Würde heute überhaupt noch jemand vom Islam sprechen, wenn der Orient nicht durch seine Ölvorkommen so reich und "mächtig" geworden wäre?

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13 Antworten

Die Ölvorkommen wären nutzlos für die Förderländer, wenn sich die Industriestaaten nicht so abhängig vom Erdöl gemacht hätten.

Ich vermute, dass diese Abhängigkeit geringer wird, teilweise durch die alternativen Energiequellen (in Ländern wie Deutschland), teilweise durch weiteren Ausbau der Kernkraftwerke (im Rest der Welt).

Die OPEC ist heute schon - im Vergleich zu früher - ein zahnloser Tiger geworden. Vielleicht erleben wir noch, dass die "Macht" der Ölstaaten und damit die Macht des Islam verschwindet.

Dave0000 20.01.2017, 11:47

Ich spüre hier grade NIX von irgendeiner Macht des Islams
Und Vorallem nichts durch Erdöl begründetes

Wenn euch die Politik eines LANDES nicht passt kann man da nicht vom Islam sprechen
Das ist verblendet

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Lägen im Orient nicht so viele Ölvorkommen, hätte man einigen Ländern dort bestimmt nicht Frieden und Demokratie gebracht.

Öl spielt erst seit relativ kurzer zeit eine große Rolle, etwa seit gut 100 Jahren. Saudi Arabien exportiert erst seit 1944 Öl in größeren Mengen. Das ist sicher keine Zeitspanne, in der eine Religion einfach so verschwinden würde, aber ohne die Erdölförderung wäre die ganze Region heute noch ein international unbedeutender Fleck Wüste.

Bevor die islamisch motivierten Anschläge zunahmen, sprach man auch nicht besonders oft vom Islam, er war nur eine Randerscheinung. Die verübten Terroranschläge
waren allerdings nicht besonders kostspielig, man bediente sich recht einfachen Mitteln. Die wären also auch ohne das Ölgeld möglich gewesen.

Ob die Anschläge auch ohne die Ölförderung stattgefunden hätten, kann ich nicht sagen. Jedenfalls haben die Terroristen ihrer Religion damit einen Bärendienst erwiesen. Der Islam steht so schlecht da wie lange nicht. Obwohl die Glaubensinhalte anderer Religionen (z.B. des Christentums) nicht weniger menschenverachtend sind, liegt beim Islam nun der Fokus auf diesen Inhalten und es scheint unter Muslimen populärer zu werden, radikale Ansichten auch öffentlich zu vertreten.

die frage die sich mir stellt ist : Meinst du positiv oder negativ vom islam sprechen? und meinst du Politisch/gesellschaftlich oder auf die Religion bezogen?

wenn du mit der Frage meinst, ob leute den Islam diskutieren würden als religion und die Botschaft allahs - Ja würde so sein, denn besonders christen und juden die gläubig sind kommen nicht drum herum. ebenso wie muslime sich auch mit juden und christentum auseinandersetzen. das ist das was alle gläubigen (in den abrahemitischen religionen) verbindet. Das ist auch durch den gleichen kern und parallelen der Religionen der Fall. (Ausser die dreieinigkeit)

Gesellschaftlich / politisch würde keiner vom islam sprechen meiner meinung nach. das hängt nur mit den Kriegen und den daraus resultierenden Konsequenzen wie Terror  usw zusammen....so denke ich zumindest (siehe dazu auch friedensforscher dr Ganser)

ist ne gute frage!

DottorePsycho 20.01.2017, 18:47

Ich erinnere mich vage an eine Zeit, als hier in Deutschland von Konflikten im oder mit dem Orient kaum die Rede war. Und da ich davon ausgehe, dass ein guter Teil dieser Konflikte mit den dortigen Ressourcen zu tun hat, kann ich mir vorstellen, dass kaum jemand hier über den Orient sprechen würde und somit auch der Islam kaum Thema wäre - hier in Deutschland, wenn es diese Ressourcen nicht gäbe.

Zu dieser Zeit, also in meiner Kindheit, war ich hier ein "kleiner Exot", der von der nachbarlichen Deutschen Omi genauso einen Lutscher bekommen hat wie die Deutschen Kinder. Da war nicht die Rede von Toleranz. Das war Akzeptanz. Dass ich Muslim bin, hat niemanden gestört - das wurde nichtmal thematisiert. Ich wurde als Mensch wahrgenommen. Was mich persönlich angeht, ist das weitgehend so geblieben.

Heute sprechen viele Deutsche mit mir über den Islam. Und eigentlich geht es immer um das Thema Terror, das durch über 30.000 islamistische Terrorakte in den letzten 15 Jahren untrennbar mit dem Islam verbunden ist. Und dann kommt die Frage nach dem, was da noch sein möge, nach Liebe, Familie, nach Halt und Hoffnung etc. Das sind dann plötzlich und unverhofft schöne Gespräche.

Aber ohne den Terror - und demzufolge ohne das Öl?? - hätten die Deutschen diesen Gesprächsbedarf vielleicht gar nicht. Dann ging es womöglich immernoch nur um das Miteinander von Mensch und Mensch - völlig losgelöst vom Glauben, völlig ohne dieses unsägliche "ins-Unrecht-setzen" der sog. kuffar, für das ich mich wirklich schäme für meine Glaubensbrüder und -schwestern.

Dazu kommt dann noch die Flüchtlingsthematik, die sicherlich auch indirekt mit den Ölvorkommen zu tun hat.

Würde heute überhaupt noch jemand vom Islam sprechen, wenn der Orient nicht durch seine Ölvorkommen so reich und "mächtig" geworden wäre?

Ich glaube, NEIN. Seit Jahrzehnten leben z.B. Deutsche und Türken weitgehend friedlich miteinander, ohne dass der Islam als Thema wichtig geworden wäre. Jeder glaubt, was er glaubt. Punkt. Erst in den letzten Jahren wird der Islam thematisiert.

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Klaraaha 20.01.2017, 19:26
@DottorePsycho

DE bezieht nur ganz wenig Öl  aus dem Nahen Osten. Nur schätzungsweise 5%. Der Hauptanteil kommt aus Norwegen und Rußland. Saudi-Arabien mag zwar insgesamt das größte Förderungsgebiet sein, aber danach kommt schon das Nordseeöl und Rußland. 

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DottorePsycho 20.01.2017, 19:32
@Klaraaha

Innerhalb meines Vortrags ist es aber doch unerheblich, woher Deutschland sein Öl bezieht.

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YassineB87 23.01.2017, 15:18
@DottorePsycho

das ist ja das was ich auch immer sage, kurz um wie volker pispers es formulierte: "seit dem 11.09.2001 verwandelten sich die 80 millionen fussballexperten plötzlich zu 80 millionen islamexperten..." :) so ungefähr sagte er es und es trifft punktgenau zu. das bedeutet seit dem terror ist der islam negativ in der diskussion. logischerweise negativ. 

nichts desto trotz: viele schauen mitlerweile an der propaganda vorbei und wachen auf durch zunehmende stimmen aus der WESTLICHEN Kultur wie zb der genannte friedensforscher, Kenfm und so weiter. Auch dank der geführten historischen debatten zwischen Pfarrern und islamischen gelehrten (zb Swaggert vs Ahmad deedat) gibt es einen positiven Grundbaustein, worauf man aufbauen muss als gesellschaft.

Das Thema Kufar wie von dir genannt... dafür muss man sich nicht schämen als moslem. als gläubiger distanziert man sich vom unglauben. Kufar oder übersetzt einfach atheist, das sagen viele praktisch schon mit stolz. Genauso wie Atheisten uns als muslime akzeptieren müssen, müssen wir atheisten/kufar akzeptieren,. das hat nichts mit intoleranz zu tun....

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YassineB87 23.01.2017, 16:03
@YassineB87

sorry einen Absatz vergessen, und damit sich der Kreis auch schließt: 

Ich bin zwar nicht der Verschwörungstheoretiker, aber es ist für jeden der die Augen aufmacht klar: Der Terror den wir heute haben ist dem territorialkrieg von den USA geschuldet. Auch die Nato hat da fleißig mitgemacht. 

Der Nahe Osten wurden Systematisch und strategisch destabilisiert und anschließend eingenommen aus 2 Gründen: 1 Resourcengewinn, 2. Machtkampf geostrategisch zwischen USA und Russland.

Taliban, Alqaida, IS Terorrmiliz usw wurden alle NACHWEISLICH durch USA ausgebildet,trainiert und vor allem finanziert. 

Nachweislich wird nun auch das ganze Öl abgepumpt und abtransportiert - siehe Pipeline in Kuweit zum Beispiel USW....

Die ganze story drumherum bzgl des Terors ist einfach die Verpackung. Siehe gegenbeispiel länder wie marokko allgerien usw, welche keine rohstoffe haben (gott sei dank) was ist mit denen? Nichts!

also ja - kein öl, kein terror, kein negatives zum islam

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Du bringst da etwas durcheinander.

Folgende Aspekte sind von Dir angeschnitten:

  1. Islam als eine Religion
  2. Wirtschaftlicher Erfolg durch Rohstoffe (Öl)
  3. Welthandel
  4. Aggressive Auseinandersetzung

zu 1) Islam

Der Islam ist eine ideologische Religionsform, die sich mit dem geistigen und weltlichem Dasein befasst. Dabei bietet der Islam in sich einfach Lösungen und Erklärungen.

Der Islam bedarf folglich keinen hohen Bildungsstand. Dementsprechend findet man den Islam vornehmlich in Regionen mit niedrigem Bildungssystemen. Wohlgemerkt es geht um Bildung und nicht um Intelligenz.

Daraus resultierend findet sich der Islam vornehmlich in Entwicklungsländern.

zu 2) Wirtschaft

Einzelne Gesellschaftsschichten haben in den islamischen Regionen mit Erdölvorkommen wirtschaftlich hohen Erfolg. Leider haben sie dann mit der Kapitalmacht wenig daraus gemacht.

Darunter verstehe ich, dass man keine Sorge dafür getragen hat, dass man neben dem Erdöl, dessen Vorkommen ja auch nur begrenzt ist, andere Einnahmemöglichkeiten schafft.

Eine Prognose auf eine langfristig stabile Wirtschaft erscheint zweifelhaft.

zu 3) Welthandel

Der Welthandel ist im islamischen Sektor aufgrund der Währung Rohstoffe tätig. Finden sich dazu Alternativen, wird dies negative Einflüsse auf die Region haben.

Auch hier ist wieder zu bemerken, dass man für eine zukünftige Stabilität keine Vorsorge trifft.

zu 4) Auseinandersetzung

An den Auseinandersetzungen innerhalb der islamischen Welt, werden jetzt und auch zukünftig von Asien, Europa bis hin zu den USA Milliarden verdient. Die Stärke der Exporteure wird die islamische Welt dabei niemals erreichen.

Fazit:

Die islamische Welt krankt daran, dass es keine eigenständige Entwicklung gibt. Daraus resultierend kann man schon sagen, dass sich dieser Teil der Welt selbst im Weg steht.

Dies resultiert aus der dogmatischen Religion, was unumstritten ist.

Genauso resultiert es aber auch daraus, dass sich eine Herrscherkaste gebildet hat, die keinen sonderlichen Weitblick hat.

DottorePsycho 21.01.2017, 11:21

"Du bringst da etwas durcheinander."

Hmmm, nach mehrmaligem Durchlesen Deiner Antwort, bleibt mir immer noch verborgen, was ich da wohl durcheinander bringe.

Alles, was Du vorbringst, ist mir entweder klar oder wurde gar nicht von mir angeschnitten oder ist nicht unbedingt relevant.

Wie kann meine Frage - so, wie sie formuliert ist - überhaupt etwas durcheinander bringen? Vielleicht hilft Dir mein Kommentar zur Antwort von YassineB87 (derzeit 1 Position über Deiner) ein wenig weiter in "meine" Richtung ...

Da ich Deine Sichtweise zum Thema durchaus zu schätzen weiss, bin ich an Deinen weiteren Kommentaren durchaus interessiert, selbst wenn ich doch etwas durcheinander gebracht hätte. :-)))))

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1988Ritter 21.01.2017, 22:57
@DottorePsycho

:-)))....Ich habe mir meine Antwort ebenfalls durchgelesen, und dabei lachen müssen.

Wenn man zwischendurch noch Kunden empfängt, dann geht bei Antworten schon mal was unter, was in meinem Fall passiert ist.

Ich habe eine ganze Textpassage ausgelassen.

Hier die Ergänzung:

Du bringst da etwas durcheinander....blablabla....weil Du den Islam von seinem heutigen Standpunkt aus siehst.

Das darf man aber nicht. Der Islam hat sich verbreitet, und zwar in aggressiver Form, bevor Erdöl überhaupt eine Bedeutung bekam.

Der Islam ist eine geistige und weltliche Ideologie Dies bedeutet, dass hinter der Religion eine Herrscherkaste besteht, die aufgrund der Unproduktivität der islamischen Bevölkerung zum Statuserhalt auf aggressive Expansion angewiesen und ausgelegt ist.

In der Zeit des Ölbooms bedurfte es keiner aggressiven Expansion. Jetzt wo die Erdölindustrie durch elektronische Produkte bedeutungslos werden kann ändert sich das. 

Der Islam drängt wieder aggressiv gen Westen. Die Asylantenflut gehört nach meiner Ansicht dazu. Was dabei bezweckt werden soll, erschließt sich mir noch nicht.

Die Problematik ist somit komplex, und kann nicht alleinig über den Faktor Erdöl geklärt werden.

......und nun 1 - 4.

blablabla.....

Dem Fazit füge ich dann noch bei:

Die Epoche der Erdölproduktion war und ist lediglich eine Phase innerhalb der Verbreitung des Islam.

Der Islam ist eine Ideologie die sich immer in den Fokus rücken wird, da der Islam die aggressive Expansion beinhaltet, und es leider viel zu wenige Muslime gibt, die den Islam hinterfragen.

Über allem steht der Leitspruch:

Und Allah will es so !

Wenn ich mir den Islam und seine Geschichte betrachte, dann habe ich eher das Gefühl, dass der Reichtum durch die Erdölepoche den Islam in seiner aggressiven Expansion gehemmt hat.

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Sicher würden immer noch Leute von Islam sprechen, den nichts desto trotzt wäre er wohl immer noch die 2 grösste Religionsgemeinschaft der Erde.

Die Hauptursache dafür ist das der Islam aber heute in aller Munde ist, ist ja zweifellos der Terrorismus.

Jetzt ist die Frage würde es denn Terrorismus in seiner heutigen Form auch geben wenn im nahen Osten nie um Rohstoffe gekämpft worden wäre?

Eine Frage die ich aber leider mangels hellseherischer Fähigkeiten nicht beantworten kann.

Es gibt eine große Notwendigkeit sich mit dem Islam auseinanderzusetzen: potentieller Absatzmarkt für Industrie- und Konsumprodukte. Solange die dort aber alles und jeden mit einer Fatwa belegen, kann sich auch kein freier Markt entwickeln.

Das ist eine interessante Frage.

Einerseits hätte es die sogenannten "Verteidigungskriege", die der Westen in den islamischen Ländern geführt hat, nie gegeben, andererseits wären diese Gebiete wahrscheinlich nicht weniger umkämpft, als es heute der Fall ist. Ich finde, man darf nicht den Fehler machen und lediglich dem Westen die Schuld dafür zuschieben, dass in den islamischen Ländern oftmals Chaos herrscht. Das schafft die Bevölkerung dort auch ganz gut allein.

Deswegen gehe ich davon aus, dass der Migrantenanteil aus islamischen Ländern in Europa, nicht deutlich geringer wäre, als jetzt.

Außerdem sollte man nicht vergessen, dass der Islam den Anspruch hat, sich so umfassend zu verbreiten, dass keine weiteren Religionen existieren. Auch ohne Öl, würde es vermutlich Moslems geben, die für dieses Ziel kämpfen und sterben würden. Einen LKW kann man auch ohne Öl-Millionen in eine Menschenmenge steuern.

Ich halte die "Interventionen" des Westen zwar für grundlegend falsch, aber der Islam verfügt in einem bestimmten Personenkreis über soviel Anziehungskraft, dass er meiner Meinung nach, auch ohne Öl zum Problem für den Westen geworden wäre.

 

Der Orient ist nicht mächtig. Die Golfstaaten sind zu klein und Saudi Arabien ist letztendlich auch von den USA abhängig. Iran ist nach wie vir stark isoliert und der Rest hat entweder kein bzw wenig Öl oder aber die vorkommen werden von Shell, ExxonMobil & Co ausgebeutet. Ein unangenehmer Nebeneffekt für solche Staaten ist die Macht dieser multinationalen Konzerne. Siehe das Beispiel Nigeria und der Einfluss von Shell auf nigerianische Verwaltungsstrukturen.

jessiou123 06.02.2017, 20:07

Amerika wäre ohne saudiarabiens geld nichts ..informiere dich bitte :)

Die welt wäre gar nichs ohne Erdöl 

PS: ich stehe nur für gerechtigkeit und habe mit den leuten nichts zu tun 

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furkansel 13.02.2017, 17:49
@jessiou123

Es ist doch umgekehrt. Die USA sind vielleicht aufgrund ihrer Staatsschulden und Bilanzdefiziten von China und Japan abhängig aber nicht von Saudi Arabien (ich meine in finanzieller Hinsicht). Ja, alles hängt von Öl ab aber es gibt Staaten mit so viel Öl, die trotzdem bitterarm und korrupt sind.

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Ich denke, die Verbreitung des Islam, hat relativ wenig, mit Ölvorkommen, Reichtum, und wirtschaftlich guten Gegebenheiten zu tun. Eher in Gegenteil.

Religion hat ja meist dort eine größere Bedeutung, wo Armut und Not herrscht. Wo die Menschen versuchen, aus ihrem Glauben Hoffnung und Kraft zu schöpfen, für ein besseres Leben.

Dave0000 20.01.2017, 11:48

Na endlich mal jemand mit logisch begründeten und Vorallem sinnigen Erläuterungen und Einstellungen

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Dave0000 20.01.2017, 12:45

Der Fragesteller selbst will Moslem sein...
Keine Ahnung wie er dann die Frage ernst meinen kann

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itsme1985 20.01.2017, 14:18

Danke Dave0000 ich hab mir auch nur am Kopp gepackt...

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Dave0000 20.01.2017, 14:28

Er scheint sich nur blöd ausgedrückt zu haben
Aber da haben ihn ja hoffentlich mittlerweile genug Leute drauf hingewiesen

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Da es sich beim Islam um eine Weltreligion handelt, würde sehr wahrscheinlich auch heute noch über den Islam gesprochen werden. Falls du auf die aktuelle Kontroverse hinsichtlich des Islams anspielst, so glaube ich nicht, dass dies allzu viel mit Ölvorkommen zu tun hat. Sie würde künstlich durch einige Verrückte in Politik und Wirtschaft erschaffen, damit sie nach dem Kalten Krieg weiter Waffen produzieren und Krieg spielen können. Ich kann mich nicht erinnern, dass der Islam in den 1970er- und 1980er-Jahren vom Westen als Gefahr wahrgenommen wurde, obwohl schon damals Millionen Muslime in Deutschland und anderen westlichen Ländern lebten und islamische Staaten wie etwa Syrien, Irak und Iran militärisch in weit besserer Verfassung waren als sie es heute sind. Erste Versuche der Mainstream-Medien Anfang der 1990er-Jahre, den Islam nach dem Kalten Krieg als neuen Feind auszumachen, verliefen im Sand. Daher musste ein Geschehnis wie die Sprengung des World Trade Centers her. Erst jetzt war der Weg frei, die westliche Bevölkerung in Stimmung zu bringen, um in Afghanistan (das übrigens nicht für Reichtum und Ölvorkommen bekannt ist) einzumarschieren und dann auch gleich mit Irak usw. weiterzumachen. Verständlicherweise sahen sich nun Muslime stärker denn je genötigt, den Westen zum Islam, der Religion des Friedens, zu bekehren, und Hurra! – gekoppelt mit Flüchtlingsströmen und anderen Konfliktbeschleunigern haben wir die heutigen hirnrissigen Diskussionen, ob Frauen in Deutschland ein Kopftuch tragen dürfen sollten. Nur so meine Meinung ...

Du wohnst wohl nicht in Wien?

Judentum,Islam, christentum sind (welt)religionen und haben nichts mit dem zu tun was Reichtum, popularität etc anbelangt

Ohne Öl sähe es heute in den meisten Ländern der islamischen Welt aus wie in Somalia

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