbstverschuldeten Totalschaden:

Bist du generell auf ein Auto angewiesen?

Könntest du dir aus eigener Tasche einen Ersatzwagen kaufen (der dir auch gefallen würde)?

Sind 17.000€ für dich viel Geld und deren Verlust würde dich vor größere finanzielle Probleme stellen?

Falls deine Antworten "ja", "nein" und "ja" lauten, solltest du über eine Vollkasko nachdenken. Hier kommt es natürlich auch darauf an, wie viel Mehrprämie die überhaupt kostet.

Grundsätzlich "lohnt" sich eine Versicherung dann, wenn ein Schaden eintritt der höher ist als die gezahlte Prämie. Ob das passieren wird, kann dir logischerweise niemand sagen. Du hättest halt die Sicherheit in einem solchen Fall geschützt zu sein. Das ist das Prinzip einer Versicherung.

Eine Versicherung dient dazu den Versicherten vor Finanzeiellem Schaden zu schützen.  Ich würde erst mal ein wertgutachten erstellen lassen den der beste versicherer zahlt nicht mehr als die Karre  nach deren  ermittelten Werten wirklich  Wert ist .

Hat die kiste also den bezahlten Wert  und der ist bei Vertragsabschluss anzugeben ggf nachzuweisen  kann es durchaus Sinn machen. Zu beachten ist aber auch das jedes Jahr ein gewisser Wertverlust am Fahrzeug eintritt. Du wirst kaum den  erforderlichen Betrag den die Vollkasko kosten würde jeden Monat oder Jahr zur Seite legen können .

Schau dir genau die Prämien an die zu bezahlen sind und  was die kiste wirklich noch an Restwert hat bzw was die Versicherung im Schadensfall leistet .. dann Rechne selbst..  

Joachim

Ich würde erst mal ein wertgutachten erstellen lassen

Wer bezahlt das? Und v.a. welchen Sinn soll das überhaupt haben?

Hat die kiste also den bezahlten Wert und der ist bei Vertragsabschluss anzugeben

Bei einem Allerweltsauto wird der Fahrzeugwert bei Vertragsbeginn nirgends angegeben, da er auch nicht relevant ist.

Im Schadenfall wird der dann aktuelle Wiederbeschaffungswert ermittelt und der ist für die Regulierung ausschlaggebend.

Was ein Restwert mit dem Thema zu tun hat erschließt sich mir überhaupt nicht, den kann ja auch vor einem Schaden keiner kennen.

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@NamenSindSchwer

Du hast bis zu einem gewissen Rahmen  schon recht , wenn das fahrzeug aber aufgrund  von besonderjheiten einen höheren Wert hat so ist das bei vertragsabschluß anzugeben bzw nachzuweisen.

Dann gibts im Schadensfall auch mehr Geld   hab ich auch nicht gegelaubt aber selbst bei Haftpflichtschäden durch dritte gibt es verschiedene Kriterien ( Größere Repartaturen und ersetzte Teile sowie andere besonderheiten ) die den Wiederbeschaffungswert erheblich erhöhen können. 

So mußte ich bei einem Schadensfall als Geschädigter für den Ersatz eines durch einen Schaden zerstörten Turboladers  350 Euro Eigenanteil bezahlen die den Wert des Fahrzeues durch das Neuteil  erheblich gesteigert  hatten .

Hätte ich die reparaturhistorie nicht lückenklos nachweisen können währe mein Smart als Wirtschaftlicher Totalschaden beurteilt worden.   Bei Kasko  gerade Vollkasko fragen die Versicherer ( Versicherungsmakler ) immer  nach dem Wert des Fahrzeuges was ev gesteigerte Werte durch umbauten oder Reparturen einschließt.

 klar kostet eine solche Wertermittlungen / Gerbrauchtwagenbeurteilungen  ( oder Werteinschätzung durch Sachverständigen )  da 100 bis 150 Euronen aber schon im Eigeninteresse sollte man das machen und nicht hinterher wenn die karre als allerweltsauto eingestuft ist heulen wenn der Wertverlust für den Geschädigten  oder bei Vollkasko  Versicherungsnehmer  zu hoch wird.

Wer das Geld bei einem Kauf in der 14 - 20Tausend Euro klasse nicht hat der hats nicht anderst verdient.  Geiz ist nunmal Gei...  aber hinterher heulen wenns keine oder zu wenig Kohle gibt. 

Viel Spass beim Sparen .... Joachim

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@NamenSindSchwer

mit Restwert meinte ich den Wert des Fahrzeugs bei Kauf  der vom Wiedrbeschaffungswert durchaus erheblich abweichen kann...Von Diesem dann die  ( Zeit ) Wertminderung durch Nutzung abgezogen wird... Sorry unverständlich formuliert.

Basis des Wiederbschaffungswertes lässt sich durch Reparaturnachweise durchaus erheblich erhöhen wenn man diese  am besten lückenlos nachvollziehen kann .Ebenso gilt das für die Reparaturkosten wenn an diese in autorisierten Vertrags oder Fachwerkstätten durchführen lässt und das auch nachweisen kann..

Dann gibt s einen Zuschlag für ev höhere Stundenverrechnungssätze gegenüber freien Werkstätten die der Versicherer akzeptiert.. . Joachim

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Brauchst du nicht, da der eh die meiste Zeit rumstehen wird sobald das Dieselverbot kommt 😁

Bei mir nicht, ich lebe in einer Kleinstadt :-)

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@Gym80931996

Und du meinst du wirst die nächsten 5-10 Jahre da auch noch wohnen?

Oder vielleicht mal Freunde oder eine Freundin in einer größeren Stadt haben wohin du dann mit dem Zug fahren musst?

Du weißt nicht was du in ein paar Jahren machst und wohin dich das Leben und/oder die Liebe führt 😉

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Würde sich da eine Vollkaskoversicherung lohnen?

Eine Versicherung 'lohnt' sich immer, wenn man sie in Anspruch nimmt und der regulierte Schaden höher als die bis zu dem Zeitpunkt gezahlten Beiträge sind.

Ich persönlich habe noch nie eine Vollkaskoversicherung gehabt und auch noch nie eine vermisst.

Bei einem Auto für 17000.-€ würde ich immer eine VK abschließen. Ein kleiner Rutscher im Winter kann dich schnell mal 5000-6000.-€ kosten. Du solltest doch über deine letzte Rechnung wissen mit welcher Einstufung du bei der Versicherung fährst. So kannst du schnell im Internet ermitteln was so eine Versicherung kostet. Ich zahle für meinen Focus mit VK im Jahr so um 560.-€.Bei über 30000km Fahrleistung. Das ist nicht viel für einen Rundumschutz. Wenn du jetzt noch grobe Fahrlässigkeit ( Trunkenheitesfahrt, hohe Geschwindigkeitsverstösse...) raus nimmst sinkt die Versicherungssumme dramatisch. Nun kann ich nicht beurteilen wie deine SF Klassen sind. Hab mal ganz schnell gerechnet. VK 1100.-€ TKG 970.-€ und nur Haftpflicht 325.-€. Allerdings mit meinen ungefähren SF Klassen. Wie du siehst ist der Unterschied zwischen TK und VK gering. Das lohnt immer. Ausser du fährst mit 100% oder mehr in den SF Klassen. Und bei einem Totalschaden bekommst du zumindest den Zeitwert erstattet. Abzüglich des Selbstbehaltes, den ich mit 500.-€ angesetzt habe. Wie gesagt. Bei so einer Summe würde ich das immer machen. Schon alleine um ruhig schlafen zu können. Wenn die Versicherungssumme allerdings deine Grenzen sprengt, würde ich mir überlegen ob ich so viel Geld für ein Auto ausgeben und mir dessen Unterhalt auch leisten kann.

Die Anschaffung der Wagen lohnt sich erst gar nicht. Wenn man deine restlichen Fragen verfolgt, sieht man, dass du deine gesamten Ersparnisse in den Wagen stecken willst und gar kein Geld mehr für eine VKV hast, geschweige denn für Reparaturkosten.

Kauf dir den Wagen mit entsprechender Versicherung, die du dir leisten kannst.

Du willst doch nicht im ernst für ein gebrauchtes Auto eine Vollkasko abschließen?

Ich habe mir damals für 23.000€ ein Jahreswagen Audi A6 mit 18.000km gekauft NP war 43.000€ und habe auch keine Vollkasko abgeschlossen.

Mein Grund war, daß ich kein Raser bin und eher defensiv fahre und schon lange Praxiserfahrung habe, so daß ein Verschuldeter Unfall erst gar nicht in betracht kommt, zudem ich mir jderzeit leisten kann ein neues Auto zu kaufen, sollte doch was passieren.

Aber wenn es Dir das Geld Wert ist, dann mach doch eine Vollkasko. Ist Dein Geld. Mich kümmert es wenig. Ich würde es nicht machen. 

So pauschal sollte man das nicht sagen.

Mit 30 % ist eine Vollkasko bei 2.000 € SB bei manchen Fahrzeugen sogar billiger, als eine Teilkasko (die immer bei 100 % bleibt)

Vielleicht hat der Fragesteller das Fahrzeug ja auch finanziert. Dann wird er meistens gar nicht gefragt.

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Die erste Frage, die du DIR (nicht uns) stellen musst lautet: besteht die erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass du dein Auto selbst zu Schrott fährst?

Wenn ja, lautet die zweite Frage: kannst du es dir leisten das Auto zu schrotten und die 17'000 Euronen abzuschreiben?

Lautet die Antwort JA = keine Vollkasko. Bei Antwort NEIN = Vollkasko abschliessen.

Nach meiner Ansicht sind gerade die Versicherer die größten Verbrecher in Deutschland. Du wirst Dich im Schadensfalle sehr wundern, welche abenteuerlichen Ausreden diese haben. Da sind ganze Abteilungen nur damit beschäftigt Ansprüche abzuwehren. Keine Versicherung außer dem Minimum!

Die  "Verbrecher" lehnen nun mal "getürkte Schäden" ab. Dazu sind sie sogar gesetzlich verpflichtet, das sie ja nicht mit ihrem eigenen Geld handeln, sondern den Beiträgen der "ehrlichen Kunden"

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Komisch, bei mir waren sie immer Fair. Sowohl bei Diebstahl ( 2 Motorräder ) als auch bei 1nem VK Schaden. Vielleicht passen Bierzelt Parolen besser in andere Foren. 

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