Würde ihr befristet arbeiten?

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3 Antworten

Bei Schulbegleitungen ist es normal, dass es immer nur Jahresverträge gibt.

Das liegt daran, dass das zuständige Amt die Begleitung für ein Kind in der Regel nur für ein Jahr bewilligt. Danach ist wieder ein neues Hilfeplangespräch und eine neue Bewilligung fällig.

Dadurch sind die Träger von diesen Bewilligungen abhängig. Würden sie alle Mitarbeiter mit einem Festvertrag einstellen, würden sie in die Röhre gucken, wenn nicht genügend Betreuungsbedarf für alle Angestellten da ist.

Meistens lässt es sich einigermaßen abschätzen, ob die Maßnahme für ein Kind weiterbewilligt wird. Sieht es so aus, als würde die Bewilligung nicht verlängert, würde ich schon einmal die Fühler ausstrecken.

Sie macht nur Vormittags Schulbegleitung,sie ist nachmittags im Kindergarten oder auch mal Frühforderung etc.Je nachdem. Leider gibt es kaum Chancen auf unbefristeten Vertrag, deswegen weiß sie nicht was sie machen soll.

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Ich kenne jetzt spontan mal keine einzige Branche, in der eine Befristung nicht üblich ist - selbst im öffentlichen Dienst. Merkwürdig ist das nicht, sondern es ist ein funktionierendes Instrument der Arbeitgeber, um Kosten zu sparen.


Wow Kosten, aber zum Wohle der Kinder ist es nicht, ständig neues Personal und für das bestehende Personal immer wieder andere einarbeiten ist auch nicht prickelnd. Bringt ja im Endeffekt nichts , außer sich wahrsheinlich weiter zu bewerben für Sie :-/

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Bevor ich nix hab gehe ich lieber Arbeiten. Macht sich auch besser im Lebenslauf und bei Bewerbungsgesprächen. Manchmal wird aus einer Befristung ja auch eine richtige Stelle.

Ja aber das gibt es ja da nicht, die meisten werden ausgestellt und dann? Sitzt man wieder da, also lieber doch innerhalb des Jahres weiterbewerben oder?

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@Babsi400

Na klar. Was macht sich wohl besser beim Bewerbungsgespräch? "ich mache zur Zeit nichts" oder "ich habe eine befristete Stelle"

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