Würde ein Welt ohne arme Länder funktionieren?

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8 Antworten

Man braucht eine Änderung des Wirtschaftssystems, und zwar weltweit, dann kann es auch eine Welt ohne arme Staaten und sogar ohne arme (zumindest ohne bettelarme) Menschen geben.

Aber da ja leider Ansichten wie deine populär sind, werde ich die Überwindung des Kapitalismus nicht mehr überleben.

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Natürlich könnte das funktionieren, aber natürlich nciht von einem Tag auf den anderen. Wenn die Näherinnen in Bangla Desh fair bezahlt würden, so würde das Hemd, oder t-Shirt eben nicht mehr 4,99 kosten, sondern 14,99, wobei das schon sehr hoch gegriffen wäre. Das iPhone satt 869,- 999,-, weil der Lohnanteil dort geringer ist usw. usw.

Das wäre bei uns nur eine kleine Einschränkung im Wohlstand, der aber vermutlich gar nciht so sehr zu buche schlagen würde, denn die dann besser verdinenden Menschen aus den Ländern würden ja möglicher Weise auch Produkte aus Mitteleuropa kaufen, was unseren Wohlstand verbessern würde.

Ausserdem würde sich ja de Bereich der Volkswirtschaftlichen Kosten bei uns verringern, wenn in den Ländern Afrikas mehr Wohlstand herrscht udn die Leute nicht zu uns fliehen würden.

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Ich bin mir nicht sicher, wie ich die Ergänzungen zu deiner Frage deuten soll...
Verstehe ich das richtig, dass du meinst in Deutschland wäre eine Jeans (als Beispiel) viel zu teuer und deswegen müssen in den Billiglohnländern Arbeiter mit nackten Füßen in einer Chemielache stehend Baumwolle bleichen und mit 30 oder 35 an den Folgen sterben?
Natürlich würde eine Welt ohne solch arme Länder funktionieren - sie würde dann vermutlich "gerechte Welt" heißen!

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fragensindwow 15.11.2016, 22:13

Das mit der Jeans war ein Beispiel. Damit meine ich, ein normaler Bürger Deutschlands verdient 2.500 Euro. Würde dann eine Jeans keine 50€ kosten, sondern 250€. Schuhe würden dann nicht 100€ kosten sondern 500€. Wie möchtest du dann überleben ?

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FinDev 15.11.2016, 22:16

Ja, die Jeans ist ein Beispiel- ein gutes sogar!
Man braucht nicht jeden Monat ne neue Hose etc. und "überleben" ist das Stichwort!
Wir kaufen billige Hosen, billigen Kaffee und nehmen hin, dass woanders dadurch Menschen erbärmlich leben und sterben müssen.
Ist es das, was man später über uns sagen soll?

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Hallo fragensindwow

Vom rechnerischen Ansatz her sehe ich dies ähnlich. Viel wichtiger jedoch, finde ich, ist die Fragestellung - was ist Armut denn, und wie wird diese definiert?

- arm an Lebensgrundlagen?
- arm an Zugang zu Bildung?

- arm an sich nicht zu verstehen welche Fähigkeiten wo und für was einzusetzen?
- arm an ... ?

In jeder Gesellschaft hat es in irgendwelcher Form Arme gegeben. Sie werden jedoch sehr unterschiedlich behandelt oder in ihrem Ansehen bewertet.

Armut muss nicht gezwungenermassen wertlos sein. Und kann sehr häufig falsch interpretiert werden.

Die schlimmste Form von Armut besteht für mich darin, wenn Wirtschaftssysteme darin aufgebaut sind um sich an irgendeiner Armut (also dem Fehlen von etwas) zu bereichern. Auch bestehende Lebensgrundlagen sich zu beschaffen und anderen diese wegnehmen ist eine Form von Armut erzeugen.

De facto - Armut hat es in der Menschheitsgeschichte leider immer gegeben.

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Fantasielos und tatsächlich nur dumm nachgeplappert. Das fällt mir zunächst mal zu Deiner Ausführung ein. 

Das Thema wurde schon vor Jahrhunderten bis Jahrtausenden diskutiert auf sehr unterschiedliche Weise. Ashoka ist hier ein gutes Beispiel. Der war tatsächlich so lange sehr erfolgreich, wie er in allen Teilen seiner Zuständigkeit für gutes Leben sorgte. Erst als Neid, Herrschsucht und Gier die Oberhand gewannen hatte auch er massenweise Probleme. 

Du argumentierst auf der Basis Deiner Gier, Missachtung von Mitmenschen, Respektlosigkeit....

Im Archiv von dradio wirst Du manche Buchempfehlung finden, die ausführlich darstellt, wie sehr wir uns aktuell selbst schädigen durch die Verteidigung Deiner lebensfeindlichen Ansicht. Dazu gehst Du einfach zu 

dradio

dann gibst Du in die Suchmaske oben rechts ein

Andruck - Das Magazin für politische Bildung

Lesen wirst Du schon selbst müssen. 

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fragensindwow 15.11.2016, 22:11

aber sobald du dein frisches Brot morgens am Esstisch nicht mehr hast, hört man nur von dir" schi*** Merkel", "sche**** ...." .... Man muss realistisch bleiben. Ich sage nicht das sie mir nicht leid tun, sie tun mir sogar sehr leid, denn es könnte auch mich treffen. Denn immerhin ist einer von neun arm. Aber wenn diese arme Menschen, sagen wir mal, das die ärmere Länder eine genau gleiche Wirtschaft wie die Türkei hätten (und gleiche viele arm/ reiche Menschen hätte) So würden bestimmt 50mio Menschen in Deutschland jeden tag überlegen wie sie am nächsten Tag überleben sollen

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teafferman 15.11.2016, 23:59
@fragensindwow

Auch hier argumentierst Du zu platt. 

Nehmen wir die Ernährung. Tatsächlich ein sehr wesentliches Thema. 

Kein Mensch wird ärmer, wird Nestle das immer größer werdende Nutzungsrecht von Wasser auf der Welt entzogen. Denn genau dieses Nutzungsrecht führt schon mal weltweit zu sehr vielen Toten, Hunger- und Dursttoten. Von den Armen ganz zu schweigen. 

Dann habe ich persönliche Erfahrungen zu guter und schlechter Ernährung. Ich habe mal auf einem Dorf gelebt, von dem auch ich wöchentlich auf einen echten Markt gehen konnte. Das Brot war noch nach einer Woche frisch. Selbst gebacken von selbst angebauten Korn. Ansonsten benötigte ich maximal die Hälfte an Mitteln um besser und vor allen Dingen nährstoffreicher satt zu werden als jetzt in der Stadt. Nur von den örtlichen Erträgen. 

Wir angeblich Reichen aber zerstören weltweit die Produktion gesunder Ernährung. Wir verseuchen auf diese Weise unsere Luft, unser Wasser, den Boden. Nachhaltig. Den Preis zahlen schon heute viele Kinder auch bei uns. Denn Allergien fallen nicht vom Himmel. Dessen sei versichert. Auch Altersdiabetes bei Vorpubertierenden entsteht ebenso wenig von alleine wie schwere Osteoporose und andere früher mal reine Alterserkrankungen. 

Ja gut. Die Medien berichten über diesen Preis nicht, denn auch unsere nachwachsenden Generationen zahlen. Ja. Mehrzahl. Denn die von mir dargestellten Folgen haben wir nachweisbar seit über 30 Jahren in unserer Gesellschaft. Und viele weitere. 

Wirtschaft? Welche bitte?

Ja. Kommen wir auf Deine Jeans. Feine Erfindung. Unfein, dass Menschen durch die Produktion an Krebs verrecken. Und die Teile hier zu manchen üblen Erkrankungen führen. 

Warum keine Jeans, die umweltfreund- und menschenfreundlich produziert wurde? Es gibt absolut keinen einzigen Grund dafür als Lebensflucht. 

Ja. Lebensflucht. 

Ich kann sehr gut mit maximal drei Hosen leben. Wozu brauche ich mehr? 

Meine Welt geht absolut nicht unter, wenn aufgrund meiner geringen Nachfrage sorgfältiger und weniger produziert wird. Im Gegenteil: 

Sowohl die Produzenten als auch ich als Nachfragen haben mehr Zeit übrig, uns am Leben zu erfreuen. Leben. Hirnfreier Konsum ist hirnfrei. 

Die verbindliche 20-Stunden-Woche wurde schon vor 30 Jahren als zwingend notwendig aus wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht eingefordert. Müsstest Du im Archiv von z.B. dem Handelsblatt oder Spiegel zu fündig werden. Ja, dann auch SZ, Welt und so fort. Ändert die Fakten doch nicht. 

Dann magst Du als weitere Frage in den Raum stellen:

Was machen die Menschen mit diesen geschenkten 20 Stunden in der Woche?

Wie wäre es, wenn sie anfangen würden, sich ihren Verantwortungen zu stellen?

Da haben wir zunächst mal die wohl in jedem Staat geltende Verfassung. Unsere eigene kann uns da ganz schön fordern. Wenn wir bereit werden, sie nicht nur zur Kenntnis zu nehmen sondern auch mit Leben zu füllen. - Nein. Sind wir aktuell nachweislich nicht. 

Dann könnten Menschen auf die Idee kommen, sich mal mit den Überlieferungen ihrer jeweiligen Religion selbst zu beschäftigen. Womöglich würde dann bald der Konkordat abgeschafft. 

Und stelle Dir nur mal vor, die Menschen würden diese 20 Stunden dazu nutzen, sich mit FAKTEN zu beschäftigen und sich darüber miteinander in befruchtender Diskussion auszutauschen!!!!

Wir haben erst 5% der Weltmeere erforscht, verseuchen aber das Wasser nachweislich für unsere Art tödlich. Wäre doch mal als Thema sinnvoll´. 

Energie ist ein sehr umfassendes Thema, zu dem es weltweit noch mancher kreativer Mitmenschen bedarf. Die sind entweder kreativ oder konsumieren. 

Nur wenige Beispiele. Wir haben so viel zu tun, dringend zu tun, wollen wir als Art überleben. 

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Nein, würde nicht funktionieren.

Es sei denn, alles ist so weit automatisiert, dass das Leben ohne viel menschliches Zutun so wie heute ohne Probleme möglich wäre.

Das ist aktuell noch sehr utopisch, in langer Zukunft aber vielleicht mal anzudenken.

Zu heutigem Stand würde das aber definitiv nicht funktionieren.

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Nein, grosse mächte wie Europa oder der USA fühlen sich Genetiwch dazu genötigt billig resourcen zu haben und andere zu unterdrücken. Ein sehr gutes Beispiel ist der erste Weltkrieg als der Stellungskrieg in Europa begann, konnten die Deutschen nicht mehr die Resourcen der Franzosen stehlen also gingen sie nach Afrika und unterdrückten die Einheimiwchen.

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MrHilfestellung 15.11.2016, 22:28

Kolonialismus und Ausbeutung Afrikas gab es schon vor dem Ersten Weltkrieg.

Aus sind die Menschen in Europa und den USA nicht genetisch (ich nehme an du meinst dieses Wort) dazu bestimmt andere auszubeuten. Das ist Quatsch.

Wir leben in einem Wirtschaftssystem, das nur darauf basiert gegenseitig in Konkurrenz zu treten, ob das jetzt bedeutet, dass man für 1€ weniger bereit ist zu arbeiten, um bei der Jobsuche bevorzugt zu werden oder, ob das eben bedeutet andere Menschen auszubeuten. Selber Effekt.

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Es gäb dann keinen mitelstand mehr sondern nur ganz reich oder ganz arm
(Wie früher vor 300Jahren)

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