Würde RB( Leipzig) in England, USA und anderen Ländern genauso angefeindet oder ist es Deutscher Neid?

Das Ergebnis basiert auf 10 Abstimmungen

Nein 90%
Ja 10%

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

in den Vereinigten Staaten ist dies gang und gebe. Millionären gehören die Teams aus den Profiligen (American Football, Baseball, Hockey, Basketball und so weiter). Die Besitzer also die Millionäre können entscheiden, was mit den Teams passiert und wie sie diese unterstützen. Auch ein Umzug in eine andere Stadt ist kein Problem. So wurde zum Beispiel das NFL Team der Cleveland Browns 1999 nach Baltimore verlegt und dort in Baltimore Ravens umbenannt. Dieses Jahr zogen die Oakland Raiders nach Las Vegas um.

In Großbritannien wird dies etwas kritischer gesehen. Manchester City wird doch auch intensiv von den arabischen Scheichs unterstützt. Der FC Southampton hat einen chinesischen Investor und so weiter. Fans von anderen Mannschaften beklagen auch eine Wettbewerbsverzerrung. Andererseits ist man aber auch froh, dass dadurch der englische Fußball im europäischen Vergleich besser abschneidet.

Was aber in Großbritannien gar nicht geht, ist der Umzug beziehungsweise die Umbenennung eines Teams. Im Jahr 2002 wurde der AFC Wimbledon in das 100 Kilometer entfernte Milton Keynes verlegt und in Milton Keynes Dons umbenannt. Dies führte nur dazu, dass sich in den Briefkästen des neuen Vereines nur ständig Hundekot befand und die Besitzer auch ziemlich angegriffen wurden. Umzüge sieht man im traditionsbewussten Großbritannien überhaupt nicht gerne.

Alles Gute und eine schöne Zeit!

Gut, dass du die Geschichte mit Wimbledon und Dons genannt hast. Kommerz hin oder her, leben und leben lassen...aber in eine andere Stadt übersiedeln geht auch für mich gar nicht. Der Verein sollte sich mit der Stadt identifizieren, genauso umgekehrt.

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Nein

Nein. Bei der MLS in den USA reden wir von einer ganzen Kommerzliga ( in der es übrigens mit New York auch einen RB Verein gibt). Jeder Verein (der als Franchise geführt wird) ist dort modern und kommerziell und gehört einer Firma bzw einem reichen Unternehmer, für Deutsche ein Alptraum. Trotzdem scheint es dort niemanden zu stören. In England ist es wahrscheinlich nicht anders, mit dem Unterschied, dass die meisten Vereine dort schon mehrere Jahre alt sind und bereits Traditionsvereine waren bevor sie "kommerziell(er)" wurden. Es ist halt auch ein Unterschied ob es einen Vereins schon jahrelang gibt bevor dort ein Reicher Unternehmer einsteigt oder ob ein Verein einfach aus dem Nichts und nur durch Geld entsteht.

In england eher von den alten Traditonsvereinen die in den unteren ligen rumtümpeln. Man City etc sind genauso Komerz vereine und genauso aufgebaut wie RB Leipzig. Das ist leider der moderne Fußball.

Aber wenn sie gegen vereine wie Roter Stern Belgrad etc spielen sind die hools von Belgrad bestimmt nicht grade nett zu den Leipzigern (zurecht ;) )

Woher ich das weiß:Hobby

Zurecht nicht nett?!

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@Anastasia65

RB leipzig ist ein muster beispiel dafür wie Kommerz unseren geliebten Fußball kaputt machen ;). 2009 von Red Bull aus dem Boden gestampft mehrere 100 Millionen in den Arsch geblasen und jetzt stehen die da wo sie sind...

In Leipzig immer nur chemie und lok!

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@Anastasia65

Gewalt spielt sich ausserhalb des Platzes oder Stadien ab. Hools treffen sich an abgelegen Plätzen und machen da ihre massenschlägereien, geben sich danach die hand und gehen heim. Die Medien verzerren unsere ansichten zum Fußball leider sehr deswegen kombinieren die meisten Ultra mit Gewalt was totaler schwachsinn ist

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Nein

Das hat aber nicht mit Neid zu tun. Es geht um Teams, die eine gewisse Tradition haben. Dazu gehören Leipzig, Hoffenheim, Leverkusen und Wolfsburg nicht.

Allerdings ist dieser Ansatz albern. Jeder Profiverein ist ein Wirtschaftunternehmen.

Ja

Weil es überall spinnige Fans gibt. Viele davon brauchen einfach Feindbilder und sobald ein Verein schnelle Erfolge hat werden diese Typen aktiv

Wie auch bei Hoffenheim

Schönes Wochenende

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