Würde es sich lohnen den Großteil eines Vermögens in Gold anzulegen?

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6 Antworten

Der entscheidende Punkt ist: Gold ist kein Investment für eine Zeit in der die Wirtschaft steigt. In dem Fall machen andere Dinge mehr Sinn.

In einer Zeit großer Wirtschaftlicher oder politischer Instabilität (wie derzeit, siehe China Banken Crash, Griechenlandkrise, Wirtschaftskrieg USA+ Europa gegen Russland auch als "Ukraine Konflikt" gekennzeichnet) ist Gold die Beste Investition, weil es ein Wertspeicher ist.

Immobilein werden von allen hochgelobt sind aber in Wahrheit suboptimal. Ja Immobilien können Renditen erzeugen, aber wenn z.B. eine Zeltstadt mit Einwanderern neben Deinem Haus errichtet wird, ein Umwelt Unglück passiert (Sturm, Orkan, Überschwemmung, Feuer, auch im deutschsprachigen Raum möglich) dann sinkt der WErt der Immobilien und da der Name schon sagt: Es ist eine IM MOBILIE (also NICHT-Mobil) daher kannst Du auch nicht einfach wo anders Dein Haus hinbringen. Die Immobilie ist Ihrer Umwelt im Prinzip auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Außerdem: Immobilien können und werden besteuert. Gold das Du physisch zu Hause hast und von dem niemand etwas weiss, wird auch von keinem besteuert.

Meiner Meinung nach sind Aktien und Lebensversicherungen in unserer derzeitigen Lage ein NO GO. Sparverträge und Immobilien sind so la la und Gold ist die beste Option. Nicht um sagenhafte Gewinne einzufahren, aber um gegen die Probleme der derzeit instabilen Weltwirtschaft abgesichert zu sein.

Erkundige Dich doch einfach mal selber: http://www.goldseiten.de/


Impeachment 28.08.2015, 07:34

Neben den von Dir genannten Argumenten würde ich in der akutellen Lage auf eine vollkommene Überbewertung der Immo.preise verweisen.

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DejaVu001 28.08.2015, 09:00

Also wäre das beste auf jedenfalls einen Teil für Krisen in Gold zu investieren. Mit dem Rest kann man dann in relativ sichere immobilien (wie München) investieren. Oder?

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Expatbg 28.08.2015, 09:12
@DejaVu001

Ich empfehle immer wenn Freunde mich um Rat fragen Folgendes:

33% des Vermögens in Edelmetalle (echtes Edelmetalall zu Hause, nicht irgendwelche Goldzertifikate-Papierscheinchen).

33% des Vermögens in (koservativen) Sparverträgen, um Zinsen zu generieren und der Inflation entgegen zu wirken.

33% des Vermögens in einer dritten persönlich interessanten Anlageform. Z.b.

- Immobilien

- Aktien/Optionen für Spielertypen

- Sparverträge oder Bargeldbestand in einer Drittwährung. Schweizer Franken, chinesischer Renminbi oder eine andere alternative Drittwährung ausprobieren. Wobei Bargeldbestände wieder wie Gold keine Rendite erzeugen. Sparverträge erzeugen Zinsen.

- Vermögen als Investition in die Wirtschaft in Form von Teilhaberschaft an Firmen und Projekten die man persönlich für Zukunftsweisend/vielversprechend hält.

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DejaVu001 28.08.2015, 09:51

Vielen Dank!:)

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So können Meinungen voneinander abweichen. Meine Meinung zu dem Thema:

Die Frage ist, welches Ziel du verfolgst.

Physisches Gold ist meiner Meinung nach dafür gut, um sich gegen Krisen bzw. starker Wertverlust des Geldes abzusichern. Sollte man also schon einiges an Geld haben, macht es durchaus Sinn, sich richtiges Gold zu kaufen.

Wenn man aber zum Ziel hat, sein Geld zu vermehren, also auch Gold verkaufen will, halte ich physisches Gold nicht für so toll, da man die Verkäufer und ggf. Versand bezahlt. Das reduziert den Gewinn und das musst du erstmal über steigende Kurse wieder reinholen.

Das gilt übrigens auch für andere Edelmetalle.

Immobilien sind eine Sache für sich. Man kann damit Geld machen, man muss aber wissen, wie. Einfach nur eine Wohnung zu kaufen und zu vermieten ist mit diversen Risiken und Aufwänden (zeitlich, aber auch monetär) und muss sich nicht unbedingt lohnen. Es kann ein Verlustgeschäft sein. Da wäre es besser, nach bestimmten Geschäftsideen suchen.

Aktien halte ich im Gegensatz zu anderen für eine gute Sache. Für langfristiges Halten von Aktien braucht man jetzt auch nicht so viel Know How.

 

 

Gold als kleine (10%) Beimengung zu kaufen ist m.M. nach OK.

Die Nachteile von Gold sind ja folgende:

  • Es bringt keine echten Ertrag, nur der Marktpreis schwankt
  • Der Handel bzw. der Besitz damit kann im Extremfall verboten werden
  • Um im Krisenfall damit etwas kaufen zu können, benötigt man sehr kleine Stücke --> teuer in der Anschaffung (wer sägt sich schon ein Stück vom Kilobarren ab?)
  • In der Krise bestimmt der Verkäufer der Ware den Goldwert -> siehe die Zeit am Ende vom 2. Weltkrieg: tausche Gold gegen Kartoffel
  • Und das Risiko beim Lagern zu Hause

Immobilien sind eine gute Sache, vor allem, wenn man selber darin wohnt und damit der Mietinflation entkommt. Als Geldanlage sind sie weniger geeignet (außer zusätzlich zu anderen Anlageformen). Wenn ich ein paar tausend € für eine Anschaffung brauche, kann ich nicht einfach ein Stück Wohnung oder Haus verkaufen. Das sie immer der Politik und dem Standort unterworfen sind, wurde ja schon ausführlich dargelegt. Einfach nehmen und woanders aufstellen geht nur mit einem Wohnwagen :)

Für mich persönlich machen nur Investitionen in Aktien und Anleihen mittels globaler Investmentfonds einen Sinn. Und wer mag und Zeit hat, kann auch direkt an der Börse mit Aktien handeln. Das senkt natürlich die Kosten, erhöht aber den Aufwand.

Also Gold ist ein Rohstoff, der eigentlich immer konstant bleibt oder auchmal an Wert steigert. Nicht wie andere Aktien/Rohstoffe, die am nächsten Tage im Keller fallen. Also Gold ist meiner Meinung nach die einzige sinnvole Investition wenn man unbedingt sein Geld in etwas reinstecken möchte.

Gold ist nur wertvoll wenn es irgendwo eine Krise gibt. Solange es keine gibt ist der Preis eher im Keller. Aber es gibt sicher schlechtere Anlagemöglichkeiten.

nein

wenn du viel geld auf einmal bekommst, sind immobilien das beste

weil du da einen hebel hast

du erbst zb 2 mio und leihst dir noch 8 und kaufst für 10 mio immobilien

und alles geht saugeil ab

Impeachment 28.08.2015, 07:31

Wie sicher Immobilien sind hat man erst vor einigen Jahren in den USA gesehen.

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