Würde Gott auch existiert auch wenn niemand an ihn glaubt?

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Das Ergebnis besteht aus 27 Abstimmungen

Ja 59%
Nein 29%
KP 11%

24 Antworten

KP

Eine kluge Frage! Wenn ich mich recht entsinne, war es Nitzsche, der sagte, "Nicht Gott hat die Menschen erschaffen, sondern die Menschen haben Gott erschaffen." (neben ihm haben das aber auch andere, ggf. in abgewandelter Form,  gesagt und womöglich war Nitzsche auch nicht der erste)

Ich sehe das ganz ähnlich. Ich glaube, dass Gott "erfunden" wurde, weil es einfach so viele Dinge gibt, die sich der Mensch nicht erklären konnte bzw. auch heute nicht erklären kann. Wie ist die Erde entstanden? Wo kommen die Menschen und all die anderen Lebewesen her? Warum gibt es (Natur-)Katastrophen? Warum gibt es "Wunder", dass ein Mensch beispielsweise einen Sturz aus erheblicher Höhe überlebt? Da muss doch eine höhere Macht im Spiel sein?! 

Und oft hilft die Vorstellung, dass es ein höheres Wesen gibt, das einen Plan für einen hat, vielen Menschen, z. B. harte Zeiten durchzustehen. Angenommen, dass dies alles u. a. die tatsächlichen Gründe dafür sind, warum Gott existiert - dass er also durch den Glauben der Menschheit erschaffen wurde, würde das im Umkehrschluss bedeuten, dass Gott nicht (mehr) existiert, würde keiner an ihn glauben. 

Ich persönlich bin übrigens im eigentlichen Sinne Agnostikerin und möchte an dieser Stelle auch noch Sokrates zitieren: "Ich weiß, dass ich nichts weiß."

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Kommentar von Chaoist
09.04.2016, 03:09

Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel heißt, sondern der Mensch schuf, wie ich im »Wesen des Christentums« zeigte, Gott nach seinem Bilde.

Ludwig Feuerbach

Friedrich Nietzsche hingegen, ist bekannt für seine Aussage

Gott ist tot.

Womit er meinte, dass so gut wie, oder in absehbarer Zeit, niemand mehr an ihn glaube.

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Kommentar von nowka20
12.04.2016, 15:23

@AKa!

wenn das mit sokrates stimmt, ist dein ganzer text nonsens

(nachdenken ist besser als nachplappern)

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Jeder Glaubensinhalt unterstellt einen Glauben. Vorstellungen von virtuellen allmächtigen Befehlshabern im Hinterkopf, dem das Individuum seine Taten und Untaten rechtfertigt, verdanken ihre Verbreitung natürlich auffindbaren spirituellen Verhältnissen dazu.

Wenn die zeitgemäßen Götter ihre Glaubensbasis verlieren würden, dann würden sie natürlich als historische Mythen so weiter existieren wie z.B. griechische, germanische oder römische Götter.

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KP

Eine eindeutige Antwort darauf kann man gar nicht geben, weil wir nicht wissen, ob Gott überhaupt jemals existiert hat, oder ob er nur von uns Menschen "erfunden" wurde.

Wenn die Bibelgeschichte einigermaßen stimmt, und Gott die Menschen erschaffen hat, wird es ihn auch weiterhin geben, auch wenn keiner an ihn glaubt. Er braucht dann unseren Glauben nicht, um zu existieren, weil er darüber steht.

Wenn Gott aber nur von Menschen erfunden wurde, gibt es ihn jetzt schon nicht wirklich, auch wenn Menschen an ihn glauben. Irgendwie gibt es ihn vor allem für die gläubigen Menschen schon, aber er ist dann nicht real. Man muss sich nur Zeus und so anschauen.. Früher haben die Menschen an sie geglaubt, da gab es sie für die alten Griechen. Inzwischen sind sich alle einig, dass es sie nie gab. Genau so könnte es unserem Gott auch mal gehen.

Der Unterschied ist nur, ob wir uns Gott ausgedacht haben, oder ob er real ist. Wenn er real ist, wird es ihn weiterhin geben (das ist wie eine Mücke - wenn du nicht glaubst, dass das Viech in deinem Zimmer ist, kann es trotzdem da sein..... Wobei das jetzt keine Beleidigung Gott gegenüber sein sollte). Und wenn wir ihn uns ausgedacht haben, wird er die scheinbare Wirklichkeit verlieren, und noch weniger existieren, als bisher, sobald keiner an ihn glaubt.

Die Antwort auf die Frage ist also meiner Meinung nach - wie alles, das mit Gott zu tun hat - reine Glaubenssache.

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KP

Warum kP? Nun es ist eig. recht simpel. Für das Gedankenexperiment fehlt es an Definitionen. Welche Art von Existenz ist gemeint? Eine ideelle Existenz ist nur vorhanden, da Menschen an sie glauben (soweit meine Ansicht). Eine materielle ist allerdings auch vorhanden, wenn man nicht dran glaubt.

Jetzt kommen wir aber zum Problem, dass Gott nicht nachweisbar ist. Aus diesem Grund kategorisiere ich ihn unter immateriell. Somit bleibt nur noch die ideelle Existenz. Wenn allerdings keiner dran glaubt, dann fällt die auch weg.

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Es ist ja selbst z.Z., wo noch viele an Götter glauben, völlig ungewiss. ob es sie gibt.

Es gab eine lange Zeit auf der Erde, da gab es gar keine Menschen. Also niemanden, der zu glauben überhaupt in der Lage gewesen wäre.

Tatsächlich ist es sinnvóll anzunehmen, dass Götter nur in den Köpfen derer existieren, die an sie glauben. Also ohne Gläubige wäre auch das Konzept "Götter" hinfällig.

btw: Was heißt "KP"?

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Kommentar von CalicoSkies
09.04.2016, 16:49

KP heißt normal "Kein Plan" oder sowas in die Richtung :)

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Ja

Wenn Gott nichts weiter ist, als eine Erfindung des Menschen, so existiert er nicht, egal ob man an ihn glaubt, oder nicht.

Wenn Gott aber mehr ist, als eine reine Erfindung des Menschen, so ist es ebenfalls für seine Existenz egal, ob man an ihn glaubt oder nicht, denn dann existiert er, unabhängig ob man an ihn glaubt. Mit letzterem ist es ähnlich wie mit den existenziellen Grundlagen des Universums, welche wir in Form von Naturgesetzen zu verstehen versuchen. Das Universum gab es vermutlich gute 13 Milliarden Jahre bevor es den Menschen gab und etwa 9 Milliarden Jahre, bevor es unser Sonnensystem gegeben hat. Es existierte also schon lange bevor wir Erkenntnisse über dessen existenzielle Wahrheit gesammelt hatten. Ebenso wie diese existenzielle Wahrheit, die für die Existenz des Universums unabdinglich ist, unabhängig von ihrer Erkenntnis existieren kann, ist es auch mit Gott, sofern er nicht eine reine Erfindung des Menschen ist.

Ich weiß nicht, ob Gott eine reine Erfindung des Menschen ist, aber ich glaube daran, dass Gott den Menschen erschaffen hat und nicht umgekehrt. Denn das Universum gab es schon lange vor dem Menschen und auch das Universum muss eine Ursache haben, die, weil es in dessen Anfang ein Ereignis gab, welches ursächlich für die uns bekannte Raumzeit ist, in einem transzendenten Verständnis von Raum und Zeit liegen muss, was nach meinem Verständnis für die Existenz Gottes sprechen würde. Letzteres ist der Grund für meine Abstimmung.

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Kommentar von realsausi2
09.04.2016, 16:47

auch das Universum muss eine Ursache haben,

Warum dass denn?

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Ja

Wenn er existieren würde, dann ja. 

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Ja

unabhängig ob du an Gott glaubst oder nicht - seine Existenz oder Nichtexistenz ist nicht von unserm Glauben oder Unglauben abhängig. 

Die Rede von "Gott ist tot" ist übertragen gemeint, und meint den Gottesgedanken in uns.

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Nein

Ein übernatürlicher Gott existiert niemals, egal ob du an ihn glaubst oder nicht.

Alle Götter wurden von Menschen erfunden - egal ob Zeus, Jupiter, Wotan, Allah, Jahwe oder sonst irgendeiner :3

Die Frage ist genauso sinnvoll wie "Würde Harry Potter auch existieren wenn niemand an ihn glaubt"...

"Ja" kannst du hier nur antworten, wenn du eh schon an Gott glaubst - und dann ist die Umfrage ja sowieso sinnlos :D

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Kommentar von SophieH96
09.04.2016, 21:56

Niemand kann beweisen, dass Gott nicht existiert.

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Ja.
Ich glaube, dass es Gott gibt. Wenn man Gründe/Argumente wissen will, warum ich das glaube, dann kann man mich fragen oder mal auf mein Profil gehen, da findet man Argumente.
Nur wenn man an etwas nicht glaubt, dann heißt das noch nicht, dass das nicht existiert. Wie viele Menschen haben vor 1000 Jahren geglaubt, dass es kosmische Strahlung gibt? Auch wenn niemand daran geglaubt hat, so gab es diese Strahlung trotzdem.

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Nein

( persönliche Meinung )

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Nein

---existieren kann nur etwas, was mit unseren sinnesorganen zu erfassen ist.

---da gott etwas geistiges ist, ist er unerfaßbar und kann deshalb auch nicht existent sein.

---unser denken ist das falsche werkzeug, um uns gott überhaupt zu nähern.

---ist die frage falsch gestellt, so wird auch die antwort falsch.

---gott ist jenseits von existenz und auch von nichtexistenz.

Jes 55,8-9

8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

9 sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken

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Ja

Gott ist unser Schöpfer. Bleibt die Frage, wenn er unser Schöpfer ist, wäre er das nicht mehr, nur weil wir ihn ablehnen? Insofern ist diese Frage widersinnig. Nur die Leugnung seiner Existenz macht Sinn, wenn man an ihn nicht glauben will.

Bleibt eine weitere Frage: Wenn man nicht an Gott glaubt, woran glaubt man dann? An nichts, dann würde man seine eigene Existenz infrage stellen. Und genau das ist es, was viele Menschen tun. Das Ergebnis ist dann, sie haben so oder so keine Zukunft. Eine grausame Realität. Das Angebot des Unglaubens möchte ich nicht annehmen. Es ist weniger als nichts.

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Ja

Gott ist sich selbst genug. ER wohnt in vollkommener Harmonie in einem Licht wo keiner hinkommen kann. Gott ist Geist! Im Grunde braucht Gott uns nicht. Wir wüssten NICHTS von Gott, wenn ER in seiner Gnade und Liebe nicht zu den Menschen gekommen wäre. Dies tat er in den alttestamentlichen Propheten, in den Aposteln und in seinem Sohn Jesus Christus und in seinem Wort in der ganzen Bibel. Gott geht es um Beziehung und Gemeinschaft. Durch den Unglauben, die Sünde und den Teufel hat der Mensch hinter sich alle Brücken zu Gott abgerissen und zerstört. Damit hätte es für Gott durchaus vorbei sein können mit den Menschen. Wir hätten nichts anderes verdient als verloren zu gehen.

Aber Gott ist Liebe und Barmherzigkeit. ER wollte sich eine Familie schaffen - eine vollkommene, sündlose und wahrhaftige himmlische Familie. Liebe geht nur freiwillig und nicht von oben bestimmt. Daher wurde Gott Mensch und hat für Gerechtigkeit und Frieden zwischen IHM und den Menschen im Alleingang gesorgt. Dies geschah durch seinen freiwilligen Tod am Kreuz zur Vergebung der Sünden (Johannes 3,16). Und dies ist (durch den Glauben) der einzige Weg in den Himmel (Johannes 14,6). Wir müssen nicht alles verstehen und ergründen können um an Gott  glauben zu können. Das Wichtigste steht in der Bibel. Durch den Heiligen Geist erfahren wir wer Gott ist.

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Nein

Gott ist eine art Metapher der Menschen (meiner Meinung nach) womit Hoffnungeschöpft wird und Unerklärliches erklärt werden soll. Dabei ist auf die Formulierung "der Menschen" zu achten.

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Ja

Ja falls es einen real existierenden Gott gibt (oder mehrere) und dieser nicht nur eine Vorstellung in den Köpfen der Gläubigen ist wird dieser, vollkommen unabhängig davon existieren ob jemand an seine Existenz glaubt oder nicht.   

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Ja

Ja, weil Gott unabhängig davon ist ob jemand an ihn glaubt. Da (der christliche) Gott es aber liebt eine Beziehung zu uns Menschen zu haben, offenbart er sich und somit gibt es zwangsläufig auch Menschen die an ihn glauben!

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Kommentar von Efinio
09.04.2016, 14:59

Das ist Unsinn, es ist wissenschaftlich völlig unbewiesen, ob Gott sich jemals offenbart hat. Im Gegenteil sogar, Studien haben eindeutig bewiesen, dass Beten wirkungslos ist. 

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Ja

Es wäre ein erbärmliches Gottesbild zu glauben, die göttliche Allmacht und Weisheit hänge von menschlichem Glauben ab. Gott ist das Sein schlechthin, aus dem alles andere Sein hervorgeht und existiert.

Wenn du nach Beweisen fragst: Gott hat sich oft genug in der Menschheitsgeschichte geoffenbart durch die Propheten, durch die Menschwerdung in Jesus Christus, durch Zeichen und Wunder. Ein Christ erkennt das und tut das nicht als Märchen  ab.

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"Warum heißt es "Gebet" wenn ich zu Gott spreche, aber "Psychose" wenn er zu mir spricht?"

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Nein

Gott existiert nicht .

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