Würde die Welt ein besserer Ort werden wenn es kein Geld mehr gäbe?

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6 Antworten

Ich glaube, dass sich dadurch einige Probleme ergeben würden.

"Dann würde ja niemand mehr arbeiten gehen" ist zwar kein gültiges Argument, aber wenn man es in "Dann würden in einigen wichtigen Berufen bestimmt nicht mehr genügend Menschen arbeiten" ändert, stimmt es schon wieder. Wer putzt zum Beispiel schon freiwillig öffentliche Toiletten? Trotzdem wollen wir, dass diese geputzt werden.

Früher gab es kein Geld, doch heute gibt es welches. Wenn die Welt ohne Geld besser war, wieso ist es dann heute so verbreitet, Geld zu benutzen? Auch das ist meiner Meinung nach eine Überlegung, die gegen deine Vorstellung spricht.

Trotzdem finde auch ich den Gedanken einer Welt ohne Geld reizvoll. Wenn ich meine Idee einer idealen Gesellschaft beschreiben sollte, würde in dieser kein Geld vorkommen.

Allerdings ist unsere Gesellschaft leider nicht ideal. So, wie die Menschheit momentan ist, braucht sie ihr Geld, damit alles reibungslos funktioniert, denke ich.

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Da hast du schon Recht. Das Problem ist dass die, welche an der Macht sind kein Interesse haben das durchzusetzen. Durch die zunehmende Automatisierung (wir stehen gerade am Anfang der Automatisierung der Intelligenz, wir reden von wirklich intelligenten Programmen) wird der normale Mensch ohne besondere Fähigkeiten oder Ausbildung in der Arbeitswelt immer überflüssiger. Was soll mit diesen Heerscharen von Menschen geschehen? Es gibt da eigentlich nur zwei Möglichkeiten: man ermöglicht ihnen ein Leben in Würde und freier Selbstbestimmung durch eine art von Grundeinkommen (wie du es beschreibst) oder man drängt sie in Armut und Elend ab. Momentan geht der Trend eher in Richtung letzteres.

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Ich glaube, Geld ist nicht das Problem. Am Geld manifestieren sich nur menschliche Eigenschaften, die auch ohne Geld vorhanden wären. Der Mensch ist meiner Meinung nach nicht nur von den Umständen verdorben, sondern hat eben Charakterzüge, die sich mal positiv, mal negativ auswirken können. Eine perfekte Welt schaffen zu wollen ist ohnehin utopistisches Traumdenken und nicht realisierbar. Dafür ist der Mensch zu komplex. Es gilt also, die Auswüchse einigermaßen im Griff zu behalten. Unbegrenztes Privateigentum mit endloser Kapitalakkumulation ist ebenso schädlich wie Wucherzinsen und Finanzspekulation. Geld ist an sich nur ein Tauschmittel, weil es nunmal verderbliche Waren gibt oder man für bestimmte Leistungen nicht sofort eine Gegenleistung braucht, sondern später. Es ist ein abstrahierter, universeller Tauschgegenstand, eigentlich eine ganz tolle Sache. Nur, wenn manche Geld damit verdienen, dass andere für sie arbeiten, dann wird's unangenehm...

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Deine Idee ist klug und berechtigt. Warum Geld, wenn man sich gegenseitig helfen kann? Aber der Markt funktioniert anders, als in der Steinzeit.

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Die Welt ohne Geld ist eine Sache die sich schonmal n Russe überlegt hat (glaub ich)

Es würde dann so sein, das man wieder handeln müsste. Einer ist Fischer und ein anderer hat Schafe. Der Fischer gibt dem Schäfer Fische, dafür erhält der Fischer Wolle. Usw BlaBla. 

Man kann das aber nicht umsetzten da das Geld so sehr in unserer Welt verankert ist, dass es nicht möglich ist ohne das Geld zu leben. Zudem würde es evt keine Firmen geben die dinge produzieren, zb Sony oder so.

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Nein wer würde diese dan noch vergeben wollen oder anbauen arbeiten? Essen kommt ja nicht von nichts wer würde noch seine Zeit opfern???

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ErbseNrOne 05.04.2016, 01:55

Viele Menschen würden sich nicht mehr darum kümmern, das stimmt. Aber es gibt doch auch viele hilfsbereite Menschen die sich darum kümmern würden dass alle was bekommen. Schließlich müssten sie selbst auch nichts mehr dafür bezahlen.

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MonkeyKing 05.04.2016, 09:06
@ErbseNrOne

Nur dann, wenn es ein echtes Gemeinschaftsgefühl gibt. Wenn uns aber der Nachbar herzlich egal ist, haben wir auch keinen Grund etwas für ihn und die Gemeinschaft zu tun. Jedenfalls nicht in dem Ausmaße wie es nötig wäre.

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