Würde es etwas in der Welt oder bei Menschen ändern, wenn Gott sich zeigen würde oder ein mathematischer Beweis dafür gefunden wäre?

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20 Antworten

Hallo! Sicher, es würde alle bestärken die an Gott glauben. Und die Anzahl z. B. der Christen würde sich explosionsartig erhöhen.

Übrigens : Man spricht ja immer von dem Widerspruch Glaube / Gott und Wissenschaft. 

Ausgerechnet  Deutschlands bekanntester Wissenschaftler - Harald Lesch, „Alpha Centauri”-Moderator im TV - glaubt an einen Schöpfer, an Gott.

Mal lesen, alles Gute.

http://scienceblogs.de/frischer-wind/2009/12/07/harald-lesch-uber-wissenschaft-religion-und-atheistische-gesellschaften/

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Kommentar von kami1a
09.03.2017, 19:31

Danke für den Stern

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Nicht wirklich. Es wäre etwa so, als ob dein leiblicher Vater, der sich nie einen Dreck um dich geschert hat mit 25 vor dir steht und sagt: Ich bins, Papiii!

Ich würde ihn noch kurz fragen für was wir eine Kinderkrebsstation brauchen und ob er beim Holocaust gerade auf Urlaub war.

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Kommentar von MarkusK1987
01.03.2017, 14:20

Ich bin gläubig und habe schon mit vielen Leuten über das Thema Glaube gesprochen. Deine Einwände hab ich sinngemäß oft gehört - und ich finde sie absolut gerechtfertigt und logisch. 

Genauso gerechtfertigt finde ich aber, den Angeklagten - Gott - auch anzuhören, wenn er sich und die Situation auf der Welt erklärt und - noch interessanter - verdeutlicht, wie es am Ende ausgehen wird. Das ist nicht nur interessant, sondern macht auch Mut; aber so etwas - das ich Glauben nenne - muss auf Studium der Fakten und Nachsinnen darüber basieren (siehe http://bit.ly/von_Gott_enttäuscht_-_warum_Leid )

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Wenn der Beweis unwiderlegbar und nachvollziehbar wäre, würden die Atheisten die Schultern zucken und sagen/denken "Okay, hab mich geirrt" und dann fragen was Gott von den Menschen will und die Gläubigen würden Gott nicht als solchen anerkennen können/wollen.

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Nein, es würde sich sicher nichts ändern!

Dazu gibt es zu viele Dickköpfe, die sich auch angesichts der unverkennbaren Realität noch immer nicht von ihrer Auffassung lösen könnten und Propheten, Apostel und sogar Jesus Christus selbst eher für verrückt erklären würden!

Gläubige Menschen haben keine weiteren Beweise nötig, als die persönliche Verbindung mit Gott, denn Er hat uns genügend Offenbarungen und Wegweiser gegeben, die wir nur ernst zu nehmen brauchen!

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Gott ist ein Geistwesen in unzugänglichem Licht. Kein Sterblicher kann ihn schauen und schon gar nicht mathematisch beweisen, da Er außerhalb der materiellen Wahrnehmung  existiert.  Er hat sich aber geoffenbart in den Propheten und zuletzt hat Gott ein Menschenantlitz gezeigt, indem der Sohn Gottes in menschlicher Gestalt erschienen ist. Schon damals sind viele durch ihn und die gewirkten Wunder zum Glauben gekommen, aber ebenso verharrten viele - bis heute - im Unglauben.

 Christen glauben nicht "an", sie glauben den Glaubenszeugen. Damals waren es die Apostel, danach noch viele andere, die den Auferstandenen bezeugen. Durch die ganze Kirchengeschichte hindurch begegnen wir Menschen, die die jenseitige Welt real erlebt haben und die einen vertrauten Umgang mit Gott, mit dem lebendigen Jesus hatten. Glaube heißt in diesem Fall, dass wir sicher sein dürfen, jenen zu vertrauen, die von ihren Erlebnissen  Zeugnis ablegen und durch Wunder bekräftigen dürfen.

 Die Behauptung, dass niemand nachprüfen könne, was vor 2000 Jahren geschehen ist, ist zumindest für jene Menschen widerlegt, die diese Erfahrungen gemacht haben, d.h., denen Jesus Christus sich gezeigt hat. Es muss nicht jeder diese Erfahrung machen, es reicht, wenn man denen, die es bezeugen, vertrauen kann.Und das ist letztlich bei allen Dingen so, wir verlassen uns auf den Wahrheitsgehalt anderer, das tun auch Wissenschaftler. Der Apostel Thomas hat es damals nicht gekonnt, obwohl es ihm bezeugt wurde. Er wollte selbst diese Erfahrungen machen. Jesus gewährte sie ihm, aber er rügte auch seinen Unglauben.

Jesus selbst hat in einem Gleichnis klar gemacht, dass jene, die nicht glauben wollen, auch nicht glauben würden, wenn ihnen verstorbene Angehörige erscheinen würden (s. das Gleichnis vom reichen Prasser). Es gibt Wunder, Visionen, Erscheinungen, die eigentlich überzeugen müssten, aber dennoch nicht überzeugen können, weil die Wahrheit eben auch eine Entscheidung verlangt. Und da ist es bequemer, Leute für unzurechnungsfähige Schwarmgeister zu erklären. Nein, es würde sich auf der Welt gar nichts ändern. 

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hi,

ToniKim,

man kann sich an dem orientieren, was in der Vergangenheit schon passiert ist.

Als Gott Adam und Eva erschaffen hatte, hatte er unmittelbaren Kontakt zu ihen.

Man kann das in der bibel nachlesen, daß er mit ihnen sprach.

Allerdings konnten sie ihn nicht sehen, denn niemand kann Gott sehen und leben.

Diese beiden Menschen, A. und E., lebten in einem Paradies. Sie hatten ein Leben ohne Krankheit und hätten auch nicht sterben müssen.

Es gab lediglich ein Gebot: nicht vom "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse" zu essen.

Wie die Geschichte ausgeht, ist bekannt.

Adam und Eva reichte es nicht, so zu leben, sie wollten "mehr" - sie wollten so sein wie Gott und alleine über ihr Leben bestimmen, selbst darüber entscheiden, was "gut" und was "böse" ist...

Also, hier hatte sich Gott gezeigt, aber die Menschen wandten sich ab.

Gehen wir weiter in der biblischen Geschichte, so nahm Gott ein Volk, die Israeliten, stellte es unter seinen besonderen Schutz, gab ihnen Gesetze.

Es zeigte sich, daß dieses Volk sich zeitweise an seinen Bund hielt, dann aber wieder seiner eigenen Wege ging. Es ist bekannt, daß sie dann eigene Götter machten, z.B. das "Goldene Kalb" usw.

Gott schickte immer wieder Propheten. Aber sie hörten nicht auf sie.

Dann schickte er seinen Sohn, den er mit Macht ausstattete, in der Hoffnung, sie würden ihn als von ihm gesandt erkennen.

Auch gegen ihn lehnten sie sich auf und töteten ihn sogar.

Durch sein Wort , die Bibel, möchte sich Gott den Menschen außerdem offenbaren. Nein, er läßt sie nicht im Dunkeln über sein Vorhaben. Durch dieses Buch ist er in gewisser Weise zu erkennen.

Aber die allermeisten Menschen haben Gott aus ihrem Leben ausgelöscht und/oder  ihn in das Land der Märchen und Legenden geschickt.

Der Allmächtige, Jehova mit Namen, hat seine Art sich den Menschen zu zeigen.

Er läßt sich nicht auf eine mathematische Formel reduzieren!


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Kommentar von Philipp59
01.03.2017, 15:33

Sehr gut und verständlich erklärt!

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Wenn es einen tatsächlichen Beweis für Gott gäbe, würde das in der Tat die Welt verändern. Es würde die Evolutionstheorien in Frage stellen und alles andere was wissenschaftlich bis heute bewiesen ist.

Je nachdem wie genau er sich zeigt, würde es sicherlich auch diverse Religionen in Frage stellen. Andere würden sich bestätigt fühlen. Bei anderen Menschen vielleicht Angst auslösen.

Auf jeden Fall wäre es eine Sensation.

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Nein würde es sicher nicht. Die Leute sind so von selbstsüchtigkeit und dem blinden Kapitalismus besessen das ihnen selbst das denke ich total egal wäre. 

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Den biblischen gott mit einem mathemantischen beweis bestätigen wird schwierig.. Aber ja es würde vieles ändern.. Es würde alles ändern.

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Naja wenn Leute so einen wirbel um 2012 (das angebliche Ende der Welt) machen dann würde ich sagen auf jeden Fall! Aber ob es so gut wäre bezweifle ich.

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Du meinst, ob sich in der Welt etwas zum besseren ändern würde, wenn man Wunder / Gott sehen könnte? Oder mathematische Beweise für die Existenz Gottes liefern könnte?

Beweise sind genügend vorhanden. Die genial konstruierte Natur liefert sie in Fülle. Die Naturgesetze sind keine Erfindung von "Mutter Natur" — sie zeugen von einem genialen Schöpfer.

Manchen Menschen könnte man Beweise liefern soviel wie Sand am Meer — sie würden weiter alles in Frage stellen.

Es wird immer Menschen geben, die sich in Glaubensdingen einfach nicht überzeugen lassen — selbst dann nicht, wenn vor ihren eigenen Augen jemand von den Toten auferstehen würde. 

Jesus deutete dieses Phänomen an:

"Er aber sprach zu ihm: ‚Wenn sie nicht auf Moses und die Propheten hören, werden sie auch nicht überzeugt werden, wenn einer von den Toten aufersteht.‘ “ (Lukas 16:31).

Die verschiedensten Zweige der Naturwissenschaften haben Licht auf die Glaubwürdigkeit der Bibel geworfen. Trotzdem muss gesagt werden, daß all die zusätzlichen Informationen, die die Wissenschaft liefert, lediglich zusätzliche Informationen sind.

Die Wahrheit des Wortes Gottes bedarf keiner solchen Bestätigung. Der Apostel Paulus sagte: 

„Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht. Durch Glauben begreifen wir, daß die Systeme der Dinge durch Gottes Wort geordnet wurden, so daß das, was gesehen wird, aus Dingen geworden ist, die nicht in Erscheinung treten“ (Heb 11:1, 3). 

Wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen“ (2Ko 5:7).

Durch Schauen zu wandeln bedeutet, sich im Leben allein an dem auszurichten, was mit den fünf Sinnen wahrnehmbar ist.

Durch Glauben zu wandeln erfordert festes Vertrauen darauf, dass unser Schöpfer unser Leben lenken kann. Wir müssen völlig überzeugt sein, dass er genau weiß, was für uns am besten ist.

Nachhaltige Änderungen in der Welt kann man erst erwarten, wenn die tiefen Ursachen der Probleme beseitigt sind.

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Es gibt keinen "biblischen" Gott; Gott hat keine Religion.

Sobald Menschen Gott erkennen, ändert sich etwas, nämlich das Bewusstsein dieser Menschen.

Je mehr Menschen Gott begegnen, Ihn/Sie erkennen, desto größer sind die Auswirkungen auf das kollektive Bewusstsein, da alle Menschen miteinander verbunden sind.

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Denke schon, viele sagen, sie glauben nur an das was sie wirklich sehen, also... Vielleicht würde die Welt zu einem besseren Ort werden, aber die Menschen sind eben unberechenber 

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1+1 ist Gott. Zeig Dich Rauschebart Du bist errechnet!

Spass beiseite. Mathematik ist Teufelswerk. Je länger man rechnet desto sicherer ist es das es Gott nicht gibt. Auf jeden Fall hat es keinen Rauschebart, sieht nicht aus wie ein Mensch usw. Vielleicht ist Gott ja beim Urknall gestorben. Ich verwette sämtliche Extremitäten das Gott sich nie zeigen wird. Never ever!!!

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Natürlich,

dann hätten die Menschen eine direkte Beziehung zu Gott.

Das gegenseitige Köpfe einschlagen zwischen den Menschen wäre diesbezüglich dann zumindest überflüssig, weil man Gott direkt fragen kann, wie was gemeint ist und was sein Plan ist.

Und wenn es der biblische Gott ist, na dann Prost Mahlzeit. Da wird dann Massenmord neu definiert...

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Nein.

Glaubst Du, daß Gott Glauben finden wird auf der Erde? Fragte Jesus...

Gott hat sich in Jesus Christus gezeigt - und es ändert sich nur etwas i Leben derer, die ihr eigenes Leben ihm überlassen.

Die Juden der Oberschicht dagegen wußten ganz genau, daß er der Messias war, das konnten sie aus ihren Schriften ablesen. Sie haben sich aber nicht geändert dadurch.

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Klar, egal welcher. Wenn der nette Herr zu mir kommt und mir erklärt was er sich von mir wünscht und weshalb genau ich darauf achten sollte, dann werde ich sofort gläubig.

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gott ist ein materieloses geistwesen.

und die menschlichen sinnesorgane sind nur wahrnehmungen in der materie eingerichtet

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Es ist mathematisch bewiesen, dass es einen Schöpfer des Universums gegeben haben muss. 


Zitat Fred Hoyle und N. C. Wickramasinghe, Astronomen:
„Wenn man nicht aus Überzeugung oder durch wissenschaftliche Ausbildung für die Ansicht voreingenommen ist, das Leben sei auf der Erde [spontan] entstanden, macht diese einfache Berechnung [die mathematische Unwahrscheinlichkeit] ein solches Konzept unmöglich“


Zitat aus dem Buch "Das Leben – wie ist es entstanden? Durch Evolution oder durch Schöpfung?" (Fettung von mir):
"Mit welcher Wahrscheinlichkeit könnten sich die richtigen Aminosäuren zu einem Proteinmolekül zusammenfügen? Als Vergleich diene ein großer Haufen rote und weiße Bohnen. Rote und weiße sind in gleicher Menge vorhanden und gründlich gemischt. In unserem Beispiel gibt es mehr als 100 verschiedene Arten von Bohnen. Was würde man mit einer Schaufel aus diesem Haufen entnehmen? Wollte man nur die Bohnen herausschaufeln, die die Grundbausteine eines Proteins darstellen, so dürften nur rote Bohnen auf der Schaufel sein — keine einzige weiße! Ferner müßten auf der Schaufel 20 Arten rote Bohnen liegen, und zwar jede einzelne Bohne an einem besonderen, festgelegten Platz. Würden — übertragen auf Proteine — diese Anforderungen in nur einem einzigen Punkt nicht erfüllt, wäre das betreffende Protein in seiner Funktion beeinträchtigt. Könnte beliebig häufiges Mischen und Schöpfen aus unserem hypothetischen Bohnenhaufen zur richtigen Kombination führen? Nein. Wie sollte etwas Vergleichbares dann im Falle der hypothetischen Ursuppe möglich gewesen sein?


Die zur Entstehung von Leben benötigten Proteine sind aus sehr komplexen Molekülen zusammengesetzt. Wie wahrscheinlich ist es, daß auch nur ein einfaches Proteinmolekül durch Zufall in einer Ursuppe entsteht? Evolutionisten geben zu, daß die Wahrscheinlichkeit nur 1 zu 10113 (1 mit 113 Nullen) beträgt. Allerdings wird jedes Ereignis, das eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 1050 hat, von Mathematikern bereits so eingestuft, als träte es nie ein. Wie gering die Wahrscheinlichkeit ist, wird deutlich, wenn man bedenkt, daß es sich bei 10113 um eine Zahl handelt, die größer ist als die geschätzte Zahl aller Atome im Universum.

Einige Proteine dienen als Baustoffe, andere als Enzyme. Letztere beschleunigen die in der Zelle notwendigen chemischen Reaktionen. Ohne diese würde die Zelle absterben. Und die Zelle benötigt für ihre Arbeit nicht nur einige wenige, sondern 2 000 Proteine, die als Enzyme wirken. Mit welcher Wahrscheinlichkeit könnten sie durch Zufall entstehen? Mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 1040 000! „Eine so unvorstellbar niedrige Wahrscheinlichkeit“, gesteht Hoyle ein, „daß dies selbst dann undenkbar wäre, wenn das ganze Universum nur aus organischer Ursuppe bestünde.“ Er fügt hinzu: „Wenn man nicht aus Überzeugung oder durch wissenschaftliche Ausbildung für die Ansicht voreingenommen ist, das Leben sei auf der Erde [spontan] entstanden, macht diese einfache Berechnung ein solches Konzept unmöglich.“

Die Wahrscheinlichkeit ist indes in Wirklichkeit weit geringer, als dieser „unvorstellbar niedrige“ Wert verdeutlicht. Die Zelle muß von einer Membran umschlossen sein. Aber diese Membran ist in ihrer Zusammensetzung aus Proteinen, Zucker und Fettmolekülen äußerst komplex. Der Evolutionist Leslie Orgel schreibt: „Heute verfügen Zellmembranen über Kanäle und Pumpen, durch die eine spezifische Überwachung des An- und Abtransports von Nährstoffen, Abfallprodukten, Metallionen usw. erfolgt. Diese spezialisierten Kanäle enthalten hochspezifische Proteine, das sind Moleküle, die während der ersten Anfänge der Entwicklung des Lebens nicht existiert haben können.“"

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Kommentar von feinerle
01.03.2017, 15:17

Lies sich gut soweit für den Anfang - was ja auch der Sinn und Zweck ist.

Dennoch hast Du da leider einen komplett unbelegten Gedankensprung drin.

Die Möglichkeit scheint sehr gering, ok soweit.

Das ist dann bislang die faktische Erkenntnis.

Aber jetzt kommt der Sprung, die Behauptung ohne Beleg:

Es ist mathematisch bewiesen, dass es einen Schöpfer des Universums gegeben haben muss.

Nur weil eine Wahrscheinlichkeit gering ist, ist dies andersrum noch lange kein Beleg für einen wie auch immer gearteten Gott.

Ich weiß, das wird gerne so gemacht, ("aber was solls denn sonst sein....") an solchen Stellen irgend etwas hinein zu implizieren, dennoch ist genau dieser "letzte Schluß" aus der Berechnung mit keiner Zahl hervorgegangen.

Es handelt sich nunmehr um eine unbelegte Behauptung, welche ab genau dann eben nicht mehr auf faktische Berechnungen gestützt ist.

Solange genau für diesen Schritt kein Beleg vorliegt, ist es demnach eben nicht bewiesen.

Und eine Behauptung ohne Beleg, welche nicht explizit als reine Annahme kenntlich gemacht ist, ist letztlich nichts anderes als eine Lüge.

Die schlimmste Lüge ist die, die zum größten Teil wahr ist.

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Kommentar von PWolff
01.03.2017, 15:43

So lange die Wahrscheinlichkeit nicht im mathematischen Sinne exakt 0 ist, greift immer noch das Bayes-Theorem und damit das "anthropische Prinzip".

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Kommentar von MarkusK1987
01.03.2017, 18:30

Danke feinerle für diesen interessanten Gedanken! Ich finde, diese Überlegungen machen deutlich, dass Mathematik und Geisteswissenschaften, insbesondere Philosophie, nicht miteinander wetteifern sollten, sondern vielmehr Hand in Hand zusammenarbeiten sollten.
Dein Gedanke führt mich zu einer Gleichung: x = der Urgrund / die Entstehung des Universum
Gründe im Universum können, wenn man es bis auf den kleinsten Nenner bringt nur Zufall oder Ratio sein. Es gibt keine anderen Gründe universal gesehen, würdest du da zustimmen?

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Kommentar von ichweisnix
02.03.2017, 00:49

Die Argumentation mit Wahrscheinlichkeiten ist Blödsinn, da man die Zahl der Versuche nicht kennt.

Wie gering die Wahrscheinlichkeit ist, wird deutlich, wenn man bedenkt, daß es sich bei 10113 um eine Zahl handelt, die größer ist als die geschätzte Zahl aller Atome im Universum.

Das ist schlicht falsch. Hier wird das Universum und der beobachtbare Teil des Universums durcheinandergewürfelt.

Es nicht mal bekannt, ob das Universum endlich oder unendlich viele Atome hat, geschweige denn gibt es eine obere Abschätzung für die Zahl der Atome im Universum.

Der von uns aus beobachtbare Teil des Universums ist natürlich durch die Lichtgeschwindigkeit und das Alter des Universums begrenzt.

Zumdem wäre es möglich, das es mehere Universen gibt. 

Dazu kommt, das sie bei der Berechnung die Möglichkeit der Selbstorganisation ausschließen. Das heißt das es möglich ist, das die Wahrscheinlichkeit für die Enstehung von Leben aufgrund der gegeben Physikalischen und Chemischen Gesetzmäßigkeiten relativ hoch ist.

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Dann wären jede Menge Mathematiker echt aus dem Häuschen. Sind ja alles fromme Leute, habe ich gehört.

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