Würde man ein Baby aus der Steinzeit in unsere Zeit mitnehmen wäre es dann als erwachsener bzw. Jugendlicher genauso schlau wie ein normales Baby?

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5 Antworten

Die Steinzeit ist heute in einigen Teilen der Welt noch immer nicht vorbei. Sie existiert noch immer und das Gedankenexperiment das du beschreibst, passiert eigentlich jeden Tag aufs neue. In Papua Neuguinea, im Amazonas Regenwald und auch in Afrika leben auch heute noch einige Stämme in der Steinzeit. Wächst ein solches Kind in der Zivilisation auf, lernt es die Sitten und Gebräuche seines Umfeldes. Wenn man diesem Kind eine gute Bildung ermöglicht, kann es studieren und auch ohne weiteres einen Anschluss schaffen. Da kommt es nicht darauf an, ob es aus einer steinzeitlich lebenden Gesellschaft stammt. Es kommt nur auf seine persönliche Intelligenz an. Allerdings hat man festgestellt, dass die Intelligenz von steinzeitlich lebenden Stämmen sehr viel homogener ist, als in unserer Gesellschaft. In unserer Gesellschaft gibt es große Unterschiede. Es gibt die große Masse der normal begabten Leute, dann gibt es noch ein paar sehr Kluge und einen relativ großen Anteil von wirklich dummen Leuten, die bei einem Intelligenztest sehr schlecht abschneiden. So große Unterschiede gibt es in einer steinzeitlich lebenden Gesellschaft nicht. Natürlich gibt es auch dort ein paar Leute die positiv heraus ragen. Aber die meisten sind nicht intelligenter und auch nicht dümmer als der Durchschnitt. Es kommt also nur darauf an, in welchem Umfeld ein Kind aufwächst. Im Urwald geht das Kind natürlich auch durch eine Schule. Wer dort aufwächst weiß als Erwachsener alles über die Natur, den Wald und die Tiere. Nur erkennen wir diese Art der Bildung nicht an. Dabei sind wir dort die Dummen und finden uns nicht zurecht. Alle heute steinzeitlich lebenden Menschen haben das gleiche Potential wie wir. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass unsere steinzeitlichen Vorfahren dümmer gewesen sein sollen. Denn die Steinzeit ist ja in Europa noch gar nicht so lange her. Innerhalb so weniger Generationen ändert sich die Intelligenz der Menschen nicht. Geht man allerdings sehr viel weiter als nur 5000 oder 10000 Jahre zurück in die Vergangenheit, dann kommt man an einen Punkt an dem die Menschen eine geringere Menge an grauen Zellen in ihrem Schädel hatten. Mit weniger Gehirn hat man natürlich auch weniger Potential. 

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In der Steinzeit waren es die selben Menschen nur noch nicht so weit entwickelt, sie mussten alles erst lernen und entwickeln und fingen eben erst ganz unten an und lebten von dem dem, was die Natur ihnen gab, waren aber frei und glücklich. Brutal waren Menschen schon immer, damals wie heute.

Das Baby würde von seiner Umgebung lernen und sich nach ihr anpassen also ist noch ganz frei und könnte in jeder Zeit leben.

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Hi,

Nein, denn die Menschen, die zu der Zeit lebten, waren nicht so weit entwickelt, wie wir heute. Von der Steinzeit zur Neuzeit hat der Mensch nicht nur seelisch sondern auch gut erkennbare körperliche (und damit auch Gehirn) Dinge weiterentwickelt 

LG dein Raptoryoshi

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Die Gehirne sind nur sehr unwesentlich unterschiedlich. Ein Baby von heute ist nicht schlauer als ein Baby aus der Steinzeit. Die Babys lernen nur durch ihre Umwelteinflüsse, ein Baby aus der Steinzeit könnte also genau so schlau werden wie ein heutiges Baby, denke ich.

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jop es hätte sogar den vorteil das es von anfang an weiter entwickelt wäre.

babys konnten zu der zeit direkt nach der geburt sitzen und krabbeln

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Kommentar von Raptoryoshi
19.03.2016, 17:54

Stimmt schon, aber das Gehirn von damals war nicht so weit entwickelt wie heute und Menschen damals haben sich in ihrem Leben schneller entwickelt als heute (auch Bezug auf medizinische Versorgung)

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